Neue Bücher
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Forum: Qualitative Social Research, Vol. 27 No. 2 (2026)
Berlin: Freie Universität Berlin 2026
FQS is a peer-reviewed multilingual open-access journal for qualitative research, established in 2000 and published three times a year. We accept single contributions on topics and methods, important for qualitative research as well as contributions to the sections FQS Debates, FQS Interviews, FQS Reviews and FQS Conferences.
Andreas Ziemann: Lösungen und Probleme. Mediensoziologische Analysen
Weinheim: Beltz Juventa 2026
Medien ermöglichen, formen und verändern gesellschaftliche Prozesse. Sie zielen aus einer funktionalistischen Theorieperspektive auf die Lösung sozialer und kommunikativer Probleme und generieren fortlaufend neue Probleme. Die vorliegende Aufsatzsammlung widmet sich einem breiten Spektrum an Phänomenen und problemorientierten Analysen zu Medien, Technologien und Infrastrukturen im ersten Teil sowie zu Öffentlichkeit, Politik, Populismus und Medien im zweiten Teil.
Sustainable Futures – Theorizing Sustainability
Weinheim: Beltz Juventa 2026
Das Special Issue ›Sustainable Futures – Theorizing Sustainability‹ zielt darauf ab, einen Beitrag zur soziologischen Theoriebildung im Bereich Nachhaltigkeit zu leisten. Die Beiträge befassen sich mit der Frage, welche Ansätze, welche Empirien und welche interdisziplinären Perspektiven für die Untersuchung des Phänomens hilfreich sind. In Einzelbeiträgen und zwei Interviews werden das Verhältnis von Theorie und Empirie sowie Fragen der Normativität des Gegenstandes und seiner Beforschung in den Blick genommen. Das Special Issue erscheint in englischer Sprache.
Leviathan Heft 1, 2026 (54)
Baden-Baden: Nomos Verlag 2026
Die Zeitschrift Leviathan ist der Idee sozialwissenschaftlicher Aufklärung und Kritik verpflichtet. Sie veröffentlicht aktuelle Forschungsbeiträge und Debatten zu Themen aus Politik, Kultur, Wirtschaft, Philosophie, Recht und Gesellschaft. Sie richtet sich an eine breite Leserschaft aus Lehre und Forschung, Politik und Verwaltung, Publizistik und Medien. Im Zeichen eines methodologischen, disziplinären und politischen Pluralismus schlägt sie Brücken zwischen Theorie, Empirie und politischer Praxis.
WSI-Mitteilungen: Jahrgang 79 (2026), Heft 3
Baden-Baden: Nomos Verlag 2026
Die WSI-Mitteilungen sind eine wissenschaftliche Fachzeitschrift mit politik- und praxisorientierter Ausrichtung. Sie informieren über neue wissenschaftliche Erkenntnisse im Themenspektrum ›Arbeit - Wirtschaft - Soziales‹. Die Zeitschrift ist 1948 erstmals erschienen.
Georg Vobruba: Die Vereinfachung der Gesellschaft. Verschwörungsdenken und Staatssouveränismus
Weinheim: Beltz Juventa 2026
Georg Vobruba analysiert mit soziologischer Schärfe, warum Verschwörungsdenken und staatssouveränistische Politik gerade heute so attraktiv sind. Ausgehend von der Erfahrung einer als bedrohlich empfundenen Komplexität moderner Gesellschaften zeigt er, wie einfache Erklärungen entstehen, warum sie überzeugen und welche politischen Folgen sie haben.
Georg W. Oesterdiekhoff: Psychogenetic Development of Humankind. A Piagetian View on the Evolution of Culture and Society
England: Cambridge Scholarly Press
The book belongs to the lifelong project of the author to apply Piagetian theory to the understanding and explanation of the history of culture, sciences, philosophy, law, politics, religion, morals, and arts. It evidences that humankind went from the preoperational and the concrete operational to the formal operational stages, elaborating these data and facts whose existence Piaget himself had already surmised.
Zeitschrift für erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung (ZeM) Jg. 4, Nr. 2-2025
Leverkusen‑Opladen: Verlag Barbara Budrich
Die Zeitschrift für erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung (ZeM) bietet ein Forum für das ausdifferenzierte Feld interdisziplinär konstituierter erziehungswissenschaftlicher Migrationsforschung. Sie möchte zu einer stärkeren Sichtbarkeit und Weiterentwicklung einer Forschung beitragen, die sich mit Fragen von Erziehung und Bildung im Gegenstandsbereich Migration auseinandersetzt und ihre theoretischen wie methodischen Grundlagen sozialwissenschaftlich fundiert.
Oliver Römer & Alexander Wierzock: Wissensräume jenseits der Universität. Zur Konfiguration der Kultur- und Sozialwissenschaften im frühen 20. Jahrhundert
Göttingen: Wallstein
Wie lässt sich die Geschichte der Kultur- und Sozialwissenschaften schreiben, wenn man den Blick über die Universitäten hinaus weitet? In diesem Band wird nach außeruniversitären Räumen der Wissensproduktion gefragt, die in der Weimarer Republik Konjunktur hatten: Forschungskollegs, Reforminstitute, Genossenschaften, Stiftungen, Erkenntniskollektive und Lebensschulen.
Klaus Holz & Jan Weyand: Die Figur des Dritten. Zur Soziologie des Antisemitismus
Hamburg: Hamburger Edition
Unter Antisemitismus wird ein negatives Judenbild verstanden. Das ist sicher richtig, doch verkürzt es das Phänomen. Denn das abwertende Judenbild tritt nicht isoliert auf, sondern ist stets auf ein kollektives Selbstbild bezogen. Dabei handelt es sich nicht um den rassistischen Gegensatz von ›Eigenem‹ und ›Fremden‹. Vielmehr wird im antisemitischen Judenbild ein Dritter entworfen, der diesen Gegensatz unterläuft. Der ›Jude‹ verkörpert nicht wie der ›Fremde‹ eine andere ›minderwertige‹ Gemeinschaft, sondern das ›zersetzende‹ Gegenbild aller Gemeinschaft.
