Neue Bücher

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Peter Imbusch (Hg.): Soziologie der Hinterhältigkeit

Weinheim: Beltz Juventa 2021

Was zeichnet hinterhältige soziale Tatbestände, Verhaltensweisen und Handlungen aus? Wann ist die Klassifizierung eines sozialen Phänomens als hinterhältig gerechtfertigt? Was genau macht ein bestimmtes Verhalten oder Handeln zu einem hinterhältigen?

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Kerstin Jürgens: Mit Soziologie in den Beruf. Eine Handreichung

Stuttgart: utb 2021

Ein Studium der Soziologie oder der Sozialwissenschaften gilt als vielfältig und am Arbeitsmarkt hoch anschlussfähig. Tatsächlich ist die Liste der potenziellen beruflichen Positionen lang. Von diesem strategischen Vorteil können Studierende jedoch nur dann profitieren, wenn sie sich über ihre besondere fachliche Expertise im Klaren sind. 

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Katja Klebig: Studierendenmilieus und fachkulturelle Passung. Eine Analyse am Beispiel des Elitenetzwerks Bayern

Wiesbaden: Springer VS 2021

Mit der Öffnung der Hochschulen beginnen mehr Studierende aus unterschiedlichen Herkunftsmilieus ein Studium. Ob sie dabei erfolgreich sind, hängt nicht zuletzt von den angewählten Studienfächern ab. Denn es zeigt sich, dass die Fachwissenschaften ganz eigene habituelle Ansprüche an die Studierenden stellen, denen nicht jedes Studierendenmilieu adäquat begegnen kann. 

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Annett Bochmann: Public Camp Orders and the Power of Microstructures in the Thai-Burmese Borderland

Lanham, New York, London: Rowman & Littlefield 2021

Based on extensive ethnographic field research, Public Camp Orders and the Power of Microstructures in the Thai-Burmese Borderland makes a unique contribution to empirical and theoretical discourses on camp institutions, (forced) migration, and border regimes. Focusing on public camp life, everyday interactions, and the concept of microstructures, this ethnography explores local practices of mobility, governance, and economy in the context of plural and temporary environments.

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Dieter Haselbach (Hrsg.): Ferdinand Tönnies Gesamtausgabe Band 21: 1931 - Einführung in die Soziologie, Schriften, Rezensionen

Berlin/Boston: Walter de Gruyter 2021

Haupttext der TG 21 mit den Veröffentlichungen von 1931 ist die Monographie ›Einleitung in die Soziologie‹; sie stellt die letzte und gleichzeitig umfassende systematische Äußerung Tönnies’ zu seinem Begriffssystem der Soziologie dar. 

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Thorsten Benkel, Sven Lewandowski (Hg.): Kampfplatz Sexualität. Normalisierung – Widerstand – Anerkennung

Bielefeld: transcript 2021

Sexualität ist heute geprägt von Offenheit, Vielfalt und zahlreichen Wahlmöglichkeiten – aber auch von Wahlzwängen. Zunehmend melden sich jene zu Wort, die angesichts der Präsenz sexueller Pluralität ein Unbehagen empfinden.

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Henrik Dosdall: Die NSU-Ermittlungen 1998-2011. Eine organisationssoziologische Perspektive

Wiesbaden: Springer VS 2021

Das Buch analysiert die sicherheitsbehördlichen Ermittlungen zu der rechten Terrorgruppe ›Nationalsozialistischer Untergrund‹ aus einer Routine- und Lernperspektive. Im Fokus stehen die Ermittlungen der thüringischen Sicherheitsbehörden ab 1998 sowie die bundesweiten polizeilichen Ermittlungen ab 2000.

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Sarah Lenz, Martina Hasenfratz (Hg.): Gesellschaft als Risiko. Soziologische Situationsanalysen zur Coronapandemie

Frankfurt am Main: Campus 2021

Der Ausbruch von Covid-19 im Dezember 2019 versetzte Gesellschaften weltweit in einen Ausnahmezustand. Von der rasanten Verbreitung des Virus geht eine doppelte Risikohaftigkeit aus: Durch die Pandemie werden Gesellschaften einerseits in einen besonders riskanten politischen, ökonomischen und sozialen Zustand versetzt.

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Oliver Dimbath, Lena M. Friedrich und Winfried Gebhardt (Hg.): Die Hölle der Spätmoderne. Soziologische Studien zum Bedeutungswandel ewiger Verdammnis

Bielefeld: transcript 2021

Die Hölle ist aus der Mode gekommen – oder etwa nicht? Als Androhung ewiger Verdammnis bei weltlichem Fehlverhalten kann sie in der säkularisierten Gesellschaft nicht mehr dienen.

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Norbert F. Schneider, Michaela Kreyenfeld (Ed.): Research Handbook on the Sociology of the Family

Cheltenham: Edward Elgar Publishing 2021

Exploring how family life has radically changed in recent decades, this comprehensive Research Handbook tracks the latest developments and trends in scholarly work on the family. With a particular focus on the European context, it addresses current debates and offers insights into key topics including: the division of housework, family forms and living arrangements, intergenerational relationships, partner choice, divorce and fertility behaviour.

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