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SUMMARY:scienceBASEd: Umgang mit Bevölkerungsprotesten
DESCRIPTION:Wie können die Regionalkonferenzen bzw. die jeweils gewählte
 n Vertreter:innen (Vertretungskreise) angemessen mit Protesten aus der Bev
 ölkerung umgehen? Und wie kann sichergestellt werden\, dass sich die Bür
 ger:innen langfristig angemessen vertreten fühlen? Mit diesen Fragen besc
 häftigt sich das BASE-Forschungsprojekt „NipPa“\, dessen Ergebnisse i
 n dieser Veranstaltung vorgestellt und mit dem Publikum diskutiert werden 
 sollen.\nUmgang mit Protest und Auswirkungen auf die Endlagersuche\nIm Sta
 ndortauswahlverfahren wird entschieden\, wo das  Endlager für  hochradi
 oaktive Abfälle in Deutschland gebaut wird. Es ist davon auszugehen\, das
 s die Nachricht\, zu einer möglichen Standortregion zu gehören\, gemisch
 te Reaktionen bei den ansässigen Bürger:innen auslösen wird.\nDie geset
 zlich vorgeschriebenen Regionalkonferenzen stellen die Begleitung und Bete
 iligung der Bevölkerung in den ausgewählten Standortregionen sicher. Doc
 h nicht alle Bürger:innen werden ihre Meinung oder Kritik über diesen in
 stitutionalisierten Weg äußern.\nWie können die jeweils gewählten Vert
 reter:innen der Regionalkonferenzen angemessen mit Protesten aus der Bevö
 lkerung umgehen? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Forschungsprojekt 
 „NipPa“. Es untersucht Möglichkeiten und Grenzen der Integration von 
 nicht-institutionalisierten Formen der politischen Partizipation in etabli
 erte  Beteiligungsprozesse.\nNicht institutionalisierte politische Partiz
 ipation hat viele Ausprägungen\, zum Beispiel Demonstrationen\, Beiträge
  in sozialen Medien oder Unterschriftensammlungen. Die Akteure der Regiona
 lkonferenzen haben verschiedene Möglichkeiten\, auf Proteste zu reagiere
 n. Entweder können die vorgebrachten Anliegen in die etablierten  Beteil
 igungsformate eingebracht werden. Oder sie werden ignoriert oder als illeg
 itime Form des Protests abgelehnt.\nDas Forschungsprojekt „NipPa“ hat 
 auch die Auswirkungen dieser Reaktionen untersucht. Im Fokus steht die Fra
 ge\, wie sichergestellt werden kann\, dass sich die Bürger:innen langfris
 tig angemessen durch die Regionalkonferenzen vertreten fühlen.\nMehr Info
 rmationen
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>Wie können die Regionalkonferenzen <abbr>
 bzw.</abbr> die jeweils gewählten Vertreter:innen (Vertretungskreise) ang
 emessen mit Protesten aus der Bevölkerung umgehen? Und wie kann sicherges
 tellt werden\, dass sich die Bürger:innen langfristig angemessen vertrete
 n fühlen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das <abbr>BASE</abbr>-Forsc
 hungsprojekt „NipPa“\, dessen Ergebnisse in dieser Veranstaltung vorge
 stellt und mit dem Publikum diskutiert werden sollen.</p>\n<p><strong>Umga
 ng mit Protest und Auswirkungen auf die Endlagersuche</strong></p>\n<p>Im 
 Standortauswahlverfahren wird entschieden\, wo das &nbsp\;Endlager für &n
 bsp\;hochradioaktive Abfälle in Deutschland gebaut wird. Es ist davon aus
 zugehen\, dass die Nachricht\, zu einer möglichen Standortregion zu gehö
 ren\, gemischte Reaktionen bei den ansässigen Bürger:innen auslösen wir
 d.</p>\n<p>Die gesetzlich vorgeschriebenen Regionalkonferenzen stellen die
  Begleitung und Beteiligung der Bevölkerung in den ausgewählten Standort
 regionen sicher. Doch nicht alle Bürger:innen werden ihre Meinung oder Kr
 itik über diesen institutionalisierten Weg äußern.</p>\n<p>Wie können 
 die jeweils gewählten Vertreter:innen der Regionalkonferenzen angemessen 
 mit Protesten aus der Bevölkerung umgehen? Mit dieser Frage beschäftigt 
 sich das Forschungsprojekt „NipPa“. Es untersucht Möglichkeiten und G
 renzen der Integration von nicht-institutionalisierten Formen der politisc
 hen Partizipation in etablierte &nbsp\;Beteiligungsprozesse.</p>\n<p>Nicht
  institutionalisierte politische Partizipation hat viele Ausprägungen\, z
 um Beispiel Demonstrationen\, Beiträge in sozialen Medien oder Unterschri
 ftensammlungen. Die Akteure der Regionalkonferenzen haben&nbsp\;verschiede
 ne Möglichkeiten\, auf Proteste zu reagieren. Entweder können die vorgeb
 rachten Anliegen in die etablierten &nbsp\;Beteiligungsformate eingebracht
  werden. Oder sie werden ignoriert oder als illegitime Form des Protests a
 bgelehnt.</p>\n<p>Das Forschungsprojekt „NipPa“ hat auch die Auswirkun
 gen dieser Reaktionen untersucht. Im Fokus steht die Frage\, wie sicherges
 tellt werden kann\, dass sich die Bürger:innen langfristig angemessen dur
 ch die Regionalkonferenzen vertreten fühlen.</p>\n<p><a href="https://www
 .base.bund.de/shareddocs/termine/de/2026/sciencebased-regionalkonferenzen.
 html"><strong>Mehr Informationen</strong></a></p>
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