Jahrestagung der Sektion Soziologie der Kindheit 2019

Methoden der Kindheitsforschung. Paradigmenvielfalt, methodologische und forschungsethische Herausforderungen

Methoden der Kindheitsforschung. Paradigmenvielfalt, methodologische und forschungsethische Herausforderungen

in Kooperation mit dem Zentrum für Kindheits- und Jugendforschung (ZKJF) der Universität Bielefeld

19. - 21. September 2019 ZIF
Universität Bielefeld

Methodenworkshop

Programm als PDF

Donnerstag, 19.09.2019

Ab 12.30 Ankommen, Stehkaffee
13.00-17.00 Gemeinsamer Methodenworkshop der DGS-Sektion ›Soziologie der Kindheit‹ und des Nachwuchsnetzwerks Sozialwissenschaftliche Kinder- und Kindheitsforschung zum Thema ›Forschungsethische Herausforderungen der Kindheitsforschung‹

Tagungsprogramm

Donnerstag, 19.09.2019

17.30 Beginn der Jahrestagung (Plenarsaal, Raum 222)
Begrüßung durch die Sektionssprecherin Sabine Bollig,
Inhaltliche Einführung: Lars Alberth und Tanja Betz; Organisatorisches: Helga Kelle
 

18.00  Keynote I – Sabine Bollig (Universität Trier)
›Von der Kinder- zur Kindheitsforschung und zurück? Methodologische und methodische Konjunkturen in der Kindheitsforschung‹
Moderation: Magdalena Joos

19.00–20.00 Eröffnung der Posterausstellung: Helga Kelle (Foyer des ZiF, 1.OG)

19.00–20.00 Vorstandssitzung der Sektion (Raum Bits ›n‹ Bytes) & Treffen des Nachwuchsnetzwerkes (Raum Corner 214)

Ab 20.00 Gemeinsames Abendessen:
Restaurant Bültmannshof

Freitag, 20.09.2019

9.15 Begrüßung und Einführung: Magdalena Joos

Session 1: Ethnografische Methoden und Methodologie (Plenarsaal, Raum 222)
Moderation: Tanja Betz

  • 09.30–10.15 Bettina Brenneke & Anja Tervooren: Kindliche Sprechpraktiken. Situationen des Sprechens, Zuhörens und Gehört-Werdens in ethnografischer Forschung mit jungen Kindern
  • 10.15-11.00 Jennifer Carnin & Mira Püschel:  Ethnografische  Blicke  solidarisieren  –  Perspektivische Lesarten als analytische Strategie jenseits von Negierung und Reifizierung generationaler Unterscheidungen

11.00.11.30  Kaffeepause

  • 11.30–12.15 Jana Mikats: Familiale Praktiken und deren generationale Dimensionen. Methodische und forschungspraktische Überlegungen zu einem qualitativen multimethodischen Forschungszugang

Session 2: Methodische Reflexionen zu Kinderzeichnungen, -interviews, Concept Cartoons (Raum: Long Table, 231 M)
Moderation: Lars Alberth

  • 9.30-10.15 Claudia Scheid & Boris Zizek: Rekonstruktive Kindheitsforschungen – Kinderzeichnungen als Zugang zur ausdruckshaft-schöpferischen Aneignung der Welt und des Selbst
  • 10.15-11.00 Katrin Velten:  HandlungsSpielRäume  –  methodologische  Reflexionen  zu  Interviews  mit Kindern

11.00-11.30  Kaffeepause

  • 11.30–12.15 Raphaela Kogler: Erfahrungs- und Orientierungswissen von Kindern. Concept Cartoons als sozialwissenschaftliche Methode in der Kindheitsforschung

12.30–13.30  Mittagspause

13.30 Keynote II – Ludwig Stecher (Justus-Liebig-Universität Gießen) ›30 Jahre Kindersurveyforschung – Chancen und Grenzen‹
Moderation: Tanja Betz

Session 3: Forschungs- und kindheitspolitische Perspektiven (Plenarsaal, Raum 222)
Moderation: Magdalena Joos

  • 14.30–15.15 Tanja Betz: ›Good Childhood at a Glance‹. Zur indikatorengestützten Vermessung von und Berichterstattung über Kindheit

15.15–15.30  Kaffeepause

  • 15.30–16.15 Anna Fangmeyer: Was und wie (nicht) geforscht wird. Befunde einer diskurspraxeologischen Exploration ›sozialwissenschaftlicher Kinder- und Kindheitsforschung‹
  • 16.15–17.00 Lars Alberth: Beschreiben und Vergleichen. Gesellschaftsanalytische Desiderate und Potentiale sozialwissenschaftlicher Kindheitsforschung

Session 4: Ermächtigung und widerständige Praktiken von Kindern in der Forschung (Raum: Long Table, 231 M)
Moderation: Helga Kelle

  • 14.30–15.15 Nicoletta Eunicke & Karin Kämpfe: ›Fiese Kinder‹. Von widerständigen Praktiken in Gruppendiskussionen

15.15–15.30  Kaffeepause

  • 15.30–16.15 Julian Storck-Odabasi & Friederike Heinzel: ›Wofür braucht ihr das? – Von der Ermächtigung beforschter Kinder‹
  • 16.15–17.00 Burkhard Fuhs: Kinder und Kindheit postadultistisch erforschen? Empirische Kulturanalysen als generationale Arbeit an der Grenze zweier Bedeutungswelten

17.15–18.45   Mitgliederversammlung der Sektion (Plenarsaal) & Mitgliederversammlung des ZKJF (Raum:
Long Table 231, M)

Abend zur freien Gestaltung

Samstag, 21.09.2019

8.45   Begrüßung: Lars Alberth (Plenarsaal, Raum 222)
9.00   Keynote III – Virginia Morrow (University of Oxford): ›Ethics Challenges in Sociological Research on   Childhood(s): Practical Experiences‹

Moderation: Lars Alberth

Session 5: Forschungsethische Herausforderungen in der Kindheitsforschung (Plenarsaal, Raum 222)
Moderation: Magdalena Joos

  • 10.00–10.45 Claudia Machold & Carmen Wienand: Langzeitethnografische Kindheitsforschung als forschungsethische Herausforderung

10.45–11.00  Kaffeepause

  • 11.00–11.45 Beatrice Rupprecht & Katrin Lattner: Forschungsethische und methodologische Herausforderungen und Besonderheiten bei der Durchführung von Forschungsprojekten in Kitas

Session 6: Partizipative Forschung und Aktionsforschung (Raum: Long Table, 231M)
Moderation: Tanja Betz

  • 10.00–10.45 Laura Hennig: ›Was wir wollen!‹: Kinderperspektiven auf Gender, Diversity und Partizipation in der Kita sichtbar machen

10.45–11.00  Kaffeepause

  • 11.00–11.45 Johanna Mahr-Slotawa: Realisierung des Beteiligungsrechts der Kinder nach Prinzipien der Aktionsforschung

11.45  Abschlussdiskussion

12.15 Ende der Tagung
Abreiseimbiss (Suppe und belegte Brötchen, auch zum Mitnehmen)

Das Programm als PDF inklusive des Raumplanes finden Sie hier.