Soziologie in der Presse

Soziologie in der Presse

›Und ewig schweigt das Weib‹ – Was schürt Anti-Feminismus?

SWR am 27. Februar 2026

Antifeministische Angriffe nehmen zu; ein Viertel der deutschen Bevölkerung hat ein antifeministisches Weltbild. Warum möchten Rechtsextreme und andere Gruppen Frauen kleinhalten?

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Der grüne Kapitalismus ist gescheitert (Paywall)

Frankfurter Allgemeine am 26. Februar 2026

Während ökologischer Konsum als Lifestyle-Faktor missbraucht wird, treiben Superreiche den Klimawandel voran. Um das zu ändern, fordert der Soziologe Sighard Neckel einen radikalen Umbau der Wirtschaft.

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›Wir brauchen ein demokratisches Selbstbewusstsein, das wehrhaft ist‹

hr2 am 25. Februar 2026

Der Soziologe und Demokratieforscher Matthias Quent hat ein Buch gegen das Gefühl der Ohnmacht geschrieben und erzählt uns in hr2-kultur, wie wir trotz allem den Mut nicht verlieren und wieder handlungsfähig werden.

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Wie erzieht man Söhne zu guten Männern? (Paywall)

Die Zeit am 22. Februar 2026

Väter spielen eine wichtige Rolle dabei, Jungs beizubringen, empathisch mit Frauen umzugehen, sagt der Soziologe Michael Flood. Oft müssen sie bei sich selbst beginnen.

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Soziologe: ›Männlichkeitsideale, Unterwerfung und Sadismus führen zu Gewalt‹

mdr am 22. Februar 2026

Alexander Yendell forscht zu autoritären Mustern, die Menschen dazu bringen, Krieg zu unterstützen. Seine Studie identifiziert drei Hauptfaktoren: autoritäre Unterordnung, Radikalisierung und traditionelle Männlichkeitsbilder. Diese Faktoren fördern Gewaltbereitschaft und spielen eine Schlüsselrolle in der Legitimierung militärischer Konflikte.

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Soziologe warnt: Gegen Fake News reichen Faktenchecks allein nicht

Merkur am 27. Februar 2026

Emotionale Antworten auf emotionale Bedürfnisse? Warum Faktenchecks oft ins Leere laufen und was wirklich hinter der Anziehungskraft von Propaganda steckt, erklärt Soziologe Matthias Quent.

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›Me Too hat ein großes Ausmaß an sexueller Gewalt sichtbar gemacht‹ (Paywall)

SZ am 20. Februar 2026

Irène Théry ist französische Soziologin und überzeugte Feministin. Für ›Le Monde‹ hat sie den Pelicot-Prozess begleitet. Ihr überraschendes Resümee: Optimismus. Wenn auch nicht im Fall Epstein.

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Zerstörungslust: Droht der ›demokratische Faschismus‹?

NDR am 22. Februar 2026

Zusammen mit ihrem Kollegen Oliver Nachtwey stellt die in Basel lehrende Soziologin Carolin Amlinger aufgrund fundierter, empirischer Sozialforschung fest: Trotz persönlich guter Lage neigen viele Menschen zu faschistischen Einstellungen.

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Wohnen mit Ex - Zusammenleben nach Trennung

Deutschlandfunk Nova am 20. Februar 2026

Eine Wohnung zu finden, ist in vielen Großstädten ein Glücksspiel: Die Mieten sind hoch, Besichtigungen überlaufen. Kilian und seine Ex-Freundin haben sich entschieden, weiter zusammenzuleben. Eine Soziologin gibt Tipps für die WG mit der oder dem Ex.

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›Es gibt keinen Grund, allein die heile Familie zu idealisieren‹ (Paywall)

Spiegel am 19. Februar 2026

Ungleichheit, sagt die Soziologin Christina Cross, untergräbt die Demokratie. Deshalb erforscht sie, wie sich Armut über Generationen verfestigt. Aus ihren Erkenntnissen kann auch Deutschland lernen.

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Warum ein Bildungsforscher wieder über Kopfnoten diskutieren will

Spiegel am 25. Februar 2026

Fleiß und Betragen als Noten auf dem Zeugnis? Angesichts von Ungleichheit in Schulen regt ein Bildungsforscher die Rückkehr zu Kopfnoten an. Gleichzeitig warnt er vor Problemen einer solchen Bewertung.

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Mehr Resonanz - Auswege aus der Beschleunigungsgesellschaft

SWR am 13. Februar 2026

Wenn Beschleunigung das Problem der Gesellschaft ist, dann ist die Lösung die Resonanz. Sie befreit aus falschen, weil oberflächlichen Welt- und Selbstzusammenhängen, sie konterkariert unsere permanenten Zerstreuungsmodi durch eine neue Aufmerksamkeit und kontemplative Sinnhaftigkeit.

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M. Rainer Lepsius über den Nationalsozialismus. Deutschlands Entschleimer

SZ am 15. Februar 2026

Wie schaffte es Adolf Hitler, die NS-Diktatur zu etablieren? Der Soziologe M. Rainer Lepsius hat 1983 in einer Vorlesung Max Webers Theorie der charismatischen Herrschaft auf den Hitlerismus angewandt.

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›Epsteins Elitenetzwerk ist in mancher Hinsicht eine Ausnahme‹

SRF am 15. Februar 2026

In den vergangenen Tagen wurde viel über das Netzwerk des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein berichtet. Im Zentrum steht vor allem der Missbrauch junger oder minderjähriger Frauen und Kindern durch einflussreiche Männer. Wie in solchen Netzwerken Reiche und Einflussreiche auch andere Geschäfte einfädeln und Informationen austauschen, erklärt der Soziologe Michael Hartmann.

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Die Klimakrise ist noch aufzuhalten

Deutschlandfunk Kultur am 14. Februar 2026

Das Klima retten sollte der grüne Kapitalismus. Doch CO₂-Preis und Marktmechanismen liefern ernüchternde Ergebnisse, analysiert der Soziologe Sighard Neckel. Hoffnung biete ein Konzept, das allen Bürgern Energie und Behausung klimaneutral ermöglicht.

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