Nachwuchsworkshop

›Kann kindheitstheoretische Forschung ohne Thematisierung von Gender überhaupt (noch) auskommen? Ein Workshop zur Verschränkung von Kindheitsforschung und Gender Studies‹

›Kann kindheitstheoretische Forschung ohne Thematisierung von Gender überhaupt (noch) auskommen?Ein Workshop zur Verschränkung von Kindheitsforschung und Gender Studies‹

Workshop im Rahmen der Jahrestagung der DGS-Sektion ›Soziologie der Kindheit‹ am 11.11.2021, 09-13 Uhr

Programm

09:00-09:40 Uhr: Begrüßung und Einführung in das Workshopthema

Lars Alberth (Leuphana Universität Lüneburg) und das Organisationskomitee des Workshops (Jana Mikats (Universität Wien), Nicoletta Eunicke (Johannes Gutenberg-Universität Mainz), Sebastian Amann (Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen))

09:45-11:45 Uhr: Parallele Workshops

Session A: Theoretische Perspektiven - Critical Friend: Jeanette Windheuser

Chair: Verena Marke (Leuphana Universität Lüneburg)

(Re)Produktion von Geschlecht im Rahmen generationaler Ordnungen aus Kindersicht, Anneka Beck (Hochschule Osnabrück)

Frühe Kindheit, Praxis, Symbolische Gewalt - Konzeptionelle Überlegungen zur Herstellung sozialer Ungleichheit in Bildungskontexten, Bettina Grimmer (Universität Siegen) 

Session B: Politisch-ideologische Implikationen - Critical Friend: Sabina Schutter

Chair: Britta Menzel (DJI München)

Haben Kinderrechte ein Geschlecht?, Kira Ammann (Universität Bern)

 Zur Ausblendung ungleicher Kindheiten in wissenschaftlichen Diskursen während der Covid-19 Pandemie: Ein zusätzlicher Blick in öffentlich-mediale Diskurse, Eva Reitz (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)

Goodbye Gender?! Das subversive Potenzial von ›Exit Gender‹ für die Kindheitsforschung, Alina Zils (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

Session C: Methodische Reflexionen - Critical Friend: Melanie Kubandt

Chair: Teresa Erlenkötter (Universität Siegen)

Triangulation von (Paar-)Interviews und Fotografien zur Untersuchung des Blickes von Eltern auf ihre Kinder in ihrer Geschlechtlichkeit, Rabea Krollmann und Ljuba Meyer (Technische Universität Dortmund)

Geschlecht und Alter vorprogrammiert?! Hervorgebrachte Identitäten zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Emergenzen, Hoa Mai Trần (Universität Siegen)

Ein differenzierungstheoretischer Zugang zu Auswahl und Umgang mit (Geschlechter)Differenzen. Das Beispiel Kita-Erziehung, Christine Weinbach (Universität Bonn)

12:00-13 Uhr: Gemeinsame Abschlussdiskussion

Chair: Jessica Schwittek (Universität Duisburg-Essen)


Im Namen des Nachwuchsnetzwerks Soziologie der Kindheit

Jana Mikats (Universität Graz)

Nicoletta Eunicke (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)

Sebastian Amann (Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen)

Und das Organisationsteam der Sektionstagung ›Politiken der Kindheit‹