Soziologie in der Presse

Soziologie in der Presse

Unehrliche Ehrlichkeitsforschung

Frankfurter Allgemeine Zeitung am 9. September 2021

Eine berühmte Studie des weltweit bekannten Psychologen und Verhaltensökonom Dan Ariely entpuppt sich als Täuschung. Der Fälschungsskandal zeigt, wie wichtig Replikationen in der Wissenschaft sind. Ein Gastbeitrag von Andreas Diekmann.

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Forschung zu Jugendprotesten: ›Es gibt keine Generation Fridays for Future‹

Tagesspiegel am 1. September 2021

Es wird viel über eine neue Protestgeneration gesprochen. Der Soziologe Dieter Rucht erklärt, wie Alterskohorten durch historische Ereignisse geprägt werden und warum es falsch ist, ihnen ein Label aufzudrücken.

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Soziologin über die junge Generation: Wahlprogramme müssen auch für Jugendliche interessant sein

Deutschlandfunk Kultur am 6. September 2021

Wie bekommen Kinder und Jugendliche eine Lobby? Die Soziologin Jutta Allmendinger fordert, dass sich Ältere und Jüngere miteinander solidarisieren. Die junge Generation brauche Partizipation und eine Stimme.

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50 Jahre BAföG: Ein Meilenstein kommt in die Jahre

Tagesschau am 26. August 2021

Gleiche Bildungschancen für alle, statt studieren nur für Reiche: Vor 50 Jahren trat das Bundesausbildungsförderungsgesetz, kurz BAföG, in Kraft. Einst ein Erfolgsmodell, wird die Förderung aber immer weniger genutzt.

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Sozialforschung zu Immigration: Die Ressourcen der Toleranz

Frankfurter Allgemeine Zeitung am

Gebildete Bürger sehen die Zuwanderung nach Deutschland gelassener, das haben Sozialwissenschaftler herausgefunden. Aber liegt das an ihrer Bildung?

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Wolfgang Streeck: ›Zwischen Globalismus und Demokratie‹ - Vordenker radikaler Umbrüche

Deutschlandfunk Kultur am 21. August 2021

Wie lange gehen Kapitalismus und Demokratie noch Hand in Hand? Der Soziologe Wolfgang Streeck beschreibt den Zerfall der gegenwärtigen Ordnung. Er hat keine Patentrezepte für die Zukunft, sondern will radikale Umbrüche vordenken.

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Grenzen als ›Sortiermaschinen‹: Trennlinien reflektieren die Ungleichheit der Welt

Deutschlandfunk Kultur am 26. August 2021

Grenzen sind im Zuge der Globalisierung nicht verschwunden, sondern vielfältiger und intransparenter geworden, sagt der Soziologe Stefan Mau. So könnten biometrische Daten wie eine Grenzkontrolle funktionieren und Menschen entsprechend einteilen.

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Rudolf Stichweh zum 70.: Die Unruhe eines nachdenklichen Geists

Frankfurter Allgemeine Zeitung am 26. August 2021

Universität als Person: Er kann über Biologie und Physik genauso Auskunft erteilen wie über Sportgeschichte und Literatur. Dabei ist er von Haus aus Soziologe. Heute wird Rudolf Stichweh siebzig Jahre alt.

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Liebe und Arbeit: Prekäre Angelegenheiten

ORF Science am 24. August 2021

Liebes- und Arbeitsverhältnisse sind schon einmal stabiler gewesen – die Pandemie hat diesen Trend zur Prekarisierung verstärkt, meint die Soziologin Christine Wimbauer. Sie hat die Situation prekär beschäftigter Singles und ebensolcher Paare verglichen – und verrät im Interview, was wir von ihnen lernen könnten.

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Soziologin über Kinderarmut ›Es ist schwierig, der Armut zu entkommen‹

Deutschlandfunk Kultur am 18. August 2021

Deutschland ist eines der reichsten Länder der Welt – und dennoch leben hierzulande rund 2,8 Millionen Kinder in Armut. Trotz aller sozialpolitischer Maßnahmen werde die Armut regelrecht vererbt, sagt die Soziologin Carolin Butterwegge.

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›Bei mir macht vielleicht die Hälfte der Studierenden die Kameras an‹

Süddeutsche Zeitung am 16. August 2021

Kommt jetzt wirklich wieder Präsenzunterricht an Universitäten? Ein Gespräch mit dem Soziologen Stephan Lessenich über die große Einsamkeit von Studierenden, die Vernachlässigung der Lehre an deutschen Hochschulen und die Frage, wie es jetzt weitergeht.

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Fleischkonsum: ›Wir müssen die Currywurst nicht retten‹

Zeit Magazin am 13. August 2021

VW hat mit seiner fleischfreien Kantine Signalwirkung, sagt die Soziologin Jana Rückert-John. Das Essensangebot in Unternehmen müsse nachhaltiger und vielfältiger werden.

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Ungleichheitsforscher: ›Wir müssen Armut neu bewerten‹

MDR am 15. August 2021

Einkommen ist häufig das zentrale Merkmal, um Armut zu messen. Während der Pandemie ging das für einige Menschen durch weniger Aufträge oder Jobverlust zurück. Eine abschließende Bewertung des Corona-Effekts auf die Armut in Deutschland ist noch nicht möglich. Doch gerade in der Corona-Krise fallen auch noch andere Faktoren verstärkt ins Gewicht, erklärt der Soziologe Olaf Groh-Samberg.

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Soziologe: ›Militante Impfgegner sehen sich in einer Märtyrerrolle‹

Der Kurier am 14. August 2021

Soziologe Andreas Diekmann im KURIER-Interview über die Ideologisierung einer medizinischen Frage.

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Eine Gesellschaft aus Geimpften und Ungeimpften: Wie kann das gut gehen?

BR Tagesgespräch am 12. August 2021

Eine Entscheidung gegen die Impfung ist legitim. Allerdings gilt auch: Je mehr Menschen geimpft sind, desto besser sind wir alle geschützt. Wie sieht es inzwischen aus mit dem gesellschaftlichen Zusammenhalt in Corona-Zeiten? Moderation: Eva Kötting / Gast: Prof. Claudia Diehl, Soziologin an der Universität Konstanz, Co-Sprecherin des Exzellenzclusters ›Die politische Dimension von Ungleichheit‹.

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