Ausschüsse

Aktuelles aus den Ausschüssen

Stellungnahme zur geplanten Änderung der Lehramtszugangsverordnung in Nordrhein‐Westfalen

Gemeinsame Stellungnahme der Verantwortlichen der soziologischen Institute bzw. Abteilungen sämtlicher universitären Standorte in NRW mit sozialwissenschaftlicher Lehramtsausbildung, namentlich die Universität Bielefeld, die Ruhr-Universität Bochum, die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, die Technische Universität Dortmund, die Universität Duisburg-Essen, die Universität zu Köln, die Westfälische Wilhelms-Universität Münster, die Universität Siegen und die Bergische Universität Wuppertal, des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Soziologie mit der Vorsitzenden Prof. Dr. Birgit Blättel-Mink und des Ständigen Ausschusses Soziologie in Schule und Lehre der Deutschen Gesellschaft für Soziologie

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Kritik an der Marginalisierung von Soziologie im Lehramtsstudium für sozialwissenschaftliche Schulfächer in Nordrhein-Westfalen

Stellungnahme der DGS zum Änderungsentwurf zur Lehramtszugangsverordnung in Nordrhein-Westfalen

Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen will das Studienfach Sozialwissenschaften (Politikwissenschaft, Soziologie, Wirtschaftswissenschaft) für das Lehramt abschaffen und durch das Studienfach Wirtschaft-Politik ersetzen. Das sieht eine Änderung der Lehramtszugangsverordnung (LZV) vor. Die Deutsche Gesellschaft für Soziologie kritisiert dieses Vorhaben, weil es die Fachkompetenz der Lehrkräfte durch eine Marginalisierung der Soziologie im Studium deutlich verschlechtern würde. Darüber hinaus ignoriert die geplante Änderung die Anforderungen an das Lehramtsstudium, die sich zwingend aus den neuen Kernlehrplänen und ihren Inhaltsfeldern und Kompetenzerwartungen ergeben.

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Mitarbeit im Ausschuss ›Soziologie in Schule und Lehre‹

Interessierte, die sich an der Arbeit des DGS-Ausschusses ›Soziologie in Schule und Lehre‹ beteiligen möchten, werden gebeten, ein kurzes Motivationsschreiben an die Ausschussvorsitzende Gabriele Rosenthal zu senden.

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Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) zu Beschäftigungsverhältnissen in der Wissenschaft

Mai 2020

Gesellschaftliche Dynamiken machen vor der Wissenschaft nicht halt. In den letzten Jahrzehnten haben staatliche (De-)Regulierungen, Aktivierungspolitiken und neue Formen von ›governance‹ sowie eine zunehmende Ökonomisierung die Bildung im Allgemeinen und die Hochschulen, Universitäten und Forschungseinrichtungen im Besonderen geprägt. Im Sinne eines ›akademischen Kapitalismus‹ (Münch) verschärft sich der Wettbewerb um Forschungsgelder und Stellen bei gleichzeitiger Unterfinanzierung der Hochschulen fortwährend.

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Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Soziologie im Rahmen des Verbändebeteiligungsverfahrens für neue Kernlehrpläne an Haupt-, Real-, Gesamt- und Sekundarschulen in Nordrhein-Westfalen

Die Deutsche Gesellschaft für Soziologie hat die Entwürfe der Kernlehrpläne gesichtet und nimmt wie folgt Stellung:

Angesichts immer komplexer werdender gesellschaftlicher Verflechtungen im lokalen, regionalen, nationalen und internationalen Vergleich ist es aus Sicht der DGS dringend erforderlich, dass die Lehrerinnen und Lehrer in der Aus-, Fort- und Weiterbildung systematisch Kompetenzen zur Analyse von Strukturmerkmalen moderner Gesellschaften erwerben. Nur dann kann es gelingen, dass Schülerinnen und Schüler die spezifischen Merkmale, Entwicklungslinien und Problemlagen moderner Gesellschaften angemessen erkennen, um sich selbstbestimmt und eigenverantwortlich in diesen Gesellschaften orientieren und diese mitgestalten zu können.

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Stefan Müller und Reiner Keller: Politische Bildung mit soziologischem Blick: Gesellschaft verstehen und gestalten

Frankfurt am Main: Wochenschau Verlag 2020

Trotz öffentlicher Bekenntnisse zur umfassenden politischen Bildung lässt sich in den schulischen Curricula eine starke Vereinseitigung ihrer Kerninhalte auf ökonomisches Wissen beobachten. Soziologische Fachinhalte dagegen werden marginalisiert, was u. a. deutliche Auswirkungen auf die Vorbereitung junger Menschen auf außerschulische politische Bildungszusammenhänge hat.

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​​​​​​​Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) im Rahmen der Verbändeanhörung zum Kernlehrplan ›Wirtschaft-Politik‹ in der Sekundarstufe I an Gymnasien

Die Deutsche Gesellschaft für Soziologie unterstützt grundsätzlich den im vorliegenden Entwurf zum Kernlehrplan ›Wirtschaft-Politik‹ für die Sekundarstufe I an Gymnasien beibehaltenen Anspruch eines sozialwissenschaftlichen Unterrichtsfaches, das die Disziplinen Ökonomie, Politikwissenschaft und Soziologie integriert...

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Veranstaltungen des Ausschusses auf dem DGS-Kongress 2018

Auf dem DGS-Kongress ›Komplexe Dynamiken Globaler und Lokaler Entwicklungen‹ in Göttingen wird der Ausschuss in zwei Veranstaltungen am Dienstag, den 25.09.2018 vertreten sein.

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Wirtschaft als Schulfach: Soziologe: Kein Mangel an deutschen Schulen

Deutschlandfunk am 18.12.2018

Wirtschaftsverbände beklagen, es werde zu wenig ökonomisches Wissen an deutschen Schulen vermittelt. Dem widerspricht der Soziologe Reinhold Hedtke: Seine Untersuchungen belegten, dass überraschend viel Lehrzeit mit ökonomischen Themen verbracht werde, sagte er im Dlf. Von Wirtschaft als eigenem Schulfach rät er ab.

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Vergleich ökonomischer und politischer Bildung in NRW-Sekundarstufe I: ›Wirtschaft gut, Politik mangelhaft‹

Schülerinnen und Schüler haben in den Klassen 5 bis 10 an nordrhein-westfälischen Schulen viel Zeit für die Beschäftigung mit ökonomischen Themen. Im Vergleich zu politischen oder gesellschaftlichen Themen nimmt der Bereich Wirtschaft gar eine dominierende Position in ihrer Gesamtlernzeit ein. Zu diesem Ergebnis kommen Professor Dr. Reinhold Hedtke und Mahir Gökbudak von der Universität Bielefeld in ihrer neuen Studie zum Vergleich von ökonomischer und politischer Bildung in der Sekundarstufe I in NRW.

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