Neue Bücher
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Marc Drobot: Zolidarität Eine historisch-wissenssoziologische Untersuchung zum Funktions- und Deutungswandel des Solidaritätsbegriffs
Wiesbaden: Springer VS 2025
Gegenstand des Buches sind die sich wandelnden Funktions- und Deutungsweisen des Begriffs ›Solidarität‹ im Kontext des gesellschaftlichen Wandels seit dem frühen 19. Jahrhundert. Ausgangspunkt ist die Frage, warum der Begriff zu dieser Zeit aufkam und welche gesellschaftlichen Veränderungen seine Entstehung bedingten.
Julia Teschlade, Mona Motakef, Christine Wimbauer: Auf dem Weg zur Normalität? LGBTQ+-Familien und ihr Kampf um Anerkennung
Weinheim: Campus
LGBTQ+-Familien – also lesbian, gay, bisexual, trans* und queere Familien – sind heute sichtbarer denn je. Zugleich rücken sie gegenwärtig besonders in den Fokus politischer und gesellschaftlicher Auseinandersetzungen und Deutungskämpfe. Sie stellen klassische Vorstellungen von Elternschaft und Familie in Frage. Auch im Recht gibt es zunehmend Gleichstellung, wie die ›Ehe für alle‹. Doch diese Entwicklungen sind ambivalent: Viele (rechtliche) Hürden bleiben bestehen, neue Ausschlüsse entstehen und wir erleben wieder Rückschritte.
BIOS - Zeitschrift für Biographieforschung, Oral History und Lebensverlaufsanalysen: ›Qualitative Interviews revisited. Empirische Erkenntnisse zur sozialwissenschaftlichen Datenproduktion‹
Leverkusen-Opladen: Verlag Barbara Budrich
Seit 1988 ist BIOS die wissenschaftliche Zeitschrift für Biographieforschung, Oral-History-Studien und Lebensverlaufsanalysen. Über Disziplin- und Landesgrenzen hinweg bietet BIOS ein Forum für Beiträge aus Soziologie, Geschichtswissenschaft, Europäischer Ethnologie, Erziehungswissenschaft und anderen sozial- und kulturwissenschaftlichen Fächern.
Thorsten Benkel, Robert Gugutzer: Extreme Körper. Eine körpersoziologische Zeitdiagnose
Bielefeld: Transcript
Wir leben in extremen Zeiten. Das vermeintlich ›Normale‹ erodiert an allen Ecken und Enden, das Ungewohnte, Abweichende, Exzeptionelle wird, so scheint es, dagegen zur neuen Normalität. Ein seit jeher prädestiniertes Spiel-, Experimentier- und Schlachtfeld für das gesellschaftlich Extreme ist der menschliche Körper. Extreme Körperpraktiken, Körperformen, Körperbilder und Körpererfahrungen sind mittlerweile vielfältig und allgegenwärtig. Sie existieren aber nicht isoliert voneinander.
Soziale Welt: Jahrgang 76 (2025), Ausgabe 3
Baden-Baden: Nomos Verlag 2025
Die Soziale Welt ist eine der großen, auch im Ausland gelesenen Fachzeitschriften innerhalb der deutschen Soziologie. Sie bringt empirische und theoretische Arbeiten aus allen Bereichen des Faches und versucht auf diese Weise, die Entwicklung der Soziologie einerseits zu spiegeln und ihr andererseits auch neue Impulse zu geben.
Magdalena Fellner: Studierfähigkeit als soziales Konstrukt. Eine gesellschaftskritische Perspektive
Frankfurt am Main: Campus Verlag 2024
Wer gilt heute als ›studierfähig‹? Und wer bestimmt darüber? Auf welche Art und Weise formen strukturell-institutionelle Bedingungen und gesellschaftliche Vorstellungen die Möglichkeiten, ein Studium an einer Universität aufzugreifen – und es auch abzuschließen? Und wie hat sich das im Laufe der Zeit verändert? Magdalena Fellner untersucht in ihrer historisch-vergleichenden Studie, welchen Machenschaften die Bedeutungen und Zuschreibungen des Begriffs der Studierfähigkeit von den Anfängen der Hochschulgeschichte bis heute unterliegen.
