Neue Bücher

Neue Bücher

Antonia Kupfer, Constanze Stutz (Hg.): Covid, Crisis, Care, and Change? International Gender Perspectives on Re/Production, State and Feminist Transitions

Leverkusen: Barbara Budrich 2022

The Covid-19 crisis has intensified already existing social inequalities in different spheres. The authors examine how fundamental and sustainable the social changes over the course of the corona pandemic are at the social levels of labour, care work and state regulation in their gender dimensions.

a

Frank Sowa (Hg.): Figurationen der Wohnungsnot. Kontinuität und Wandel sozialer Praktiken, Sinnzusammenhänge und Strukturen.

Weinheim/Basel: Beltz Juventa 2022

Der Fokus auf Figurationen der Wohnungsnot bietet eine Analyse der komplexen Interdependenzgeflechte, in denen sich Menschen ohne eigene Wohnung befinden. Mit ihnen werden gesellschaftliche Normalitätsvorstellung und Zuschreibungsprozesse als auch auf Subjekte mit (sub-)kulturellen Identitätskonstruktionen und eigensinnigen Praxisformen analysierbar. 

a

Julia Bernstein, Marc Grimm, Stefan Müller (Hg.): Schule als Spiegel der Gesellschaft. Antisemitismen erkennen und handeln

Frankfurt am Main: Wochenschau Verlag 2022

Erst wenn die Stimmen von Jüdinnen und Juden ernst genommen werden, können die Verletzungen, Diskriminierungen und sozialen Legitimationen von Antisemitismen, deren Auswirkungen auf jüdische Identitäten und auf die Gesellschaft verändert werden. 

a

Norbert Fröhler, Thilo Fehmel: Tarifsozialpolitik. Ursachen, Ausmaß und Folgen der Vertariflichung sozialer Sicherheit

Wiesbaden: Springer VS 2022

Die anhaltende Transformation des Sozialstaats ist mit einer Bedeutungszunahme tarifvertraglicher Regulierung von sozialer Sicherung verbunden. Der Band bietet erstmals einen umfassenden Überblick über den Stand und die Entwicklung tariflicher Sozialpolitik. Als Bestandsaufnahme enthält er umfangreiche und die zeitliche Entwicklung nachzeichnende Darstellungen für die Alterssicherungs-, Arbeitsmarkt-, Gesundheits- und Familienpolitik in verschiedenen Branchen. 

a

Sebastian Klauke: Kapital & Krise. Zur Theorie der Multiplen Krise des Kapitalismus

Berlin: Bertz und Fischer 2022

Krisentheorie gehört seit Marx zum festen Bestandteil kritischer Kapitalismus- und Gesellschaftsanalyse. Spätestens aber seit der Weltwirtschaftskrise nach 2007 kann der Blick auf das ökonomische Gefüge allein keine ausreichenden Erklärungen mehr liefern, zu komplex ist die Lage. Die verschiedenen Krisenprozesse – insbesondere die Krise der Demokratie, die Krise der Naturverhältnisse, der Geschlechterverhältnisse und die Klimakrise – können nicht mehr nur addiert werden.

a

Thorsten Benkel, Matthias Meitzler: Körper | Kultur | Konflikt. Studien zur Thanatosoziologie

Rombach Wissenschaft: 2022

Die gesellschaftliche Betrachtung von Sterben und Tod entspricht nicht mehr den feststehenden Images, mit denen die entsprechenden Wissensbereiche bis vor wenigen Jahren assoziiert waren. Die vermeintlich ›eindeutigen‹ Bedeutungsebenen dieses Komplexes waren lange Zeit stabil genug, um die sozialwissenschaftliche Auseinandersetzung zu lähmen.

a

Fabio Santos: Bridging Fluid Borders: Entanglements in the French-Brazilian Borderland

London: Routledge 2022

Interweaving rich ethnographic descriptions with an innovative theoretical approach, this book explores and unsettles conventional maps and understandings of Europe and the Americas. 

a

André Armbruster, Cristina Besio (Hg.): Organisierte Moral. Zur Ambivalenz von Gut und Böse in Organisationen

Wiesbaden: Springer VS 2021

Der Band untersucht, inwieweit moralisch gutes oder schlechtes Handeln organisiert werden kann. Die Diskussion soziologischer Erklärungen des normativ Guten und Bösen in und von Organisationen beleuchtet den ambivalenten Zusammenhang von Moral und Organisation, da Organisationen sowohl für moralische Anliegen eintreten als auch moralisch-ethische Normen (teilweise sogar absichtlich) verletzen.

a

Marquardsen, Kai (Hg.): Armutsforschung. Handbuch für Wissenschaft und Praxis

Baden-Baden: Nomos Verlag 2022

Die Wahrnehmung wachsender sozialer Unsicherheiten und Spaltungen lässt, nicht zuletzt aufgrund die Covid-19 Pandemie, Fragen von sozialer Ungleichheit und Armut wieder verstärkt in den Blick rücken. Das interdisziplinäre Handbuch geht auf diese neuen und alten Herausforderungen ein und nimmt zugleich eine kritische Einordnung und Interpretation aktueller Entwicklungen sowie Erscheinungsformen von Armut vor.

a

Karl Acham, Stephan Moebius (Hg.): Soziologie der Zwischenkriegszeit. Ihre Hauptströmungen und zentralen Themen im deutschen Sprachraum, Band 1

Wiesbaden: Springer VS 2021

In den Bänden dieser Reihe werden erstmalig detailliert die wichtigsten Strömungen und Themen der ungemein fruchtbaren Periode der Soziologie der Zwischenkriegszeit im deutschen Sprachraum dargelegt. 

a