Neue Bücher

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Frank A. Stengel: The Politics of Military Force. Antimilitarism, Ideational Change, and Post-Cold War German Security Discourse

Michigan Publishing 2021

The Politics of Military Force examines the dynamics of discursive change that made participation in military operations possible against the background of German antimilitarist culture. Once considered a strict taboo, so-called out-of-area operations have now become widely considered by German policymakers to be without alternative. 

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Alexander Bogner: Die Epistemisierung des Politischen. Wie die Macht des Wissens die Demokratie gefährdet

Stuttgart: Reclam 2021

Ob Impfdebatte, Corona- oder Klimakrise – viele politische Streitfragen werden heute als Wissenskonflikte verhandelt. Man beschäftigt sich immer weniger mit normativen Aspekten und individuellen Handlungsoptionen, sondern streitet um die überlegenen Erkenntnisse: Wer am genauesten mit den Ergebnissen der Wissenschaft übereinstimmt, so die implizite Annahme, der verfügt damit auch über Lösungen, die dann alternativlos sind.

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Stephan Lorenz (Hg.) In Gesellschaft Richard Sennetts. Perspektiven auf ein Lebenswerk

Bielefeld: transcript 2021

Richard Sennett bereichert seit Jahrzehnten als Soziologe und öffentlicher Intellektueller die gesellschaftlichen Zeitdiagnosen. Mit dem Buch ›Die offene Stadt‹ hat er seine Homo Faber-Trilogie abgeschlossen, die eine Selbstreflexion seines Schaffens widerspiegelt. Die Beiträger*innen werfen daher einen Blick zurück auf sein Werk und diskutieren dessen aktuelle Relevanz. 

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Gesa Lindemann: Die Ordnung der Berührung. Staat, Gewalt und Kritik in Zeiten der Coronakrise

Weilerswist-Metternich: Velbrück Wissenschaft 2021

Was können wir aus der Coronakrise über moderne Gesellschaften lernen?
Gesa Lindemann zeigt auf, dass die Strukturen der modernen Gesellschaften stabil bleiben, sich unsere alltägliche Berührungsordnung dagegen verändert bzw. verändern kann.

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Encarnación Gutiérrez Rodríguez, Rhoda Reddock (Hg.): Decolonial Perspectives on Entangled Inequalities. Europe and The Caribbean

London: Anthem Press 2021

This book engages with decolonial social and cultural analyses of global entangled inequalities by focusing on their local articulations globally and, in particular, in Germany, Trinidad and Tobago and the United Kingdom.

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Oliver Dimbath, Michaela Pfadenhauer (Hg.): Gewissheit. Beiträge und Debatten zum 3. Sektionskongress der Wissenssoziologie

Weinheim: Beltz Juventa 2021

In einer Zeit soziologischer Diagnosen von Unsicherheit, Orientierungslosigkeit, Unübersichtlichkeit werden die Menschen nicht nur in der politischen und massenmedialen Öffentlichkeit, sondern bis in die kleinsten Einheiten des Sozialen mit der lautstarken Proklamation von Gewissheiten konfrontiert. 

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Wolfgang Bonß, Oliver Dimbath, Andrea Maurer, Helga Pelizäus, Michael Schmid: Gesellschaftstheorie. Eine Einführung

Bielefeld: transcript 2021

Gesellschaftstheorien stehen seit Gründung des Fachs im Zentrum der soziologischen Theoriediskussion. Allerdings geben die einzelnen Theorien nicht immer eine eindeutige Antwort auf die Frage, was Gesellschaft ist. 

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Peter Imbusch, Joris Steg: Konflikte beim Kranich. Die Tarifverhandlungen der Lufthansa – Geschichte und Gegenwart

Frankfurt am Main: Campus 2021

Tarifkonflikte und Streiks gehören als Mittel der Interessendurchsetzung untrennbar zur Geschichte der Beziehungen von Kapital und Arbeit. Im Streikgeschehen der vergangenen Jahre in Deutschland ragt die Lufthansa heraus. Insbesondere die großen Pilotenstreiks zwischen 2014 und 2016 sowie der Kabinenstreik 2015 haben das Bild des Streikgeschehens bei der größten deutschen Fluggesellschaft nachhaltig geprägt.

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Dominik Gerst, Maria Klessmann, Hannes Krämer (Hg.): Grenzforschung. Handbuch für Wissenschaft und Studium

Baden-Baden: Nomos 2021

Die Erforschung von Grenzen erfährt aktuell eine enorme Aufmerksamkeit. Das erste deutschsprachige Handbuch zum hochdynamischen Forschungsfeld der Grenzforschung stellt das interdisziplinäre Sachgebiet in seiner Breite dar und liefert somit eine aktuelle Bestimmung des Feldes. 

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Wimbauer, Christine: Co-Parenting und die Zukunft der Liebe. Über post-romantische Elternschaft

Bielefeld: transcript 2021

›Co-Parenting‹ als Familienkonzept breitet sich aus und stellt die Versprechen des romantischen Liebesideals mitsamt seinem geschlechterungleichen Normalfamilienmodell in Frage. Doch was bedeutet das für die Liebe selbst? Wird sie zerstört oder transformiert und öffnet sie sich für neue Familien- und Beziehungsformen?

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