BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//TYPO3/NONSGML Calendarize//EN
BEGIN:VEVENT
UID:calendarize-die-kunst-des-roten-fadens
DTSTAMP:20260423T081511Z
DTSTART:20260617T183000Z
SUMMARY:Die Kunst des roten Fadens
DESCRIPTION:„Leider fehlt der rote Faden!“ – egal\, ob es um ein Buc
 h\, einen Theaterabend\, einen Film oder auch einen Lebenslauf geht\, die 
 metaphorische Rede vom „roten Faden“ ist nie fern. Von seiner An- oder
  Abwesenheit\, wird suggeriert\, hängen die Kohärenz und Verständlichke
 it eines Werkes ab. Kein Wunder also\, dass Schreibratgeber unermüdlich e
 rklären\, wie rote Fäden einzubauen sind. Dabei ist nicht nur zu überle
 gen\, woran ein roter Faden – der ja gerade nicht in Signalfarben daherk
 ommt – erkennbar sein soll\, sondern auch\, weshalb diese inzwischen ubi
 quitäre Denkfigur so verfängt und worauf sie sich historisch bezieht. In
  welchem Verhältnis steht sie etwa zum „Lebensfaden“\, der in antiken
  Vorstellungen abrupt abgeschnitten werden kann\, womit das Erzählen des 
 Lebens ein Ende findet? Inwieweit enthält die Denkfigur auch latente Vora
 nnahmen über die Funktionsweise und Verfasstheit bestimmter Medien?\nIn z
 wei Kurzvorträgen mit anschließendem Gespräch spüren Andrea Polaschegg
  (Bonn) und Matías Martínez (Wuppertal) den Verwendungsweisen und Funkti
 onen des roten Fadens aus literatur- und kulturwissenschaftlicher Perspekt
 ive kritisch nach. Was leistet die beständige Rede vom „roten Faden“ 
 eigentlich genau – und was nicht?\nEine Veranstaltung  im Rahmen des Ja
 hresthemas 2026/27 „Rote Linien“.\nMehr Informationen
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>„Leider fehlt der rote Faden!“ – ega
 l\, ob es um ein Buch\, einen Theaterabend\, einen Film oder auch einen Le
 benslauf geht\, die metaphorische Rede vom „roten Faden“ ist nie fern.
  Von seiner An- oder Abwesenheit\, wird suggeriert\, hängen die Kohärenz
  und Verständlichkeit eines Werkes ab. Kein Wunder also\, dass Schreibrat
 geber unermüdlich erklären\, wie rote Fäden einzubauen sind. Dabei ist 
 nicht nur zu überlegen\, woran ein roter Faden – der ja gerade nicht in
  Signalfarben daherkommt – erkennbar sein soll\, sondern auch\, weshalb 
 diese inzwischen ubiquitäre Denkfigur so verfängt und worauf sie sich hi
 storisch bezieht. In welchem Verhältnis steht sie etwa zum „Lebensfaden
 “\, der in antiken Vorstellungen abrupt abgeschnitten werden kann\, womi
 t das Erzählen des Lebens ein Ende findet? Inwieweit enthält die Denkfig
 ur auch latente Vorannahmen über die Funktionsweise und Verfasstheit best
 immter Medien?</p>\n<p>In zwei Kurzvorträgen mit anschließendem Gespräc
 h spüren Andrea Polaschegg (Bonn) und Matías Martínez (Wuppertal) den V
 erwendungsweisen und Funktionen des roten Fadens aus literatur- und kultur
 wissenschaftlicher Perspektive kritisch nach. Was leistet die beständige 
 Rede vom „roten Faden“ eigentlich genau – und was nicht?</p>\n<p>Ein
 e Veranstaltung &nbsp\;im Rahmen des Jahresthemas 2026/27 <a href="https:/
 /www.kulturwissenschaften.de/jahresthema/rote-linien-red-lines/" target="_
 blank" rel="noopener">„Rote Linien“</a>.</p>\n<p><a href="https://www.
 kulturwissenschaften.de/veranstaltung/die-kunst-des-roten-fadens/"><strong
 >Mehr Informationen</strong></a></p>
LOCATION:KulturwissenschaftlicheS Institut Essen (KWI)
END:VEVENT
END:VCALENDAR
