Soziologie in der Presse

Soziologie in der Presse

Irgendwann muss doch alles wieder normal werden! – Vielleicht ist Krise die neue Normalität. Aber was macht das mit einer Gesellschaft? (Paywall)

NZZ am 21. Dezember 2022

Klimakrise, Pandemie, Krieg, Energieknappheit – nach der Krise ist nicht mehr vor der Krise, weil immer Krise ist: Der Frankfurter Soziologe Stephan Lessenich untersucht in seinem Buch eine ‹Gesellschaft am Rande des Nervenzusammenbruchs›.

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›Wir sind doch wer!‹: Warum es nach den Marokko-Spielen zu Ausschreitungen kam

Der Tagesspiegel am 15. Dezember 2022

Zwei Migrationsforscher über das komplexe Verhältnis zwischen Nachfahren maghrebinischer Einwanderer und europäischen Gesellschaften.

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›Die Welt wird messbar besser‹

SR1 am 27. Dezember 2022

Eine aktuelle Allensbach-Studie zeigt, dass die Deutschen so pessimistisch in die Zukunft blicken wie seit zehn Jahren nicht mehr. Martin Schröder, Soziologie-Professor an der Universität des Saarlandes, beschäftigt sich mit der Frage, wann Menschen zufrieden sind.

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›Gewerkschaftliche Macht nimmt ab‹

TAZ am 16. Dezember 2022

Gewerkschaften und Betriebsräte stehen unter Druck. Der Soziologe Klaus Dörre über die problematischen Machtverhältnisse in der Arbeitswelt.

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›Schenken ist der Kitt aus dem unsere sozialen Beziehungen entstehen‹

rbb24 am 24. Dezember 2022

Weihnachten gleicht für viele einer regelrechten Konsumschlacht. Unter dem Eindruck von Krisen und Geldsorgen fragen sich etliche: Wozu machen wir das alles? Können wir drauf verzichten? Nicht unbedingt, meint Wirtschaftssoziologe Sascha Münnich.

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Globale Kooperation für Sicherheit wichtiger als Abwehr

Deutschlandfunk am 26. Dezember 2022

Die Soziologin Anna-Katharina Hornidge sieht Demokratien weltweit in der Unterzahl. Gegen globale Megatrends zur Autokratie und weg vom Multilateralismus helfe nur Kooperation, nicht Abwehr und Fokus aufs nationale Interessen, sagt sie.

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Mehr als ein Drittel der Mütter hat kein Vertrauen in die Bundesregierung

Süddeutsche Zeitung am 24. Dezember 2022

Der Unterricht fällt aus, die Kita ist geschlossen, und Fiebersaft gibt es auch nicht. Ausbaden müssen es meist Mütter. Ihr Vertrauen in die Bundesregierung schwindet. Warum das so ist - und was die Politik dagegen tun will.

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Soziologe Andreas Reckwitz: ›Klimawandel ist die massivste Herausforderung der Fortschrittserzählung‹ (Paywall)

Der Tagesspiegel am 14. Dezember 2022

Der Berliner Soziologe über die Herausforderung des gesellschaftlichen Optimismus durch Klimawandel, Rechtspopulismus und Ukrainekrieg. Ein Interview.

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Von Systemgegnern und Stimmungsmachern

Deutschlandfunk am 07. Dezember 2022

Hass auf Demokratie und Staat – dieses Motiv gilt Ermittlern als zentral für die mutmaßlich terroristische Vereinigung, die die staatliche Ordnung beseitigen wollte. Derlei Hass hört man auch auf montäglichen Demonstrationen – etwa in Thüringen.

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Prof. Dr. Hartmut Rosa von der Universität Jena erhält renommiertesten deutschen Forschungsförderpreis

idw am 08. Dezember 2022

Wie die Gesellschaft der Zukunft im Einklang mit dem Menschen aussehen kann und wie der Weg dorthin am besten zu schaffen ist, das erforscht Prof. Dr. Hartmut Rosa von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Seine Forschungen kann der renommierte Soziologe nun finanziell unbeschwerter durchführen: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) stellt ihm dafür in den kommenden sieben Jahren 2,5 Mio. Euro zur Verfügung, die er flexibel einsetzen kann.

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Warum Bildungsbürger politisch schwer einzuordnen sind (Paywall)

FAZ am 12. Dezember 2022

Auch zu klassenbewussteren Zeiten am Anfang des 20. Jahrhunderts war das Wahlverhalten gebildeter Menschen sehr variabel. Soziologen untersuchen die Gründe hierfür.

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Das Jahr 2022: Es geht doch

Süddeutsche Zeitung am 30. Dezember 2022

Die Bilanz des zu Ende gehenden Jahres ist nicht heiter. Aus deutscher Sicht aber darf man feststellen: Das Land hat die Krisen bisher besser gemeistert, als viele befürchtet hatten.

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›Es gibt kein Motivationsproblem unter Hartz-IV-Empfängern‹ (Paywall)

Der Spiegel am 23. November 2022

Macht das Bürgergeld faul? Kritiker haben bemängelt, dass es zu wenige Anreize zum Arbeiten gebe. Forscher Fabian Beckmann erklärt, warum das nicht stimmt – und viele Erwerbslose Geldkürzungen in Ordnung finden.

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Was braucht es für Orte des sozialen Zusammenhalts?

BR2 am 06. November 2022

Soziologin Claudia Neu zum "Soziale-Orte-Konzept". Das Projekt untersucht gesellschaftliche Rahmenbedingungen für sozialen Zusammenhalt und lokale Demokratie.

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Soziologe Oliver Nachtwey über ›Querdenker‹ - Jung & Naiv: Folge 606

Jung & Naiv am 07. November 2022

Zu Gast im Studio: Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaftler Oliver Nachtwey. Er ist seit 2017 Professor für Sozialstrukturanalyse an der Universität Basel. Ein Gespräch über die neoliberale "Tragödie" für Deutschland, Abbau des Sozialstaats, Ausbeutung, Rolle der Gewerkschaften, die historische Linie der SPD, Olivers Werdegang, Studium und Soziologie, das Untersuchen und die Befragung der Querdenken-Bewegung, der "Drift ins Autoritäre", Libertarismus, Liberalismus, Faschismus und die künftige Vermeidung von Bürgerkrieg.

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