Neue Bücher

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Thorsten Benkel, Sven Lewandowski (Hg.): Kampfplatz Sexualität. Normalisierung – Widerstand – Anerkennung

Bielefeld: transcript 2021

Sexualität ist heute geprägt von Offenheit, Vielfalt und zahlreichen Wahlmöglichkeiten – aber auch von Wahlzwängen. Zunehmend melden sich jene zu Wort, die angesichts der Präsenz sexueller Pluralität ein Unbehagen empfinden.

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Henrik Dosdall: Die NSU-Ermittlungen 1998-2011. Eine organisationssoziologische Perspektive

Wiesbaden: Springer VS 2021

Das Buch analysiert die sicherheitsbehördlichen Ermittlungen zu der rechten Terrorgruppe ›Nationalsozialistischer Untergrund‹ aus einer Routine- und Lernperspektive. Im Fokus stehen die Ermittlungen der thüringischen Sicherheitsbehörden ab 1998 sowie die bundesweiten polizeilichen Ermittlungen ab 2000.

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Sarah Lenz, Martina Hasenfratz (Hg.): Gesellschaft als Risiko. Soziologische Situationsanalysen zur Coronapandemie

Frankfurt am Main: Campus 2021

Der Ausbruch von Covid-19 im Dezember 2019 versetzte Gesellschaften weltweit in einen Ausnahmezustand. Von der rasanten Verbreitung des Virus geht eine doppelte Risikohaftigkeit aus: Durch die Pandemie werden Gesellschaften einerseits in einen besonders riskanten politischen, ökonomischen und sozialen Zustand versetzt.

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Oliver Dimbath, Lena M. Friedrich und Winfried Gebhardt (Hg.): Die Hölle der Spätmoderne. Soziologische Studien zum Bedeutungswandel ewiger Verdammnis

Bielefeld: transcript 2021

Die Hölle ist aus der Mode gekommen – oder etwa nicht? Als Androhung ewiger Verdammnis bei weltlichem Fehlverhalten kann sie in der säkularisierten Gesellschaft nicht mehr dienen.

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Norbert F. Schneider, Michaela Kreyenfeld (Ed.): Research Handbook on the Sociology of the Family

Cheltenham: Edward Elgar Publishing 2021

Exploring how family life has radically changed in recent decades, this comprehensive Research Handbook tracks the latest developments and trends in scholarly work on the family. With a particular focus on the European context, it addresses current debates and offers insights into key topics including: the division of housework, family forms and living arrangements, intergenerational relationships, partner choice, divorce and fertility behaviour.

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Behemoth Vol. 2/2021: Futures of Critique. Theorising Governmentality and Power in the Digital Age

hg. von Janosik Herder, Felix Maschewski und Anna-Verena Nosthoff

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Stephan Moebius: Sociology in Germany. A History

Cham: Palgrave 2021

This open access book traces the development of sociology in Germany from the late 19th century to the present day, providing a concise overview of the main actors, institutional processes, theories, methods, topics and controversies. Throughout the book, the author relates the discipline’s history to its historical, economic, political and cultural contexts.

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Antonia Kupfer (Ed.): Work Appropriation and Social Inequality

Delaware: Vernon Press 2021

This volume is a collection of subject-oriented studies on paid work. Each chapter refers to the social structures that form conditions for peoples› working contexts and interprets workers‹ and employees› narrations on work. Work appropriation—a process of formation of subjectivity, in which workers and employees relate to the social status of their occupations and the use-value of their work in actively dealing with the work‹s content and conditions—serves as a comprehensive concept for each varying subject-oriented approach in the volume.

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Max Oliver Schmidt: Seenotrettung und Kirchenasyl. Organisationale Schließungskämpfe im Feld der europäischen Asylverwaltung

Wiesbaden: Springer VS 2021

Der Zugang zu einem Asylverfahren in der EU ist ein umkämpftes soziales Gut. Die Studie zeichnet ein komplexes Bild von Ausschließungs- und Usurpationsstrategien im Feld der europäischen und speziell der italienischen und deutschen Asylverwaltung zwischen 2015 und 2018. 

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Jeremias Herberg, Johannes Staemmler, Patrizia Nanz (Hrsg.): Wissenschaft im Strukturwandel. Die paradoxe Praxis engagierter Transformationsforschung

München: oekom 2021

Gesellschaftliche Veränderungen speisen sich oft aus wissenschaftlichen Erkenntnissen. Gerade der Klimawandel zeigt dies eindrücklich. Wissenschaft ist aber immer auch Teil der Phänomene, die sie beobachtet. Jene Forscher*innen, die sich aktiv an einem Wandel beteiligen, sind mit besonders vielfältigen Erwartungen konfrontiert. Sie sollen Wissen bereitstellen, Lösungen vorschlagen und passgenau an Politik und Öffentlichkeit kommunizieren.

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