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SUMMARY:Der Forschungszugang nach Digital Services Act (DSA)
DESCRIPTION:Chancen und Herausforderungen für die (offene) Erforschung vo
 n großen Online-Plattformen\nHintergrund: Im Februar 2024 wurde der europ
 äische Digital Services Act (kurz DSA\, deutsch: Gesetz über digitale Di
 enste) innerhalb der EU und damit auch in Deutschland vollständig anwendb
 ar. Mit dem DSA legt die EU ein Regelwerk vor\, um digitale Plattformen\, 
 Dienste und Produkte wirkungsvoller und einheitlicher zu regulieren. Der D
 SA richtet sich unter anderem an Akteure wie X\, Meta\, TikTok oder Google
 . In dem Gesetz sind etwa Regeln festgelegt\, nach denen digitale Online-P
 lattformen Inhalte entfernen oder auch wieder freischalten müssen\, sowie
  wie sie darüber mehr Transparenz verschaffen sollen. Zur Bemessung und E
 indämmung von sogenannten systemischen Risiken hält der DSA Regelungen b
 ereit\, die dem Schutz Minderjähriger dienen oder die Transparenz von Wer
 bung ermöglichen sollen\, etwa in Bezug auf suchtförderndes Design oder 
 illegale beziehungsweise gefährliche Inhalte.\nAuch enthält der DSA in A
 rtikel 40 ein Recht auf Forschungszugang: Forschende haben seit Oktober 20
 25 die Möglichkeit\, über eine Registrierung auf dem Data Access Portal 
 Daten von sehr großen Online-Plattformen und -Suchmaschinen zu bekommen u
 nd zu analysieren (weitere Informationen dazu beispielsweise bei der Bunde
 snetzagentur). Die Veranstaltung am 30. Juni bietet eine Einführung in di
 ese neue und für viele Forschende noch unbekannte Thematik. Wir wollen di
 e Regelungen des DSA insbesondere im Zusammenhang mit den Maßgaben von Op
 en Research\, Forschungsdaten bzw. Open Data diskutieren.\nÜber die Refer
 entin: Die Juristin Simone Ruf von der Gesellschaft für Freiheitsrechte (
 GFF) begleitet die Einführung des DSA in die Praxis seit langem\, setzt s
 ich kritisch mit dem Regelwerk sowie mit den Reaktionen der Plattformen da
 rauf auseinander. In ihrem Input wird die juristische Expertin die Hinterg
 ründe des DSA erläutern\, die Potentiale des darin enthaltenen Forschung
 szugangs ausloten sowie die Chancen und Herausforderungen des Rechtsinstru
 ments für die offene Forschung diskutieren. Anschließend wird es Gelegen
 heit für Fragen und gemeinsame Diskussion geben.\nDie Veranstaltung richt
 et sich an Forschende mit Schwerpunkt digitale Plattformen insbesondere au
 s der Medien- und Kommunikationswissenschaft\, aus den Sozial- und Wirtsch
 aftswissenschaften\, aus den Rechtswissenschaften und weiteren Forschungsf
 eldern\, sowie an Mitarbeitende aus Bibliotheken\, Archiven und anderen In
 frastruktureinrichtungen. Auch Studierende und andere Interessierte sind s
 elbstverständlich willkommen. Juristische Kenntnisse sind nicht erforderl
 ich.\nMehr Informationen\nRegistrierung unter folgendem Link
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>Chancen und Herausforderungen für die (of
 fene) Erforschung von großen Online-Plattformen</p>\n<p><strong>Hintergru
 nd:</strong> Im Februar 2024 wurde der europäische Digital Services Act (
 kurz DSA\, deutsch: Gesetz über digitale Dienste) innerhalb der EU und da
 mit auch in Deutschland vollständig anwendbar. Mit dem DSA legt die EU ei
 n Regelwerk vor\, um digitale Plattformen\, Dienste und Produkte wirkungsv
 oller und einheitlicher zu regulieren. Der DSA richtet sich unter anderem 
 an Akteure wie X\, Meta\, TikTok oder Google. In dem Gesetz sind etwa Rege
 ln festgelegt\, nach denen digitale Online-Plattformen Inhalte entfernen o
 der auch wieder freischalten müssen\, sowie wie sie darüber mehr Transpa
 renz verschaffen sollen. Zur Bemessung und Eindämmung von sogenannten sys
 temischen Risiken hält der DSA Regelungen bereit\, die dem Schutz Minderj
 ähriger dienen oder die Transparenz von Werbung ermöglichen sollen\, etw
 a in Bezug auf suchtförderndes Design oder illegale beziehungsweise gefä
 hrliche Inhalte.</p>\n<p>Auch enthält der DSA in<a href="https://gesetz-d
 igitale-dienste.de/dsa/artikel-40/"> Artikel 40 ein Recht auf Forschungszu
 gang</a>: Forschende haben seit Oktober 2025 die Möglichkeit\, über eine
  Registrierung auf dem <a href="https://data-access.dsa.ec.europa.eu/home"
 >Data Access Portal</a> Daten von sehr großen Online-Plattformen und -Suc
 hmaschinen zu bekommen und zu analysieren (weitere Informationen dazu beis
 pielsweise bei der <a href="https://data-access.dsa.ec.europa.eu/home">Bun
 desnetzagentur</a>). Die Veranstaltung am 30. Juni bietet eine Einführung
  in diese neue und für viele Forschende noch unbekannte Thematik. Wir wol
 len die Regelungen des DSA insbesondere im Zusammenhang mit den Maßgaben 
 von Open Research\, Forschungsdaten bzw. Open Data diskutieren.</p>\n<p><s
 trong>Über die Referentin:</strong> Die Juristin Simone Ruf von der<a hre
 f="https://centerforuserrights.freiheitsrechte.org/"> Gesellschaft für Fr
 eiheitsrechte (GFF)</a> begleitet die Einführung des DSA in die Praxis se
 it langem\, setzt sich kritisch mit dem Regelwerk sowie mit den Reaktionen
  der Plattformen darauf auseinander. In ihrem Input wird die juristische E
 xpertin die Hintergründe des DSA erläutern\, die Potentiale des darin en
 thaltenen Forschungszugangs ausloten sowie die Chancen und Herausforderung
 en des Rechtsinstruments für die offene Forschung diskutieren. Anschließ
 end wird es Gelegenheit für Fragen und gemeinsame Diskussion geben.</p>\n
 <p>Die Veranstaltung richtet sich an Forschende mit Schwerpunkt digitale P
 lattformen insbesondere aus der Medien- und Kommunikationswissenschaft\, a
 us den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften\, aus den Rechtswissenschafte
 n und weiteren Forschungsfeldern\, sowie an Mitarbeitende aus Bibliotheken
 \, Archiven und anderen Infrastruktureinrichtungen. Auch Studierende und a
 ndere Interessierte sind selbstverständlich willkommen. Juristische Kennt
 nisse sind nicht erforderlich.</p>\n<p><a href="https://blogs.fu-berlin.de
 /open-research-berlin/2026/06/01/der-forschungszugang-nach-digital-service
 s-act-dsa-30-juni-online/"><strong>Mehr Informationen</strong></a></p>\n<p
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