Soziologie in der Presse

Soziologie in der Presse

Zunahme von Angriffen auf Gleichstellungsarbeit

rbb am 16. April 2026

Eine neue Studie der Amadeo Antonio Stiftung berichtet über eine Zunahme antifeministischer Angriffe auf kommunale Gleichstellungsarbeit. Ein Großteil der Befragten sieht ihre Arbeit in Gefahr. Die meisten haben selbst schon Angriffe erlebt.

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Soziologin über Ostdeutschland: ›Wenn Frauen leiden, stimmen sie mit den Füßen ab‹ (Paywall)

Der Freitag am 18. April 2026

Was in der Debatte um AfD-Erfolge zu kurz kommt, sind junge Frauen, die ländliche Regionen Ostdeutschlands verlassen. Ein Gespräch mit der Soziologin Katja Salomo über einsame Männer und Abbau von Infrastruktur als Treiber des Rechtsrucks

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›Nicht alle Männer, aber immer ein Mann‹: Warum dieser Satz so viele triggert (Paywall)

Berliner Morgenpost am 18. April 2026

Viele Männer fühlen sich von der Debatte um Gewalt gegen Frauen angegriffen. Eine Forscherin erklärt das Phänomen – und gibt Ratschläge.

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KI-Ära: Wie unmenschlich sind Dating-Apps?

Handelsblatt am 19. April 2026

Tinder und Grindr haben das Dating revolutioniert. Doch die geradezu klischeehafte Präsenz in der Popkultur und vor allem nervige Werbung, Bots und KI werfen Fragen zur Zukunft der Plattformen auf.

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Gibt es im gegenwärtigen Chaos auf der Weltbühne überhaupt noch allgemeingültige Normen und Prinzipien, Herr Joas?

NZZ am 19. April 2026

Der renommierte deutsche Soziologe Hans Joas erklärt, wie und wo das Menschheitsethos entstanden ist, wer die Rolle der Vereinten Nationen übernehmen könnte – und weshalb er trotz allem hoffnungsvoll bleibt.

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›Dieser Politikstil erzeugt Zustimmung aus Begeisterung‹ (Paywall)

FAZ am 15. April 2026

Früher setzten autoritäre Regime auf Zwang und Unterwerfung, heute ist das anders. Wie Donald Trump einen neuen Führungsstil geprägt hat, darüber spricht die Soziologin Vera King bei den Römerberggesprächen.

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Neue Wege im Umgang mit der offenen Drogenszene

Deutschlandfunk Nova 24. April 2026

Crack, Fentanyl, Nitazene: In Deutschland breiten sich gefährliche Drogen immer weiter aus, und ihr Konsum wird zunehmend öffentlich. Warum ist das so? Und wie kann man Suchtkranken helfen und mit den offenen Drogenszenen umgehen? Ein Vortrag des Suchtforschers Daniel Deimel.

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Ist das Geld in Deutschland gerecht verteilt?

SWR am 27. April 2026

"Ist das Geld in Deutschland gerecht verteilt?" – das ist die Frage einer ARD-Online-Aktion. Prof. Christoph Butterwegge äußert sich zu dem Thema.

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Das Misstrauen wächst – Eine bedrohliche Analyse von Aladin El-Mafaalani

SWR am 27. April 2026

Gerade in Krisenzeiten braucht die Gesellschaft Vertrauen. Doch das Misstrauen wächst, diagnostiziert Aladin El-Mafaalani in ›Misstrauensgemeinschaften‹ und sucht nach Auswegen.

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›Wir vollziehen unser Leben, anstatt es zu leben‹

SRF am 26. April 2026

In seinem neuen Buch ‹Situation und Konstellation: Vom Verschwinden des Spielraums› beschreibt der deutsche Soziologe Hartmut Rosa, warum wir zunehmend die Fähigkeit verlieren, unser Leben selbst zu gestalten. Ein Gespräch über machtlose Angestellte, die Tücken von Lego-Bausätzen und den Aufstieg von Donald Trump.

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Niedrige Geburtenrate: Soziologe warnt vor dauerhaften Folgen für Gesellschaft und Sozialsysteme

Deutschlandfunk am 29. April 2026

Die Zahl der Geburten in Deutschland sinkt weiter – und damit auch die Geburtenrate pro Frau. Laut dem Berliner Soziologen Martin Bujard ist der Rückgang um 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr allein nicht dramatisch. Problematisch sei vielmehr, dass die Rate seit Jahren bei etwa 1,3 Kindern pro Frau liege.

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›Totalversagen der Bundesregierung‹: Wie man den Verkehr in Deutschland revolutionieren müsste

FR am 09. April 2026

Die Kosten an der Tankstelle sorgen für eine neue verkehrspolitische Debatte. Doch ein Umdenken wird von der Regierung gebremst. Die Folgen erklärt Verkehrsforscher Andreas Knie im Interview.

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›Manche Tätigkeiten in Beratung oder Marketing haben sich verselbständigt‹ (Paywall)

FAZ am 14. April 2026

Drohen Jobverluste durch den Einsatz von KI? Soziologe Florian Butollo erklärt, warum geschuftet wird wie noch nie, trotzdem Arbeitskräfte fehlen – und wir aufs Amazon-Päckchen vielleicht länger warten sollten.

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›Der Wohlstand des Jahres 1930 wäre mit einer 15‑Stunden‑Woche erreichbar‹ (Paywall)

Spiegel am 11. April 2026

Sozial ist, was Arbeit schafft? Das gelte nicht mehr, sagt der Soziologe Florian Butollo. Er fordert einen höheren Mindestlohn. Nicht obwohl, sondern weil so Jobs vernichtet würden. Das knappe Gut Arbeit müsse umverteilt werden.

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Dschihadismus. Junge Männer im Sog der Subkultur

Deutschlandfunk Nova am 09. April 2026

Warum gehen Jugendliche für den Islam bis in den Tod? Der Soziologe Felix Roßmeißl beschreibt in seinem Vortrag eine totale Subkultur, die einen fatalen Sog entwickeln kann.

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