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Erkundungen des Ungewohnten

Soziologische Forschung im ›Feld‹ ist am ergiebigsten, schreibt Pierre Bourdieu, wenn sie dort stattfindet, wo man sich gerade nicht wie ein Fisch im Wasser bewegt. Das Fremde und Irritierende, aber gleichwohl gesellschaftlich Wirkliche mag Forscher*innen unvertraut sein, gerade dies aber wirft die Frage nach den Rahmenbedingungen solcher Etikettierungen wie Fremdheit und Vertrautheit auf. Im Rahmen dieser Online-Tagung werden Schlaglichter auf gesellschaftliche Bereiche gelegt, die auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen, und es wird in theoretischer wie methodologischer Hinsicht reflektiert, welche Zuschreibungen, Zugänge, Erwartungen, Hindernisse, normative Konstruktionen usw. bei der sozialwissenschaftlichen Erforschung des (vermeintlich?) Ungewohnten auftreten.

https://erkundungen-des-ungewohnten.uni-passau.de/

Organisation

Thorsten Benkel und Matthias Meitzler

Ort

virtuell

Beginn

11.06.21

Ende

12.06.21