Neue Bücher

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Wimbauer, Christine: Co-Parenting und die Zukunft der Liebe. Über post-romantische Elternschaft

Bielefeld: transcript 2021

›Co-Parenting‹ als Familienkonzept breitet sich aus und stellt die Versprechen des romantischen Liebesideals mitsamt seinem geschlechterungleichen Normalfamilienmodell in Frage. Doch was bedeutet das für die Liebe selbst? Wird sie zerstört oder transformiert und öffnet sie sich für neue Familien- und Beziehungsformen?

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Marija Stanisavljevic und Peter Tremp (Hrsg.): (Digitale) Präsenz – Ein Rundumblick auf das soziale Phänomen Lehre

Luzern: Pädagogische Hochschule Luzern 2020

Wie jede Krise, so konfrontiert uns auch die Corona Krise mit der Erfahrung, dass die liebgewonnenen Alltagsroutinen nicht mehr tragen oder zumindest auf eine harte Probe gestellt werden. Auch in der Hochschullehre. Einer der Brennpunkte der aktuellen Krise stellt die Präsenz und damit einhergehend die unmittelbare leibliche Anwesenheit dar.

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Maria Keil: Die Ordnung des Feldes. Reproduktionsmechanismen sozialer Ungleichheit in der Wissenschaft

Weinheim: Beltz Juventa 2020

Wer beherrscht die ›feinen Regeln‹ des Spiels Wissenschaft und wie sind wissenschaftliche Leistung, soziale Herkunft und Geschlecht miteinander verwoben? Die Feldstudie der Sozialwissenschaften zeigt anhand einer gegenstandsverankerten Theorie sozialer Schließung feld- und habitusspezifische Mechanismen der Reproduktion sozialer Ungleichheit auf.

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Simon Egbert, Matthias Leese: Criminal Futures. Predictive Policing and Everyday Police Work

London: Routledge 2021

This book explores how predictive policing transforms police work. Police departments around the world have started to use data-driven applications to produce crime forecasts and intervene into the future through targeted prevention measures. Based on three years of field research in Germany and Switzerland, this book provides a theoretically sophisticated and empirically detailed account of how the police produce and act upon criminal futures as part of their everyday work practices.

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Swantje Lahm, Thomas Hoebel (Hrsg): Kleine Soziologie des Studierens. Eine Navigationshilfe für sozialwissenschaftliche Fächer

Stuttgart: UTB 2020

Studieren ist ein Wagnis. Immer wieder gibt es knifflige Situationen – in Lehrveranstaltungen, bei der Arbeit an einem eigenen Text oder im Kontakt mit der Verwaltung. Achtzehn Essays laden dazu ein, das eigene Tun im Handlungs- und Erlebenskontext ›Studium‹ zu reflektieren und sich den auftauchenden Herausforderungen selbstbewusst und kritisch zu stellen.Dafür braucht es Orientierungswissen.

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Marc Grimm, Stefan Müller (Hg.): Bildung gegen Antisemitismus. Spannungsfelder der Aufklärung

Frankfurt: Wochenschau-Verlag 2020

Bildung schützt nicht automatisch vor antisemitischen Ressentiments. Die traditionellen und aktuellen Erscheinungsweisen von Antisemitismen fordern die Bildung gegen Antisemitismus grundlegend heraus. Im Band werden Ansätze aus der Praxis, aktuelle Kontroversen und der Forschungsbedarf für eine Auseinandersetzung mit Antisemitismen in pädagogischen Kontexten diskutiert.

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Stefan Müller: Reflexivität in der politischen Bildung. Untersuchungen zur sozialwissenschaftlichen Fachdidaktik

Frankfurt: Wochenschau-Verlag 2020

Reihe: Politik und Bildung
Eine reflexive politische Bildung zielt auf Mündigkeit ab. In diesem Buch wird eine reflexive politische Bildung in Theorie, Didaktik und Praxis skizziert, die an einer Förderung von Denk-, Handlungs- und Urteilsmöglichkeiten orientiert ist.

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Simon Schrör, Georg Fischer, Sophie Beaucamp, Konstantin Hondros (Hrsg.): Tipping Points. Interdisziplinäre Zugänge zu neuen Fragen des Urheberrechts

Baden-Baden: Nomos 2020 (OpenAccess)

Die Beiträge dieses Sammelbandes informieren eine interdisziplinär ausgerichtete Urheberrechtsforschung und diskutieren anhand der Denkfigur der ›Tipping Points‹ neue Fragen, die eine vernetzte Gesellschaft an das Urheberrecht stellt.

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Journalistik / Journalism Research 2/2020

Köln: Herbert-vonHalem-Verlag 2020 (Open Access)

Die zweisprachige Fachzeitschrift wird herausgegeben von Bernhard Debatin (Ohio), Gabriele Hooffacker (Leipzig), Horst Pöttker (Dortmund), Tanjev Schultz (Mainz) und Martina Thiele (Tübingen). Sie erscheint online frei zugänglich im Herbert-vonHalem-Verlag (Köln).

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Judith Conrads: Das Geschlecht bin ich. Vergeschlechtlichte Subjektwerdung Jugendlicher

Wiesbaden: Springer VS 2020

Geschlecht und Gesellschaft Bd. 76
Anhand von schulischen Geschlechtertauschritualen zeichnet die empirische Studie diskursive Mechanismen nach, durch die junge Menschen im Spannungsfeld von gesellschaftlichen Ordnungen und individuellen Aushandlungen zu vergeschlechtlichten Subjekten werden. 

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