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Figurenbeschreibungen zwischen Literatur und Soziologie

Workshop in der Reihe ›Literatur und Soziologie‹

Der erste Workshop in der Reihe LITERATUR UND SOZIOLOGIE widmet sich den Figuren – ihren Darstellungsformen, ihren Funktionsweisen sowie ihrem epistemischen Potential. Figuren bilden ein wesentliches Element literarischer Werke und folglich den Gegenstand literaturwissenschaftlicher Analysen. Als Form der gesellschaftlichen Selbstverständigung treten sie jedoch auch in öffentlichen Debatten sowie in soziologischen Fachtexten auf, insbesondere in gegenwartsdiagnostischen Darstellungen. Die Grenzen zwischen Literatur und Gesellschaft, Literaturwissenschaft und Soziologie sind durchlässig. Entsprechend eröffnet dieses Feld eine Vielzahl gemeinsamer Fragestellungen: Wie verdichtet sich gesellschaftliche Erfahrung in prägnanten Figurationen? Was sind die konstitutiven Elemente von Figurenbeschreibungen? Wie können literaturwissenschaftliche Kriterien zur Analyse von Figurenbeschreibungen mit Fragen nach gesellschaftlicher Diagnostik verbunden werden? Wie funktionieren Sozialfiguren als Elemente gesellschaftlicher Kommunikation und Selbstverständigung?

Organisation

Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI)

Ort

Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI)

Beginn

13.05.21

Ende

15.05.21

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