Ausführungsbestimmungen


Die nachstehenden Bestimmungen wurden vom Konzil am 15.03.2018 beschlossen.

Ausführungsbestimmungen Ständiger Ausschuss ›Soziologie als Beruf‹

(Stand 15.03.2018)

Um die in §1 der Satzung der DGS genannten Ziele der Förderung der Soziologie in Forschung und Lehre sowie des wissenschaftlichen Nachwuchses institutionell abzusichern, wird ein Ständiger Ausschuss ›Soziologie als Beruf‹ eingesetzt.

Aufgaben

In das Aufgabengebiet des Ständigen Ausschusses ›Soziologie als Beruf‹ fallen insbesondere Beschäftigungsbedingungen im Wandel, darunter:

  • die Behandlung der Anliegen von Studierenden der Soziologie (z.B. Berufsperspektiven)
  • die Behandlung der Anliegen des soziologischen Mittelbaus (z.B. die Partizipation in der Fachgesellschaft, (prekäre) Beschäftigungsbedingungen und Karrierestrukturen v.a. an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen)
  • die Behandlung von Anliegen der Professor/innen in der Soziologie (z.B. Arbeitsbedingungen)
  • der Austausch und die Zusammenarbeit mit entsprechenden Ausschüssen der benachbarten Fachgesellschaften und außeruniversitären Einrichtungen
  • mindestens alle zwei Jahre Bericht an Vorstand und Konzil
  • Die Mittelbau-Vertreter/innen im Ausschuss sind für die Organisation der Mittelbau- Versammlung auf dem Kongress zuständig, können diese Aufgabe aber auch delegieren.

Zusammensetzung

Dem Ständigen Ausschuss gehören 7 Mitglieder (1 Vorstandsmitglied, 2 Professor/innen, 3 Mittelbauvertreter/innen und 1 Student/in der DGS) an, die aus den verschiedenen Mitgliedergruppen (Professor/innen, Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen bzw. äquivalent Qualifizierte, Studierende) der DGS rekrutiert werden. Der Anteil der nicht-professoralen Mitglieder beträgt mindestens 50 Prozent. Der ständige Ausschuss kann weitere Mitglieder und ebenso Nicht-Mitglieder der Gesellschaft für einzelne Aufgaben beratend (ohne Stimmrecht) hinzuziehen. Die Dauer der Amtszeit im Ständigen Ausschuss beträgt zwei Jahre. Innerhalb der Amtszeit bleibt man Mitglied des Ausschusses, auch wenn sich die Statusgruppenzugehörigkeit verändert. Im Falle des Ausscheidens eines Mitglieds kann eine Nachbesetzung erfolgen. Mehrere Amtsperioden sind möglich. Das vom Vorstand bestimmte Vorstandsmitglied leitet den Ausschuss (in enger Abstimmung mit dem Ressort ›Beschäftigungsverhältnisse‹). Der/die Vorsitzende beruft den Ständigen Ausschuss mindestens einmal im Jahr ein. Die Mitglieder des Ständigen Ausschusses werden durch den Vorstand vorgeschlagen und durch das Konzil bestätigt. Der Erstellung der Vorschlagsliste geht eine DGS-öffentliche Mitteilung voraus, in der zur Beteiligung eingeladen wird. Die Vertreter/innen des Mittelbaus und der Studierendenschaft werden durch die Vertreter/innen ihrer jeweiligen Statusgruppe gewählt. Sie können sich auf der Mittelbau-Versammlung bzw. dem Studentischen Soziologiekongress sowie auf der Website der DGS vorstellen. Ihre Wahl erfolgt (sofern es mehr Kandidat/innen als Plätze für den Ausschuss gibt) in Form einer (Online-)Wahl, zu der alle jeweiligen Statusgruppenzugehörigen in der DGS aufgerufen werden. Die Vorschläge für die professoralen Mitglieder wählt der Vorstand nach Ausgewogenheitskriterien aus.


Ausführungsbestimmungen ›Nominierungsverfahren‹

(Stand 15.03.2018)

Wahlen zum Vorsitz

  • 2 Kandidat/innen für 1 Platz
  • Nominierung von 1 Kandidat/in durch den Vorstand und 1 Kandidat/in durch die Sektionen
  • Die Sprecher/innen-Versammlung generiert die Nominierung der Sektionen durch ein von ihr selbst festgelegtes Verfahren
  • Der Vorstand nominiert seine/n Kandidat/in nach Ablauf der Frist für die Sektionsnominierungen (also in Kenntnis derselben)
  • Annahme und ggf. Veränderung der Nominierungsliste durch das Konzil
  • Bei einer ausbleibenden Nominierung durch die Sektionen schlägt der Vorstand eine zweite Person vor, bei weniger als 2 Nominierungen durch den Vorstand füllt das Konzil die Liste auf

