Soziologie in der Presse

Soziologie in der Presse

Prof. Koloma Beck: ›Das Bedrohungsszenario ist ähnlich wie im Krieg‹

ARD Panorama am 23. April 2020

Teresa Koloma Beck lehrt am Hamburger Institut für Sozialforschung und an der Bundeswehr-Universität in München. Die Soziologin kennt den Alltag in bewaffneten Konflikten, hat in Afghanistan und Angola geforscht.

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Heinz Bude über Corona: ›Weltgeschichtliche Zäsur‹

NDR Kultur am 23. April 2020

In ihrer Regierungserklärung hat Bundeskanzlerin Angela Merkel vor zu schnellen Corona-Lockerungen gewarnt und betonte erneut, dass diese Krise für Deutschland die größte Bewährungsprobe seit dem Zweiten Weltkrieg sei. Der Soziologe Heinz Bude drückt es ähnlich aus: Er spricht von einer "weltgeschichtlichen Zäsur". Ein Interview.

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Nostalgie-Trend in Corona-Zeiten: Gruppentherapie mit alten Pop-Hits

Deutschlandfunk am 22. April 2020

Längst vergessene Hits wie ›99 Luftballons‹ von Nena erleben in der Corona-Krise einen zweiten Frühling – ›Throwback‹-Playlists sind im Trend. Die Vermutung liegt nahe: Nostalgie, die Sehnsucht nach einem vermeintlich besseren Gestern, spielt eine große Rolle bei der Bewältigung der Krise.

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Dynamik in der Coronadebatte: ›Unglaublich schwierig, politisch die richtige Entscheidung zu treffen‹

Deutschlandfunk am 22. April 2020

Die Entscheidung zum Lockdown in der Coronakrise sei viel einfacher gewesen, als nun die für eine Lockerung, sagte der Soziologe Armin Nassehi im Dlf. Es sei schwer zu sagen, was der richtige Weg und die richtige Geschwindigkeit sei – er selbst plädiert für ein sehr vorsichtiges Vorgehen.

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Oktoberfest-Absage: ›Dann genießt man es im nächsten Jahr vielleicht umso mehr‹

Süddeutsche Zeitung am 21. April 2020

Was macht es mit den Münchnern, wenn das Oktoberfest ausfällt? Soziologe Stephan Lessenich über das Bedürfnis nach Begegnung und warum Abstandhalten dem städtischen Lebensgefühl widerspricht.

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Die große Stunde der Egoisten

Frankfurter Allgemeine Zeitung am 21. April 2020

In einigen Bundesländern wird das Tragen von Masken nur empfohlen. Doch das ist zu wenig: Viele Menschen haben einfach zu wenig Interesse daran, andere zu schützen, erklärt der Soziologe Andreas Diekmann in seinem Gastbeitrag.

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Soziologe Bude über Corona-Folgen für die Gesellschaft: ›Verwundbarkeit macht solidarisch‹

Der Tagesspiegel am 20. April 2020

Heinz Bude ist der Optimist unter den deutschen Soziologen. Ein Gespräch über Staatsvertrauen, das Ende des Neoliberalismus und Corona als Epochenbruch. 

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Solidarisch teilen

Süddeutsche Zeitung am 20. April 2020

Die Bundesregierung sollte jetzt einen sozial-ökologischen Fonds einrichten. In den sollten Gewinner der Corona-Krise und Vermögende einzahlen und so der Gesellschaft etwas zurückgeben - freiwillig. Das würde den Zusammenhalt in der Gesellschaft stärken.

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Soziologen diskutieren über die Corona-Krise: Tatsächlich nur ein Ausnahmezustand – oder doch ein nachhaltiger Einschnitt?

Der Tagesspiegel am 20. April 2020

Wird die Gesellschaft solidarischer? Am WZB erörtern Wissenschaftler die sozialen und kulturellen Folgen der Corona-Krise in einem öffentlichen Digital-Kolloquium. 

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Soziologie der Krise: ›Provokation für das moderne Bewusstsein‹

ORF am 20. April 2020

Vielerorts ist derzeit von Krieg die Rede, Krieg gegen einen ›unsichtbaren Angreifer‹. Gegen diesen scheint die Gesellschaft – zumindest vorerst – ›machtlos‹, wie es Soziologe Manfred Prisching gegenüber ORF.at formuliert. Soziologin Michaela Pfadenhauer sieht eine ›nie gedachte Erschütterung‹, insbesondere für die ›satten Jahrgänge‹, die zwischen den 1970er und 90er Jahren aufgewachsen sind.

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›Niemand kann sich abschotten‹

Die ZEIT am 16. April 2020

Die Corona-Pandemie schickt den ganzen Globus in Quarantäne. Verändert das Virus die Weltordnung? Lässt es die Nationen zusammenrücken – oder verschärft es die Systemkonkurrenz zwischen den USA, Europa und China? Ein Gespräch mit dem Politologen Herfried Münkler sowie den Soziologen Hauke Brunkhorst und Armin Nassehi

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Ohne Abstand: Über die Gesellschaft in Zeiten des Kontaktverbots

Neue Zürcher Zeitung am 16. April 2020

von Dirk Baecker
Ein Virus stellt die Machtverhältnisse auf den Kopf: Sars-CoV-2 herrscht, und plötzlich sagt die Medizin, was zu tun ist. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft richten sich danach. Ein gesellschaftliches Subsystem bestimmt über alle anderen. Wie lange noch? Und mit welchen Folgen?

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Heimarbeit: Was das Homeoffice anrichtet

Die ZEIT am 15. April 2020

Früher Luxus, heute Belastung: Eine Studie zur Heimarbeit in Corona-Zeiten zeigt, wer besonders unter den neuen, erzwungenen Arbeitsbedingungen leidet.

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Soziologe Dirk Baecker über Corona: ›Bestenfalls stärkt es die Rücksichtnahme‹

Der Standard am 15. April 2020

Der deutsche Soziologe und Kulturtheoretiker über familiäre Bindungen in der Krise und die neue Selbstwahrnehmung bei der Videotelefonie

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Kritik an Leopoldina-Empfehlung: ›Das Wohlergehen der Frauen wird nicht adressiert‹

Der Tagesspiegel am 14. April 2020

Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin, vermisst in der Öffnungs-Empfehlung die Perspektive von Familien und insbesondere von Frauen.

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