BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//TYPO3/NONSGML Calendarize//EN
BEGIN:VEVENT
UID:calendarize-recht-unter-druck-verfassung-zwischen-praxis-und-interpret
 ation
DTSTAMP:20260423T083259Z
DTSTART:20260603T183000Z
SUMMARY:Recht unter Druck: Verfassung zwischen Praxis und Interpretation
DESCRIPTION:Mit Samira Akbarian und Susanne Baer diskutieren auf der KWI-B
 ühne die juristisch versierten Autorinnen zweier auf den ersten Blick seh
 r unterschiedlicher Bücher: Während die ehemalige Verfassungsrichterin u
 nd HU-Professorin uns in den Maschinenraum des obersten deutschen Gerichts
  und seines breiten Spektrums an Urteilen führt\, widmet sich die jünger
 e Frankfurter Kollegin dem spezifischen Problem des zivilen Ungehorsams. A
 uch in ihrer Form unterscheiden sich Akbarians Studie „Recht brechen“ 
 (2024) und Baers jüngere Publikation „Rote Linien“ (2025): Einer „T
 heorie“ des Rechtsbruchs\, der sich auf verfassungsrechtlich verbriefte 
 Grundrechte bezieht\, steht die persönliche teilnehmende Beobachtung der 
 Praxis und Verfahren des Bundesverfassungsgerichts gegenüber. Beide Exper
 tinnen und ihre Bücher treffen sich indessen an neuralgisch-aufschlussrei
 chen Punkten\, die z.B. Urteile zum Klimawandel\, des Rechts auf Abtreibun
 g oder die Corona-Maßnahmen betreffen. Und grundsätzlicher ein Interesse
  daran\, gerade nicht nur vorschnell klare Grenzen zu ziehen: Samira Akbar
 ian lotet mit dem gewaltlosen zivilen Ungehorsam eine Grauzone der Legalit
 ät aus\, in der sich eine demokratisch wirksame Rechtssprechung gerade du
 rch umstrittene Urteile bewährt. Susanne Baer plädiert für eine verfass
 ungsgerichtliche Praxis\, deren auf Vielfalt und Verfahrenssorgfalt gegrü
 ndete Konsensentscheidungen sowohl rote Linien markieren als auch einen ro
 ten Faden deutscher Verfassungsrechtsprechung weiter spinnen. Unter hohem 
 öffentlichen Druck (ent)stehen viele der Urteile\, mit denen Baer und Akb
 arian ihre grundsätzlichen Überlegungen anreichern. Wie sich aus solchem
  Druck einladende Diskussionen  über die Zusammenhänge von Rechtssprec
 hung und Demokratie gewinnen lassen\, wird sich im Gespräch der beiden Re
 chtswissenschaftlerinnen mit Julika Griem zeigen.\nEine Veranstaltung  im
  Rahmen des Jahresthemas 2026/27 „Rote Linien“.\nMehr Informationen
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>Mit Samira Akbarian und Susanne Baer disku
 tieren auf der KWI-Bühne die juristisch versierten Autorinnen zweier auf 
 den ersten Blick sehr unterschiedlicher Bücher: Während die ehemalige Ve
 rfassungsrichterin und HU-Professorin uns in den Maschinenraum des oberste
 n deutschen Gerichts und seines breiten Spektrums an Urteilen führt\, wid
 met sich die jüngere Frankfurter Kollegin dem spezifischen Problem des zi
 vilen Ungehorsams. Auch in ihrer Form unterscheiden sich Akbarians Studie 
 <a href="https://www.chbeck.de/akbarian-recht-brechen/product/37004677" ta
 rget="_blank" rel="noopener">„Recht brechen“</a> (2024) und Baers jün
 gere Publikation <a href="https://www.herder.de/geschichte-politik/shop/p4
 /92238-rote-linien-klappenbroschur/" target="_blank" rel="noopener">„Rot
 e Linien“</a> (2025): Einer „Theorie“ des Rechtsbruchs\, der sich au
 f verfassungsrechtlich verbriefte Grundrechte bezieht\, steht die persönl
 iche teilnehmende Beobachtung der Praxis und Verfahren des Bundesverfassun
 gsgerichts gegenüber. Beide Expertinnen und ihre Bücher treffen sich ind
 essen an neuralgisch-aufschlussreichen Punkten\, die z.B. Urteile zum Klim
 awandel\, des Rechts auf Abtreibung oder die Corona-Maßnahmen betreffen. 
 Und grundsätzlicher ein Interesse daran\, gerade nicht nur vorschnell kla
 re Grenzen zu ziehen: Samira Akbarian lotet mit dem gewaltlosen zivilen Un
 gehorsam eine Grauzone der Legalität aus\, in der sich eine demokratisch 
 wirksame Rechtssprechung gerade durch umstrittene Urteile bewährt. Susann
 e Baer plädiert für eine verfassungsgerichtliche Praxis\, deren auf Viel
 falt und Verfahrenssorgfalt gegründete Konsensentscheidungen sowohl rote 
 Linien markieren als auch einen roten Faden deutscher Verfassungsrechtspre
 chung weiter spinnen. Unter hohem öffentlichen Druck (ent)stehen viele de
 r Urteile\, mit denen Baer und Akbarian ihre grundsätzlichen Überlegunge
 n anreichern. Wie sich aus solchem Druck einladende Diskussionen&nbsp\;&nb
 sp\;über die Zusammenhänge von Rechtssprechung und Demokratie gewinnen l
 assen\, wird sich im Gespräch der beiden Rechtswissenschaftlerinnen mit J
 ulika Griem zeigen.</p>\n<p>Eine Veranstaltung &nbsp\;im Rahmen des Jahres
 themas 2026/27 <a href="https://www.kulturwissenschaften.de/jahresthema/ro
 te-linien-red-lines/" target="_blank" rel="noopener">„Rote Linien“</a>
 .</p>\n<p><a href="https://www.kulturwissenschaften.de/veranstaltung/recht
 -unter-druck/"><strong>Mehr Informationen</strong></a></p>
LOCATION:Online (Zoom) & Gartensaal\, Kulturwissenschaftliches Institut Es
 sen (KWI)\, Goethestraße 31\, 45128 Essen
END:VEVENT
END:VCALENDAR
