Die postmigrantische Perspektive versteht Migration als Erfahrung, die die gesamte Gesellschaft betrifft. Gerade angesichts einer zunehmend restriktiven Migrations- und Flüchtlingspolitik eröffnet sie neue Blicke auf gesellschaftliche Konflikte, Identitäten und demokratisches Zusammenleben.
Der Workshop nimmt Diaspora und Exil in ihrer ganzen Bandbreite in den Blick und analysiert sie (queer)feministisch, intersektional und machtkritisch. Im Zentrum steht die Frage, wie sich postmigrantische Beziehungen heute – insbesondere in Exil und diasporischen Gemeinschaften – herausbilden und welche Bedeutung sie für Integration und Demokratie haben.
Anmeldungen bitte bis zum 2. November 2026 an diaspora.postmigrantisch[at]fernuni-hagen.de