Soziologie in der Presse

Soziologie in der Presse

Geflüchtete und Helfer brauchen Anlaufstellen

MIGAZIN am 19. April 2022

Die Osnabrücker Soziologin Helen Schwenken sieht die Gesellschaft insgesamt gut aufgestellt für die Unterbringung und Unterstützung von Geflüchteten aus der Ukraine. Für private Wohnraumanbieter mahnt die Leiterin des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien der Universität Osnabrück im Gespräch aber klare Regeln und unabhängige Anlaufstellen an.

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So viele Kirchenaustritte wie nie – das sind die Gründe

t-online am 13. April 2022

Die Zahl der Kirchenaustritte steigt weiter an. Im größten deutschen Erzbistum Köln erreichten die Zahlen 2021 Rekordhöhe. Eine Studie zeigt nun, warum selbst Gläubige zu Scharen aus der Kirche austreten.

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Das Corona-Forschungsarchiv des SOFI geht online

Informationsdienst Wissenschaft am 19. April 2022

Das neue Corona-Forschungsarchiv des Soziologischen Forschungsinstituts Göttingen (SOFI) trägt Studien und Forschungsergebnisse zu den gesellschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zusammen und macht sie einer interessierten Öffentlichkeit online zugänglich.

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Bringt der Ukraine-Krieg den Ostermärschen wieder mehr Teilnehmer?

SWR Aktuell am 14. April 2022

Pazifistisch und antimilitaristisch und vor allem: Für den Frieden! Das ist der Gedanke hinter den Ostermärschen. Der erste überhaupt fand 1958 in Großbritannien statt, zwei Jahre später auch der erste in Deutschland. Gemeinsam für den Frieden auf die Straße zu gehen war vor allem zur Zeit des Kalten Krieges vielen ein Bedürfnis. Nach dem Ende der Sowjetunion wurde die Rolle der Ostermärsche immer kleiner. Jetzt allerdings führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Wie wichtig in diesem Zusammenhang die Ostermärsche sind, schätzt Dieter Rucht, Professor für Soziologie und Experte für politische Mobilisierung, im Gespräch mit SWR-Aktuell-Moderator Jonathan Hadem ein.

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Forscher: Corona im Herbst könnte erster Welle ähneln

Frankfurter Allgemeine am 14. April 2022

Ein Team um die Wissenschaftlerin Gabriele Doblhammer hat in Rostock die sozioökonomischen Faktoren bei der Verbreitung des Coronavirus in unterschiedlichen Regionen während der ersten beiden Wellen untersucht.

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Klima, Krieg und Corona: Warum wir viel wissen und trotzdem oft zu spät handeln (Paywall)

Der Tagesspiegel am 18. April 2022

Der Soziologe Armin Nassehi erklärt im Interview die Überforderung unserer modernen Gesellschaft. Er sagt: ›Man täuscht sich meistens selbst.‹

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Was Baerbock und Habeck gerade richtig machen

Frankfurter Allgemeine am 16. April 2022

Rezept gegen die Veralltäglichung des Charismas: Annalena Baerbock und Robert Habeck sind zurzeit die beliebtesten Politiker. Der Soziologe Julian Müller erklärt, was das mit ihrer Kommunikation zu tun hat.

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›Das zeigt, in was für einer erbarmungslosen Gesellschaft wir leben‹ (Paywall)

Süddeutsche Zeitung am 12. April 2022

Die Grünen-Politikerin Anne Spiegel hat Privates preisgegeben, um Fehler zu begründen. Warum das nicht zum Ideal des allzeit arbeitsbereiten Menschen passt, und was sich ändern müsste, erklärt die Soziologin Franziska Schutzbach.

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Soziologie-Preis für Lebenswerk geht an Hans Joas

Universität Bielefeld am 13. April 2022

Im Herbst kommt der Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) nach Bielefeld – die älteste und größte Soziologiekonferenz im deutschsprachigen Raum.Ein Höhepunkt wird die Verleihung des DGS-Preises für das wissenschaftliche Lebenswerk sein. Verliehen wird die Auszeichnung an den renommierten Soziologen und Sozialphilosophen Professor Dr. Hans Joas.

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Unbewusste Vorurteile von Lehrkräften: ›Es bleibt unfair‹

Der Spiegel am 1. April 2022

Benoten Lehrkräfte Kinder mit ausländisch klingenden Namen schlechter? Die Soziologin Meike Bonefeld sagt: Vorurteile wirken sich auf die Schulnoten aus – aber teils anders als erwartet.

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Kein Konsum ist unpolitisch

Frankfurter Rundschau am 31. März 2022

Der Krieg in der Ukraine lehrt uns, Prioritäten neu zu ordnen. Die Kolumne ›Gastwirtschaft‹.

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Krieg in der Ukraine: Gute Solidarität, schlechte Solidarität – wie sinnvoll ist Symbolkultur?

Deutschlandfunk Kultur am 31.03.2022

Solidaritätsbekundungen sind in Kriegs- und Krisenzeiten schnell zur Hand: Aber welche sind gut gemacht, welche nur gut gemeint und können sie auch schaden? Darüber sprechen wir mit Autorin Tanja Maljartschuk und Soziologin Teresa Koloma Beck.

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Unser Umgang mit dem Krieg: Die Chancen, die Weltkrisen bieten

Der Spiegel am 1. April 2022

Es klingt zynisch, aber nur im ersten Moment: Die Ausnahmesituation des Kriegs macht manches denkbar, was sonst nicht denkbar wäre – ökologisch, politisch, ökonomisch. Doch diese Gelegenheit bietet sich nur kurz.

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Weniger Kultur für mehr Nachhaltigkeit?

WDR am 31. März 2022

Vor zehn Jahren befand die Streitschrift "Kulturinfarkt": ›Von Allem zu viel und überall das Gleiche‹. Mit Blick auf die Klimakrise stellt Soziologe Dieter Haselbach nun erneut etablierte Bühnen- und Konzerthäuser auch mal infrage.

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›Wir haben keinen Riss in der Mitte der Gesellschaft‹

Die Presse am 4. April 2022

Impfung, Migration, gendergerechte Sprache: Oft erscheint die Gesellschaft polarisiert, gespalten und unversöhnlich. Doch das stimmt so nicht, sagt der deutsche Soziologe Steffen Mau.

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