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SUMMARY:Was war Kulturkrieg? Auseinandersetzungen um Ideologie\, Weltansch
 auung und Wissenschaft seit 1850
DESCRIPTION:Debatten um Gendern\, Identitätspolitik oder den Status wisse
 nschaftlicher Erkenntnis werden heute oft als Ausdruck einer neuartigen ge
 sellschaftlichen Polarisierung verstanden. Begriffe wie „Kulturkrieg“ 
 oder „Kampf um Werte“ dienen dabei zur Beschreibung scheinbar unversö
 hnlicher Gegensätze\, um die herum Rote Linien zur Markierung von Fronste
 llungen gezogen werden. Doch wie neu sind diese Konfliktmuster tatsächlic
 h?\nDie Veranstaltung nimmt den Begriff des „Kulturkriegs“ aus histori
 scher Perspektive in den Blick und fragt nach strukturellen Parallelen zwi
 schen aktuellen Auseinandersetzungen und ideologischen Debatten des 19. Ja
 hrhunderts. Bereits damals entzündeten sich heftige Kontroversen an Frage
 n von Sprache\, Moral\, Religion\, Wissenschaft und gesellschaftlicher Ord
 nung – Konflikte\, in denen es weniger um einzelne Sachfragen als um kon
 kurrierende Weltdeutungen und kulturelle Deutungshoheiten ging. Zu denken 
 ist hierbei um Auseinandersetzungen um Materialismus\, Darwinismus oder di
 e Grenzen des Naturerkennens.\nAusgehend von literatur-\, ideen- und philo
 sophiegeschichtlichen Perspektiven diskutieren die Literarturwissenschaftl
 erin Barbara Beßlich (Universität Heidelberg) und Kurt Bayertz (Universi
 tät Münster)\, wie der Begriff „Kulturkrieg“ historisch entstanden i
 st\, welche Funktionen er in unterschiedlichen Kontexten erfüllte und was
  gewonnen – oder verzerrt – wird\, wenn er zur Beschreibung gegenwärt
 iger Konflikte herangezogen wird.\nZiel der Veranstaltung ist es\, aktuell
 e Debatten nicht zu relativieren\, sondern sie in längeren historischen L
 inien verständlicher zu machen. Der Blick zurück soll helfen\, gegenwär
 tige Polarisierungen präziser einzuordnen und die Dynamiken ideologischer
  Konflikte jenseits tagespolitischer Zuspitzungen zu reflektieren.\nEine V
 eranstaltung  im Rahmen des Jahresthemas 2026/27 „Rote Linien“.\nMehr
  Informationen
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>Debatten um Gendern\, Identitätspolitik o
 der den Status wissenschaftlicher Erkenntnis werden heute oft als Ausdruck
  einer neuartigen gesellschaftlichen Polarisierung verstanden. Begriffe wi
 e „Kulturkrieg“ oder „Kampf um Werte“ dienen dabei zur Beschreibun
 g scheinbar unversöhnlicher Gegensätze\, um die herum Rote Linien zur Ma
 rkierung von Fronstellungen gezogen werden. Doch wie neu sind diese Konfli
 ktmuster tatsächlich?</p>\n<p>Die Veranstaltung nimmt den Begriff des „
 Kulturkriegs“ aus historischer Perspektive in den Blick und fragt nach s
 trukturellen Parallelen zwischen aktuellen Auseinandersetzungen und ideolo
 gischen Debatten des 19. Jahrhunderts. Bereits damals entzündeten sich he
 ftige Kontroversen an Fragen von Sprache\, Moral\, Religion\, Wissenschaft
  und gesellschaftlicher Ordnung – Konflikte\, in denen es weniger um ein
 zelne Sachfragen als um konkurrierende Weltdeutungen und kulturelle Deutun
 gshoheiten ging. Zu denken ist hierbei um Auseinandersetzungen um Material
 ismus\, Darwinismus oder die Grenzen des Naturerkennens.</p>\n<p>Ausgehend
  von literatur-\, ideen- und philosophiegeschichtlichen Perspektiven disku
 tieren die Literarturwissenschaftlerin Barbara Beßlich (Universität Heid
 elberg) und Kurt Bayertz (Universität Münster)\, wie der Begriff „Kult
 urkrieg“ historisch entstanden ist\, welche Funktionen er in unterschied
 lichen Kontexten erfüllte und was gewonnen – oder verzerrt – wird\, w
 enn er zur Beschreibung gegenwärtiger Konflikte herangezogen wird.</p>\n<
 p>Ziel der Veranstaltung ist es\, aktuelle Debatten nicht zu relativieren\
 , sondern sie in längeren historischen Linien verständlicher zu machen. 
 Der Blick zurück soll helfen\, gegenwärtige Polarisierungen präziser ei
 nzuordnen und die Dynamiken ideologischer Konflikte jenseits tagespolitisc
 her Zuspitzungen zu reflektieren.</p>\n<p>Eine Veranstaltung &nbsp\;im Rah
 men des Jahresthemas 2026/27 <a href="https://www.kulturwissenschaften.de/
 jahresthema/rote-linien-red-lines/" target="_blank" rel="noopener">„Rote
  Linien“</a>.</p>\n<p><a href="https://www.kulturwissenschaften.de/veran
 staltung/kulturkrieg/"><strong>Mehr Informationen</strong></a></p>
LOCATION:Online (Zoom) & Gartensaal\, Kulturwissenschaftliches Institut Es
 sen (KWI)\, Goethestraße 31\, 45128 Essen
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