Andreas Reckwitz ist zweifellos einer der öffentlich sichtbarsten Autoren der deutschsprachigen Soziologie, und eine Würdigung durch die Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS) ist längst überfällig. Mit seinen Büchern, die auch bei einem außersoziologischen Publikum großen Anklang finden, trägt er zur gesellschaftlichen Zeitdiagnose, aber auch zur gesellschaftlichen Selbst-Aufklärung bei. Ein Titel wie›Die Gesellschaft der Singularitäten‹ist längst zu einem gängigen Terminus aktueller Gesellschaftsdeutungen geworden. Auch seine Interventionen über verschiedenen Medien machen ihn zu einem herausragenden öffentlichen Vertreter deutschsprachiger Soziologie.
Andreas Reckwitz wurde bereits 2019 mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft und zuletzt für sein Buch›Verlust‹mit dem Sachbuchpreis›Das politische Buch‹2025 der Friedrich-Ebert-Stiftung ausgezeichnet.
Der Preis für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der öffentlichen Wirksamkeit der Soziologie 2026 wird im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des kommenden DGS-Kongresses am 28.09.2026 an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz überreicht. Der Ort der Eröffnungsveranstaltung wird zeitnah bekanntgegeben Wir gratulieren dem Preisträger herzlich.