Soziologie in der Presse

Soziologie in der Presse

„Das ist die smarte Variante der Revolution" (Paywall)

Cicero am 12. September 2022

Die Grünen befinden sich mitten in einer tiefgreifenden Transformation. Weg von der moralischen Prinzipienreiterei, Lernen wird als ein politisches Angebot formuliert. Damit haben sie derzeit großen Erfolg.

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Soziologe Heitmeyer: ›Ungleichheit zerstört Gesellschaften‹

Deutschlandfunk am 12. September 2022

Teile der Bevölkerung hätten das Gefühl, nicht wahrgenommen zu werden, sagte der Soziologe Wilhelm Heitmeyer im Dlf. Den Entlastungspaketen der Bundesregierung habe es an Zielgenauigkeit gefehlt, um dieses Gefühl effektiv zu adressieren.

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Vom fliegenden Teppich (Paywall)

FAZ am 10. September 2022

Mein Weg in die Soziologie verlief schnurgerade. Er ist die Konsequenz aus der unwahrscheinlichen Lebens- und Liebesgeschichte meiner Eltern. Ein Gastbeitrag.

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›Natürlich kommen wir über den Winter‹ (Paywall)

FAZ am 9. September 2022

Der Soziologe Armin Nassehi über die Chancen einer Krise, die Trägheit moderner Gesellschaften und unseren Wettlauf mit China.

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Die Forderung nach Authentizität hat keinen Sinn

Deutschlandfunk Kultur am 14. September 2022

Früher reichte es, den Job gut zu machen. Moderne Unternehmenskultur verlangt mehr. Beschäftigte sollen damit punkten, möglichst ›authentisch‹ zu sein. Das sei weder sinnvoll noch überhaupt möglich, kritisiert der Organisationssoziologe Stefan Kühl.

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›Eine profitorientierte Geldmaschine‹ (Paywall)

Cicero am 13. September 2022

Mit einem Wisch die große Liebe oder zumindest den schnellen Spaß finden – genau das verspricht die weltweit erfolgreiche Dating-Plattform Tinder. Für das Liebesleben junger Menschen ist die App seit mittlerweile zehn Jahren kaum mehr aus dem Alltag wegzudenken. Mit der Soziologin Kornelia Hahn haben wir daher über das Geheimnis ihres schnellen Erfolgs und die Zukunft des Liebesleben junger Menschen gesprochen.

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›Polarisierte Welten‹: 2.500 Forschende tagen in Bielefeld

Informationsdienst Wissenschaft am 12. September 2022

Rund 2.500 Wissenschaftler*innen werden vom 26. bis 30. September auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) an der Universität Bielefeld erwartet. Die Forschenden werden in etwa 200 Veranstaltungen zum Thema ›Polarisierte Welten‹ diskutieren. Ein Höhepunkt des Kongresses wird die Verleihung des DGS-Preises an den Soziologen und Sozialphilosophen Professor Dr. Hans Joas für sein wissenschaftliches Lebenswerk sein. Anschließend hält er den Abschlussvortrag der ältesten und größten Soziologiekonferenz im deutschsprachigen Raum.

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Jede Impfkampagne braucht Kontrolle

Zeit Online am 10. September 2022

Die geplante Aufklärungsaktion des Bundes zu Impfung und Auffrischung muss sozialwissenschaftlich fundiert werden. Ein Gastbeitrag von Jürgen Gerhards.

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Droht uns bald Klimarassismus? Wie sich Rechte die Klimakrise zunutze machen

Watson am 2. September 2022

Der Club of Rome hat am Dienstag eine neue Studie veröffentlicht, die drastische Schritte für eine lebenswerte Zukunft fordert. Das wurde von vielen Rechten besonders auf Social Media als "Klimadiktatur" beschimpft – sie fordern stattdessen verstärkt ihre Freiheit zurück. Wie machen sich Rechte die Klimakrise zunutze? Das beantwortet Matthias Quent, Experte für Rechtsextremismus und Radikalisierung, in seinem neuen Buch "Klimarassismus".

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Göttinger Soziologe Vogel zu Wohlstandsverlusten: Potenzial für Proteste im Herbst ist hoch

Göttinger Tageblatt am 2. September 2022

Der Göttinger Soziologe Berthold Vogel warnt vor einer Vereinnahmung krisenbedingter Abstiegsängste durch Populisten. Im Herbst könne es vermehrt zu Protesten kommen.

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Der Mangel hat System

Deutschlandfunk Kultur am 4. September 2022

Hohe Energiekosten und steigende Preise: Viele fragen sich, wo sie noch Abstriche machen können, um einigermaßen durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Sind wir auf dem Weg von einer Überfluss- zur Mangelgesellschaft? Was ist das überhaupt, Mangel?

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Soziologe Quent hält Kritik an zu erwartenden Protesten gegen Bundesregierung für begründet

Deutschlandfunk am 7. September 2022

Neben der AfD sagt auch die Linkspartei der Bundesregierung einen ›heißen Herbst‹ voraus. Für kommende Woche ist in Leipzig eine erste ›Montagsdemonstration‹ gegen deren Energie- und Sozialpolitik geplant. Der Verfassungsschutz befürchtet, dass dort nicht nur Menschen mit finanziellen Sorgen protestieren werden. Nach Erkenntnissen des Soziologen Matthias Quent bringen sich auch Rechtsextremisten und Verschwörungsideologen in Stellung.

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Kulturhauptstadt könnte von Rechten als Bühne genutzt werden

Zeit Online am 25. August 2022

Wissenschaftler haben davor gewarnt, dass Rechtsextreme 2025 in Chemnitz die internationale Aufmerksamkeit durch die Kulturhauptstadt Europas für ihre Zwecke nutzen könnten. ‹Die Kulturhauptstadt sollte versuchen, sich durch einen besonderen Fokus auf die Demokratiefrage bestmöglich dagegen zu wappnen›, erklärte der Soziologe Ulf Bohmann am Donnerstag. Chemnitz habe die Chance, vom Problemfall zu einem Musterbeispiel für die Bewältigung der Risikodemokratie und zum Vorbild für andere Städte zu werden.

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›Der Döner gehört zur deutschen Identität‹

Frankfurter Rundschau am 29. August 2022

Der Soziologe Eberhard Seidel über die Kulturgeschichte des Döner, Rassismus - und den Wandel zur Nobelspeise.

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Mehrheit der Bürger radikalisiert sich trotz Krisen nicht

SWR Aktuell am 30. August 2022

Corona, Ukraine-Krieg, Gas-Krise, Inflation: Die Menschen werden gerade mit vielen Krisen konfrontiert. Die Oppositionsparteien bereiten sich auf einen Protest-Herbst vor. Der Trierer Konsumforscher und Soziologe Michael Jäckel glaubt aber nicht, dass sich die Mehrheit der Bürger politisch radikalisieren wird.

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