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SUMMARY:Wissenschaft unter Druck – Perspektiven der akademischen Freihei
 t
DESCRIPTION:Die Wissenschaft ist weltweit unter Druck. In vielen Ländern 
 werden kritische Wissenschaftler*innen und Studierende entlassen bzw. exma
 trikuliert und verfolgt\, unliebsame Institutionen werden mit Mittelentzug
  bestraft oder geschlossen.\nAuch in Deutschland ist die Wissenschaftsfrei
 heit bedroht. In der Fördergeldaffäre 2024 hat die damalige Bundesforsch
 ungsministerin offensichtlich erwogen\, Unterzeichner*innen eines Offenen 
 Briefs gegen die Räumung eines Protestcamps Forschungsgelder zu entziehen
 .\nHinzu kommen Strukturedefizite des deutschen Hochschul- und Forschungss
 ystems\, welche die akademische Freiheit gefährden\, wie etwa extreme Hie
 rachien und Abhängigkeiten\, Zeitverträge mit kurzen Laufzeiten\, lange 
 und steinige Karrierewege oder der mit Einschnitten in die Grundfinanzieru
 ng einhergehende Zwang\, Drittmittel einwerben zu müssen. Zivilklauseln g
 eraten ebenso unter Druck wie Maßnahmen zur Gleichstellung\, Chancengleic
 hheit und Diversitätsförderung. Die Wissenschaftsfreiheit wird häufig a
 ls einseitiges Privileg von Professor*innen verstanden und gegen den Ausba
 u der Mitbestimmung oder eine Reform der Personalstruktur in der Wissensch
 aft intrumentalisiert.\nDie GEW hat sich auf ihrem 30. ordentlichen Gewerk
 schaftstag 2025 in Berlin für eine Stärkung der Wissenschaftsfreiheit au
 sgesprochen. Wir möchten die Wissenschaftsfreiheit nicht nur gegen Angrif
 fe verteidigen\, sondern auch weiterentwickeln\, was eine umfassende Refor
 m des Wissenschaftssystems und einen Ausbau der Rechte von Studierenden un
 d Beschäftigten erforderlich macht.\nAuf unserer 13. GEW-Wissenschaftskon
 ferenz möchten wir darüber mit mit Expert*innen und Vertreter*innen aus 
 Bund\, Ländern\, Hochschulen\, Forschungseinrichtungen\, Wissenschaftsorg
 anisationen\, Studierendenvertretungen und Gewerkschaften diskutieren. Daz
 u sind sind Sie und seid ihr herzlich eingeladen!\nFür die Teilnahme erhe
 ben wir einen Tagungsbeitrag in Höhe von 90 Euro. Für Studierende\, Prom
 otionsstipendiat*innen und Erwerbslose erheben wir einen ermäßigten Beit
 rag in Höhe von 45 Euro. Die Kosten für Übernachtung und Verpflegung si
 nd darin eingeschlossen. \nDie Fahrkarten für die Deutschen Bahn sind se
 lbst zu organisieren und werden nachträglich für GEW-Mitglieder erstatte
 t.\nDie Teilnahmeplätze sind begrenzt und werden in der Reihenfolge der A
 nmeldungen vergeben. \nMehr Informationen
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p><strong>Die Wissenschaft ist weltweit unte
 r Druck. In vielen Ländern werden kritische Wissenschaftler*innen und Stu
 dierende entlassen bzw. exmatrikuliert und verfolgt\, unliebsame Instituti
 onen werden mit Mittelentzug bestraft oder geschlossen.</strong></p>\n<p>A
 uch in Deutschland ist die Wissenschaftsfreiheit bedroht. In der Förderge
 ldaffäre 2024 hat die damalige Bundesforschungsministerin offensichtlich 
 erwogen\, Unterzeichner*innen eines Offenen Briefs gegen die Räumung eine
 s Protestcamps Forschungsgelder zu entziehen.</p>\n<p>Hinzu kommen Struktu
 redefizite des deutschen Hochschul- und Forschungssystems\, welche die aka
 demische Freiheit gefährden\, wie etwa extreme Hierachien und Abhängigke
 iten\, Zeitverträge mit kurzen Laufzeiten\, lange und steinige Karrierewe
 ge oder der mit Einschnitten in die Grundfinanzierung einhergehende Zwang\
 , Drittmittel einwerben zu müssen. Zivilklauseln geraten ebenso unter Dru
 ck wie Maßnahmen zur Gleichstellung\, Chancengleichheit und Diversitätsf
 örderung. Die Wissenschaftsfreiheit wird häufig als einseitiges Privileg
  von Professor*innen verstanden und gegen den Ausbau der Mitbestimmung ode
 r eine Reform der Personalstruktur in der Wissenschaft intrumentalisiert.<
 /p>\n<p>Die GEW hat sich auf ihrem 30. ordentlichen Gewerkschaftstag 2025 
 in Berlin für eine Stärkung der Wissenschaftsfreiheit ausgesprochen. Wir
  möchten die Wissenschaftsfreiheit nicht nur gegen Angriffe verteidigen\,
  sondern auch weiterentwickeln\, was eine umfassende Reform des Wissenscha
 ftssystems und einen Ausbau der Rechte von Studierenden und Beschäftigten
  erforderlich macht.</p>\n<p>Auf unserer 13. GEW-Wissenschaftskonferenz mö
 chten wir darüber mit mit Expert*innen und Vertreter*innen aus Bund\, Lä
 ndern\, Hochschulen\, Forschungseinrichtungen\, Wissenschaftsorganisatione
 n\, Studierendenvertretungen und Gewerkschaften diskutieren. Dazu sind sin
 d Sie und seid ihr herzlich eingeladen!</p>\n<p>Für die Teilnahme erheben
  wir einen Tagungsbeitrag in Höhe von 90 Euro. Für Studierende\, Promoti
 onsstipendiat*innen und Erwerbslose erheben wir einen ermäßigten Beitrag
  in Höhe von 45 Euro. Die Kosten für Übernachtung und Verpflegung sind 
 darin eingeschlossen.&nbsp\;</p>\n<p>Die Fahrkarten für die Deutschen Bah
 n sind selbst zu organisieren und werden nachträglich für GEW-Mitglieder
  erstattet.</p>\n<p>Die Teilnahmeplätze sind begrenzt und werden in der R
 eihenfolge der Anmeldungen vergeben.&nbsp\;</p>\n<p><a href="https://www.g
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LOCATION:Evangelisches Augustinerkloster zu Erfurt Augustinerstr. 10\, 990
 84 Erfurt
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