Wahlen zum Vorstand

  • 12 Kandidat/innen für 6 Plätze
  • Nominierung von 8 Kandidat/innen durch den Vorstand und von 4 Kandidat/innen durch die Sektionen
  • Die Kandidat/innen-Liste für den Vorstand soll sich aus professoralen und nicht-professoralen Mitgliedern zusammensetzen. Der Mittelbau kann Mitglieder zur Nominierung vorschlagen
  • Jede Sektion kann 1 Person nominieren, mehrere Sektionen können sich auf eine gemeinsame Kandidatin/einen gemeinsamen Kandidaten einigen und diese/n mit entsprechend vielen Stimmen ausstatten
  • Die 4 Sektionskandidat/innen mit den meisten Stimmen kommen auf die Nominierungsliste
  • Bei mehr als 4 Nominierungen durch die Sektionen und Gleichstand der Stimmen auf dem 4. und 5. Platz (bzw. weiteren Plätzen) entscheidet das Los
  • Der Vorstand nominiert seine Kandidat/innen nach Ablauf der Frist für Sektionsnominierungen (also in Kenntnis derselben)
  • Einzelpersonen (Mitglieder der DGS) können zusätzlich ihre Bereitschaft zur Kandidatur dem Konzil anzeigen
  • Festlegung der gesamten Nominierungsliste durch das Konzil
  • Bei weniger als 4 Nominierungen durch die Sektionen (bzw. weniger als 8 Nominierungen durch den Vorstand) füllt das Konzil die Liste bis zur Zahl von 12 Kandidat/innen auf

Wahlen zum Konzil

  • 30 Kandidat/innen für 15 Plätze
  • Die finale Nominierungsliste setzt sich aus 10 Konzils-, 10 Sektions- und 10 Eigennominierungen zusammen
  • Bei mehr als 10 Nominierungen in einer der drei Säulen (Konzil, Sektionen, Eigennominierungen) wird über die Besetzung der 10 Plätze jeweils im Losverfahren entschieden – für das Konzil gilt dies nur dann, wenn das Gremium sich nicht auf die nötige Anzahl Kandidierender einigen kann
  • Bei weniger als 10 Nominierungen durch Sektionen bzw. Eigennominierung füllt das Konzil die Liste bis zur Zahl von 30 auf
  • Die Nominierungsvorschläge erfolgen in der Reihenfolge Eigennominierungen, Sektionsnominierungen, Konzilsnominierungen (Sektionen nominieren in Kenntnis der bis zu 10 – ggf. gelosten – Eigennominierungen, das Konzil in Kenntnis der bis zu 20 Eigen- und Sektionsnominierungen)
  • Eigennominierungen müssen jeweils von 25 DGS-Mitgliedern unterstützt werden, jedes DGS-Mitglied soll dazu den Hinweis erhalten, dass eine geringe Zahl an Nominierungen die Chancen der einzelnen Nominierten erhöht (Losverfahren greift bei mehr als 10 Eigennominierungen für alle gleichermaßen)
  • Jede Sektion kann 1 Person nominieren, mehrere Sektionen können sich auf eine gemeinsame Kandidatin/einen gemeinsamen Kandidaten einigen und diese/n mit entsprechend vielen Stimmen ausstatten

Vorstand und Vorsitz: Nominierung durch die Sektionen bis Ende Juni, durch den Vorstand bis Ende August, Entscheidung durch Konzil Ende September (auf der Kongresssitzung)

Konzil: Eigennominierungen bis Mitte Mai, Nominierungen durch die Sektionen bis Ende Juni, Nominierungen aus dem Konzil bis Mitte August (ggf. Auffüllung der Liste durch das Konzil Ende September auf der Kongresssitzung)

Grundsätzlich gilt: Alle Nominierten müssen jeweils bis zum Stichtag ihr schriftliches Einverständnis gegenüber der DGS-Geschäftsstelle gegeben und alle Unterstützer/innen ihre Unterstützungserklärung dorthin gesandt und eine Eingangsbestätigung erhalten haben


Ausführungsbestimmungen ›Stärkung der Sektionen‹

(Stand 15.03.2018)

Versammlung der Sprecherinnen und Sprecher der Sektionen

Die/Der Beauftragte für die Sektionen im DGS-Vorstand wird jährlich ein separates Treffen der Sprecher/innen jenseits der Sprecher/innen-Versammlung organisieren, dessen Sitzungsleitung eine Person aus dem Sprecher/innenkreis innehaben soll. Diese Versammlung soll grundsätzliche Fragen der Kooperation zwischen den Sektionen, die Vorbereitung von Nominierungen und allgemeine Problemstellungen der DGS und des Faches erörtern sowie gegebenenfalls Empfehlungen formulieren. Auf den Sprecher/innenVersammlungen wird aus und von ihren Mitgliedern die Person gewählt, die das nächste Treffen gemeinsam mit der/dem Beauftragten aus dem Vorstand vorbereitet und die Tagesordnung festlegt. Das Protokoll der Sitzung wird auch dem Vorstand zugänglich gemacht.

Nominierungsverfahren (Details siehe entsprechende Ausführungsbestimmungen)

Die Sektionen sollen außerdem dadurch gestärkt werden, dass sie bei den Gremienwahlen 1 Person für den Vorsitz, 4 Personen für den Vorstand und 10 Personen für die Wahlen des Konzils nominieren (siehe die Ausführungsbestimmungen zu Nominierungen).

Kongress

Die Sektionen sollen von Beginn an und durchgängig in die Vorbereitung des Soziologie-Kongresses einbezogen werden. So soll die Sprecher/innen-Versammlung zusätzlich einmal pro Kongress in der Themenfindungsphase einberufen werden, um entsprechende Mitgestaltungsmöglichkeiten zu eröffnen. Die Sektionssprecher/innen werden zudem regelmäßig über die Zwischenschritte der Planung (i.d.R. nach den Vorstandssitzungen) informiert.