Neue Bücher

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Cordula Kropp,  Marco Sonnberger: Umweltsoziologie

Baden-Baden: Nomos 2021

Welche Rolle spielen Denk- und Konsummuster, Innovationen und Infrastrukturen sowohl für die Entstehung von Umweltproblemen als auch für den gesellschaftlichen Umgang mit ihnen? Wie unterscheiden sich Umwelteinstellungen und Risikowahrnehmungen zwischen gesellschaftlichen Gruppen?

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Norbert Schröer, Oliver Bidlo, Verena Keysers, Michael Roslon (Hg.): Facetten der Kommunikationsmacht. Stellungnahmen, Illustrationen, Anregungen

Weinheim: Beltz Juventa 2021

Jo Reichertz hat mit seiner Schrift ›Kommunikationsmacht‹ den Fokus der Kommunikationstheorie von ›Verstehen‹ auf ›Macht‹ umgestellt und so einen Beitrag zur Fundierung des Kommunikativen Konstruktivismus geleistet. Die gesellschaftliche Praxis der Kommunikation rückt bei ihm in den Vordergrund, und im Zentrum steht die Frage, warum kommunikatives Handeln alltäglich auch ohne Gewalt und Herrschaft Macht entfalten kann.

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Silke Gülker, Uta Karstein, Ringo Rösener, Jan Beuerbach (Hg.): Covid-19: Sinn in der Krise. Kulturwissenschaftliche Analysen der Corona-Pandemie

Berlin: de Gruyter 2021

Die Covid-19-Pandemie stellt Gewohnheiten und Sinnzusammenhänge der alltäglichen Lebenswelt vielfältig in Frage. Ordnungen von Solidarität und Vulnerabilität, Körper und Raum, Alltag und Ausnahme, Wissen und Wahrheit, Geschichte und Erinnerung sowie das Verständnis von Krise selbst werden neu verhandelt.

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Alexander Leistner, Monika Wohlrab-Sahr (Hg.): Das umstrittene Erbe von 1989. Zur Gegenwart eines Gesellschaftszusammenbruchs

Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2021

Der Zusammenbruch der DDR im Jahr 1989 ist ein historisches Ereignis, dessen Gegenwärtigkeit auf unvergleichbare Weise in der Gesellschaft des wiedervereinten Deutschlands zu spüren ist.

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Thorsten Benkel: Das Fließende des Körpers. Ein kultursoziologischer Versuch

Weilerswist-Metternich: Velbrück Wissenschaft 2021

Lebendige Körper sind ständig aktiv. Sie gehen und drehen sich, sie wiegen in die eine oder andere Richtung, sie falten sich zusammen und richten sich auf, sie reagieren, sie bewirken etwas, sie passen sich der Umwelt an. Körper bewegen sich fließend durch die gesellschaftlichen Bedingungen, denen sie entstammen und die sie sukzessive mitgestalten. Auch in ihnen fließt es, doch die blickdichten Vorgänge der menschlichen Physiologie stellen in sozialer Hinsicht allenfalls ein Hintergrundrauschen dar.

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Armin Nassehi: Unbehagen. Theorie der überforderten Gesellschaft

München: C.H. Beck 2021

Der Ruf nach mehr Gemeinschaft, Solidarität und Zusammenhalt entspringt unserem sehnlichsten Wunsch, aus einem Guss und womöglich kollektiv handeln zu können. Aber die moderne Gesellschaf t kennt keinen Ort, an dem ihre unterschiedlichen Funktionslogiken nachhaltig aufeinander abgestimmt werden können. In Krisen wird diese systematische Überforderung der Gesellschaft mit sich selbst besonders deutlich. Armin Nassehi zeigt, warum der Versuch einer politischen Bündelung aller Kräfte auf ein gemeinsames Ziel in komplexen Gegenwartsgsellschaften zwangsläufig scheitern muss. Aus dieser notorischen Enttäuschung resultiert ein Unbehagen, das den Blick auf die Gesellschaft von ihrer grundlegenden Selbstüberforderung ablenkt.

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Leviathan 38 | 2021 (Sonderband): Umstrittene Expertise. Zur Wissensproblematik der Politik

Baden-Baden: Nomos 2021

Die aktuellen politischen Debatten um den Klimawandel oder die Corona-Pandemie zeigen die grundlegende Umstrittenheit von Expertise in Politik und Gesellschaft. Die Beiträge dieses Bandes analysieren hierzu verschiedene Facetten, Akteure und Dynamiken der aktuellen Konflikte um Wissen und Expertise.

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Andreas Reckwitz, Hartmut Rosa: Spätmoderne in der Krise. Was leistet die Gesellschaftstheorie?

Berlin: Suhrkamp 2021

In Zeiten tiefgreifender sozialer Umbrüche und manifester Krisen schlägt die Stunde grundsätzlicher Analysen, welche die gegenwärtige Gesellschaft als ganze in den Blick nehmen, ihre Strukturmerkmale und Dynamiken untersuchen und vielleicht sogar Wege aus der krisenhaften Entwicklung aufzeigen. In jüngster Zeit haben Andreas Reckwitz und Hartmut Rosa großangelegte, jedoch ganz unterschiedlich akzentuierte Gesellschaftstheorien vorgelegt, welche die gegenwärtigen Debatten über die Spätmoderne maßgeblich bestimmen. In diesem gemeinsamen Buch treten sie nun in einen kritischen Dialog.

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Howard S. Becker: Soziologische Tricks. Wie wir über Forschung nachdenken können

Hamburg: Hamburger Edition HIS 2021

Howard S. Becker erzählt auf persönliche und unterhaltsame Weise von Möglichkeiten, über Forschung nachzudenken und sie voranzutreiben. Dazu schöpft er aus seinem Erfahrungswissen.
Mit einem Nachwort von Thomas Hoebel.

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Silke van Dyk, Tine Haubner: Community-Kapitalismus

Hamburg: Hamburger Edition HIS 2021

Silke van Dyk und Tine Haubner analysieren die Kehrseiten des Community-Kapitalismus, diskutieren seine Bedeutung angesichts neoliberaler Krisen und fragen nach solidarischen Alternativen.

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