Pressemitteilungen

Soziologische Grundbildung für die Schule!

Göttinger Aufruf der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS)

Die gegenwärtige Bildungspolitik vernachlässigt die gesellschaftliche Kompetenz der jungen Generation. Sie verdrängt soziologische Inhalte aus den Bildungsplänen und aus der Lehrer-/Lehrerinnenausbildung. Damit wird sie ihrer Verantwortung für die Bildung junger Menschen und für die Gesellschaft, in der diese leben und leben werden, immer weniger gerecht. Die Soziologie untersucht die Voraussetzungen, Abläufe und Folgen des Zusammenlebens von Menschen. Sie hilft, sowohl das gemeinsame Alltagsleben zu verstehen als auch die gesellschaftlichen Zusammenhänge, in die es eingebettet ist. Wer nicht verstehen gelernt hat, was Gesellschaften insgesamt und die konkreten täglichen Situationen, in denen wir handeln, prägt, zerlegt oder zusammenhält, stabilisiert oder verändert, der macht sich nur ein sehr unzureichendes Bild vom sozialen Zusammenleben etwa in Familien, Peergroups, in sozialen Medien, am Arbeitsplatz und in den Schulen.

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Richard Münch erhält den Preis für ein hervorragendes wissenschaftliches Lebenswerk der Deutschen Gesellschaft für Soziologie

Der Bamberger Soziologe Richard Münch erhält den Preis für ein hervorragendes wissenschaftliches Lebenswerk der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS). Richard Münch ist eine unüberhörbare Stimme im wissenschaftlichen und öffentlichen Geschehen. Er setzt Akzente, indem er in seinen Arbeitsbereichen der soziologischen Theoriebildung, der historisch-vergleichenden Soziologie und der soziologischen Gegenwartsdiagnose kontinuierlich und exakt Gesellschaft und ihre Teilbereiche wissenschaftlich ausforscht und die Erkenntnisse mit großem Engagement publiziert.

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Preis für öffentliche Wirksamkeit der Deutschen Gesellschaft für Soziologie an Armin Nassehi

Am Montag, den 24.09.2018 verleiht die Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS) den ›Preis für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der öffentlichen Wirksamkeit der Soziologie 2018‹ an den Münchner Soziologen Prof. Dr. Armin Nassehi.

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Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie vom 24. bis 28. September in Göttingen

Vom 24. bis 28. September 2018 findet in Göttingen der Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) statt. Der größte sozialwissenschaftliche Kongress im deutschsprachigen Raum wird alle zwei Jahre an wechselnden Standorten in Deutschland ausgerichtet und in diesem Jahr erstmals vom Institut für Soziologie der Universität Göttingen organisiert. Mit über 1000 Vorträgen und vielfältigen Veranstaltungsformaten bietet der DGS-Kongress den etwa 2500 erwarteten Gästen die Möglichkeit, neueste Forschungstrends der Soziologie zu diskutieren.

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Lokal, global, regional – Der 39. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) geht den komplexen Dynamiken des Sozialen nach

Vom 24.-28.09.2018 findet der 39. Kongress der DGS an der Universität Göttingen statt. Dabei werden ca. 2.000 Soziologinnen und Soziologen – von Studierenden bis zu gestandenen Forscher/innen – ihre Forschung in insgesamt 240 Sessions mit über 1.070 Vorträgen debattieren. Organisationen und einzelne Projekte stellen sich vor, Verlage präsentieren ihre neuesten Erscheinungen, die Fachöffentlichkeit tritt ins Fach-Gespräch.

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Wissenschaft nur noch als prekärer Beruf? Stellungnahme und Tagung der DGS

Die Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS) beobachtet mit Sorge die prekären Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen an den deutschen Hochschulen. Die jüngste Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes hat an den strukturellen Problematiken wenig geändert. Zu diesen gehören die massive Unterfinanzierung der Hochschulen, das hohe Ausmaß befristeter Verträge und fehlende Karriereperspektiven für den akademischen Mittelbau.

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Studieninformationen vom Fachverband - www.studium.org

Die Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS) und der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) gehen am heutigen Tage, dem 20. August 2014, mit einem gemeinsamen Internetportal online, das Abiturient/innen und Studienanfänger/innen die Möglichkeit bietet, sich über grundständige Studiengänge der Soziologie und Geschichte an deutschen Universitäten zu informieren. Erreichbar ist die neue Plattform unter www.studium.org, die Einzelportale der beiden Fächer unter www.studium.org/soziologie bzw. www.studium.org/geschichte.

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Ruhr Universität Bochum: ›Einheit und Vielfalt im Widerstreit. Euro(pa)-krise aus soziologischer Perspektive. Großer deutscher Soziologiekongress in Bochum und Dortmund‹

Die Eurokrise beschäftigt nicht nur Geber- und Nehmerländer wie Deutschland und Griechenland. Mittlerweile schaut die ganze Welt auf Europa. Die Krise wirft grundlegende Fragen nach dem Ausmaß von ›Vielfalt und Zusammenhalt‹ in einer supranationalen Konstruktion wie der EU auf: Wie viel Vielfalt national unterschiedlicher Lebensbedingungen verträgt die EU? Wann gefährdet die Vielfalt unterschiedlicher Wirtschaftspolitiken den europäischen Zusammenhalt? Vielfalt und Zusammenhalt ist auch das Leitthema des großen deutschen Soziologiekongresses an der RUB und der TU Dortmund vom 1. bis 5. Oktober.

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Ritterschlag für Alt-Vorsitzenden der DGS

Einer der hochangesehenen Alt-Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS), Prof. Dr. Karl-Siegbert Rehberg, Inhaber des Lehrstuhls für Soziologische Theorie, Theoriegeschichte und Kultursoziologie an der Technischen Universität Dresden, wurde jüngst zum ›Chevalier dans l'Ordre des Palmes Académiques‹ ernannt. Diese von Napoleon I. ins Leben gerufene, überaus ehrenvolle Auszeichnung wird an herausragende Universitätslehrer und auch an andere Personen verliehen, die sich um das französische Bildungswesen besonders verdient gemacht haben. 

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WZB, KWI und DGS unterstützen Offenen Brief an die Generalbundesanwältin

Wissenschaft stützt sich auf die Freiheit von Forschung und Lehre sowie auf die intellektuelle Unabhängigkeit derer, die diese Profession ausüben.

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