Neue Bücher
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Soziale Welt: Jahrgang 76 (2025), Ausgabe 1-2
Baden-Baden: Nomos Verlag 2025
Die Soziale Welt ist eine der großen, auch im Ausland gelesenen Fachzeitschriften innerhalb der deutschen Soziologie. Sie bringt empirische und theoretische Arbeiten aus allen Bereichen des Faches und versucht auf diese Weise, die Entwicklung der Soziologie einerseits zu spiegeln und ihr andererseits auch neue Impulse zu geben.
Sophie Bauer: ›Das Natürlichste, was eine Frau haben kann‹ Eine Soziologie der Menstrualität
Frankfurt am Main: Campus Verlag 2025
Das "Tabuthema" Menstruation ist in den vergangenen Jahren verstärkt zum Gegenstand öffentlicher Auseinandersetzungen und zu einem Symbol feministischer Körperpolitiken geworden. Doch während die Blutung einerseits mit Schlagworten wie Enttabuisierung oder Empowerment belegt wird, prägen gleichzeitig historische Kontinuitäten der Pathologisierung, Naturalisierung und Vergeschlechtlichung ihre gesellschaftlichen Verhandlungen. Sophie Bauer untersucht aktuelle Praktiken rund um die Blutung und entwickelt ausgehend von dieser Analyse das Konzept der Menstrualität.
WSI-Mitteilungen: Jahrgang 78 (2025), Heft 4
Baden-Baden: Nomos Verlag 2025
Die WSI-Mitteilungen sind eine wissenschaftliche Fachzeitschrift mit politik- und praxisorientierter Ausrichtung. Sie informieren über neue wissenschaftliche Erkenntnisse im Themenspektrum ›Arbeit - Wirtschaft - Soziales‹. Die Zeitschrift ist 1948 erstmals erschienen.
Magdalena Fellner: Studierfähigkeit als soziales Konstrukt. Eine gesellschaftskritische Perspektive
Frankfurt am Main: Campus Verlag 2024
Wer gilt heute als ›studierfähig‹? Und wer bestimmt darüber? Auf welche Art und Weise formen strukturell-institutionelle Bedingungen und gesellschaftliche Vorstellungen die Möglichkeiten, ein Studium an einer Universität aufzugreifen – und es auch abzuschließen? Und wie hat sich das im Laufe der Zeit verändert? Magdalena Fellner untersucht in ihrer historisch-vergleichenden Studie, welchen Machenschaften die Bedeutungen und Zuschreibungen des Begriffs der Studierfähigkeit von den Anfängen der Hochschulgeschichte bis heute unterliegen.
