Soziologie in der Presse

Soziologie in der Presse

Wolf Lepenies zum 80.: Europa vom Süden her denken

Der Tagesspiegel am 10. Januar 2021

Mehr als ein Soziologe: Der Berliner Universalintellektuelle und Wissenschaftspolitiker Wolf Lepenies wird 80 Jahre alt.

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Soziale Medien: Digitale fünfte Gewalt im Staat?

Deutschlandfunk Kultur am 15. Januar 2021

Die Sperrung von Donald Trumps Social-Media-Konten nach den Ausschreitungen seiner Anhängern in Washington hat eine grundlegende Diskussion neu entfacht: Haben Internetplattformen wie Twitter – und damit private Firmen – zu viel Macht?

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Bedrohung durch Rechtspopulismus unterschätzt

ORF Science am 11. Januar 2021

Die Erstürmung des US-Kapitols vergangene Woche hat sich laut Experten und Expertinnen angekündigt, die Bedrohung der Demokratien durch Rechtspopulismus werde oft unterschätzt. Der Boden für Grenzüberschreitungen sei seit Jahren aufbereitet worden, und sie kämen ›aus der Mitte der Gesellschaft‹.

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Wolf Lepenies zum 80.: Ein Virtuose der Vielfalt

Frankfurter Allgemeine Zeitung am 11. Januar 2021

Mitternachtsaussicht vom Berg der Vögel: Wolf Lepenies kann sich für Film, Politik, Literatur und Basketball gleichermaßen begeistern. Dem Soziologen zum achtzigsten Geburtstag.

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Soziologe Bude über neuen CDU-Chef: Warnung vor einem ›Laschetismus‹

Deutschlandfunk Kultur am 16. Januar 2021

Verlässlichkeit in Zeichen der Unübersichtlichkeit – damit hat sich Armin Laschet nach Einschätzung des Soziologen Heinz Bude den CDU-Vorsitz gesichert. Wenn er aber kein Design für die Zukunft entwickle, werde er in Koalitionsverhandlungen untergehen.

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Pandemie-Jahr: China gewinnt im Systemvergleich

Frankfurter Allgemeine Zeitung am 13. Januar 2021

Der chinesische Erfolg bei der Bewältigung der Corona-Krise stellt alte Gewissheiten in Frage. Ist die technische Autokratie der westlichen Demokratie überlegen? Ein Gastbeitrag von Jürgen Gerhards und Michael Zürn.

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Soziologin Graefe: ›Resilienz ist ein Alternativangebot zur Kritik‹

Der Standard am 6. Januar 2021

Das Konzept der Resilienz legt neuerdings Menschen nahe, ihre Widerstandskraft zu trainieren. Die Soziologin Stefanie Graefe über die Schattenseiten des Resilienztrends

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Das Phänomen Zynismus – Hochmütig und kalt

SWR Wissen: Aula am 6. Januar 2021

Das Adjektiv ›zynisch‹ bezeichnet eine gefühllose, menschenverachtende Haltung, mit der der Zyniker der Welt und seinen Mitmenschen begegnet. Zynismus kann klug machen, aber auch kalt und mitleidlos. Zugleich gilt er als typische Geisteshaltung der Moderne, die nicht mehr an die Gestaltbarkeit der Welt und schon gar nicht an irgendeine Sinnhaftigkeit zu glauben vermag.
Worin liegt die seelische Attraktivität des zynischen Weltbildes? In welchen Milieus und Epochen ist es zu finden? Antworten gibt der Soziologe Professor Tilman Allert.

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›Die Eigentumsverhältnisse sind politisch zunehmend umstritten‹

Deutschlandfunk Kultur am 6. Januar 2021

Angesichts von großer sozialer Ungleichheit auf der Welt kommt das Thema Eigentum wieder auf. Die Soziologin Silke van Dyk über einen Strukturwandel, in dem auch die Frage auftaucht, wem eigentlich der Wind gehört.

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Hartmut Rosa: ›Inspiration braucht Irritation‹

Deutschlandfunk am 12. Januar 2021

Der Lockdown sei eine Herausforderung für die Kreativität, sagte der Soziologe Hartmut Rosa im Dlf. Es bestehe die Gefahr, dass man in den immer gleichen Kreisen laufe, denselben Gedanken folge und dabei komplett unkreativ werde.

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Alternativen zum Lockdown: Welchen Wissenschaftlern folgen wir in der Pandemie?

Frankfurter Allgemeine Zeitung am 11. Januar 2021

Wenn es darum geht, wie der Pandemie zu begegnen wäre, wird wissenschaftliches Expertentum als höchste Instanz beschworen. Die unterschiedlichen Disziplinen weisen aber unterschiedliche Wege. Ein Gastbeitrag von Wolfgang Streeck.

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Freundschaft und Corona: Die anrufen, an die man nicht sofort denkt

HNA am 11. Januar 2021

Seit Beginn der Pandemie haben viele ein erhöhtes Bedürfnis, sich mit Freunden auszutauschen. Warum das anstrengend, aber auch eine Chance sein kann, darüber spricht der Kasseler Soziologe Janosch Schobin im Interview.

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Soziologin Allmendinger über Corona und Geschlechtergerechtigkeit: Junge Mütter sind die größten Leidtragenden

Deutschlandfunk Kultur am 8. Januar 2021

Wer kocht, wer putzt, wer arbeitet, wer versorgt die Kinder? Diese Frage beschäftigt Familien mit Beginn der Corona-Pandemie mehr denn je. Vor allem Mütter stecken eher zurück. ›Das schleicht sich so ein‹, beklagt die Soziologin Jutta Allmendinger.

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Was die Pandemie mit den Menschen und der Stadt macht

rbb Inforadio am 7. Januar 2021

Corona hat außer gesundheitlichen und wirtschaftlichen Problemen auch gesellschaftliche Folgen gebracht: weniger Begegnungen, weniger Austausch. Wie wir unter Corona aufpassen müssen, nicht an Zusammenhalt zu verlieren, darüber spricht Ursula Voßhenrich mit Talja Blokland, Professorin für Stadtsoziologie an der Humboldt-Uni Berlin.

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Suspendiert den Patentschutz!

Der Freitag am 6. Januar 2021

Der Patentschutz hat zur raschen Entwicklung von Impfstoffen geführt: Jetzt aber behindert er den Impfschutz und gefährdet Menschenleben.
von Andreas Diekmann

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