Soziologie in der Presse

Soziologie in der Presse

›Hindernis für den Bildungserfolg‹: Sinti und Roma fordern Veränderung des Schulsystems

Der Tagesspiegel am 25. Februar 2021

Nur langsam verbessert sich die Lage von Sinti und Roma in Bildung und Beruf. Der Abstand zur allgemeinen Bevölkerung bleibt groß. 

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Antiziganismus: Mehrheit von Sinti und Roma berichten von Diskriminierung an Schulen

Der Spiegel am 25. Februar 2021

Sinti und Roma erleben noch immer erhebliche Benachteiligungen im Bildungssystem. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung von mehr als 600 Menschen.

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Andreas Reckwitz: ›Die Erwartungen an den Staat haben sich wieder intensiviert‹

Frankfurter Rundschau am 26. Februar 2021

Der Soziologe Andreas Reckwitz über die Corona-Krise, die bereits Vorhandenes verdeutlichte, über die Verbreitung von Systemmisstrauen und über den Irrtum, Pandemie betreffe alle Menschen gleichermaßen.

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Soziologische Diskussionen um Corona: Das Virus als Sprungbrett in die ›Postwachstumsgesellschaft‹?

Deutschlandfunk am 25. Februar 2021

In den Sozialwissenschaften wird die Pandemie nicht nur negativ gesehen. Von Solidarität, von ›Stillstand als Chance‹, sogar vom ökologischen ›Kollateralnutzen‹ ist erwartungsfroh die Rede. Demgegenüber befürchten Skeptiker eher ein Rollback des Konsumismus, wenn das Wachstum wieder angekurbelt wird.

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Dem Frauenfeind eine Gasse, dem Rassisten eine Allee - Umgang mit belasteten Straßennamen

SWR Aktuell am 17. Februar 2021

Im Sommer 2020 haben Aktivisten in Bristol das Denkmal des Sklavenhändlers Edward Colston ins Hafenbecken geworfen. Auch bei uns in Deutschland gibt es Straßennamen, die nach Frauenfeinden, üblen Rassisten und Antisemiten benannt sind. Wir diskutieren in unserem Podcast darüber, wie man mit belasteten Straßennamen und Denkmälern umgehen soll. In der Runde sind der Fachreferent für Dekolonisierung Tahir Della, die Soziologin Prof. Manuela Boatcă und der Historiker Prof. Bernd-Stefan Grewe.

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Krisenbewältigung: Resilienz ist die falsche Antwort

Frankfurter Allgemeine Zeitung am 21. Februar 2021

Wer resilient ist, ist nicht unterzukriegen. Aber er findet sich auch damit ab, dass sich an den Ursachen für Probleme nichts ändern lässt. Ein Gespräch mit der Soziologin Stefanie Graefe über ein aktuelles Konzept der Krisenbewältigung.

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Wann Männer und Frauen glücklich sind: ›Wir sind zufrieden, wenn wir in Stereotypen leben‹

Der Spiegel am 22. Februar 2021

Er macht Karriere, sie kümmert sich ums Kind – diese althergebrachten Rollen gelten als Hindernis für Geschlechtergerechtigkeit. Doch der Soziologe Martin Schröder sagt: So leben Paare durchaus zufrieden.

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Extremismusforscher über Sprache, Aussehen und Auftreten: Woran erkennt man heute Rechtsradikale?

Der Spiegel am 19. Februar 2021

Der politische Soziologe Matthias Quent erläutert, wie die Neue Rechte kommuniziert und warum Gewalt zwangsläufiger Bestandteil rechter Ideologie ist.

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Stadtforscher zur ›Wohnraumoffensive‹: ›Wir haben keinen Mangel an gebautem Wohnraum‹

Deutschlandfunk Kultur am 23. Februar 2021

Was hat die 2018 gestartete ›Wohnraumoffensive‹ gebracht? Die Bundesregierung zieht eine erste Bilanz. Sie gehe an den sozialen Problemen auf dem Wohnungsmarkt vorbei, sagt der Soziologe und Stadtforscher Frank Eckardt.

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Jahrestag des Anschlags in Hanau: Rechtsextremismus-Forscher fordert Demokratiefördergesetz

Deutschlandfunk am 20. Februar 2021

Der Soziologe Matthias Quent sieht die öffentliche Anteilnahme zum Jahrestag des rassistischen Anschlags in Hanau positiv. Um Rassismus zu bekämpfen, reiche Haltung aber nicht aus, sagte er im Dlf. Man müsse antirassistische Strukturen dauerhaft fördern – Teile der CDU seien dazu aber nicht bereit.

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Körperbehaarung: Lieber nackt als mit Pelz

Der Standard am 21. Februar 2021

Achsel- und Schamhaare sprießen, insbesondere in den Social-Media-Netzwerken. Wird in Zeiten der Pandemie der enthaarte Körper infrage gestellt?

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Maßnahmen gegen Corona Soziologe Nassehi: Es gibt gute Gründe für Öffnungen – und gute dagegen

Deutschlandfunk am 22. Februar 2021

Die gesellschaftlichen Kollateralschäden der Corona-Maßnahmen seien riesengroß, sagte der Soziologe Armin Nassehi im Dlf. Die Gesellschaft brauche Öffnungsperspektiven, doch gleichzeitig gebe es gute Gründe gegen Lockerungen. Solche Paradoxien auszuhalten, sei enorm schwierig.

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Wie viel Geduld kann eine Gesellschaft haben?

NDR am 20. Februar 2021

Was macht das Hin und Her der Corona-Regeln mit den Menschen? Der Münchner Soziologe Armin Nassehi im Interview.

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Wissenschaftsfeindlichkeit: Corona-Krise sorgt für neue Hass-Welle

Tagesschau am 19. Februar 2021

Im Zuge der extrem polarisierten Diskussion um die Corona-Maßnahmen nehmen Hass und Hetze gegen Wissenschaftler und Politiker zu. Experten fordern mehr Hilfe von Behörden.

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Soziologe Rosa zu Corona-Hassreden im Netz: ›Unsere grundsätzliche Verstörung nimmt politische Dimensionen an‹

Redaktionsnetzwerk Deutschland am 18. Februar 2021

Die Morddrohungen im Netz gegen den SPD-Politiker Karl Lauterbach haben für Empörung gesorgt, nachdem Lauterbach einige dieser Posts veröffentlicht hat.
Der Soziologe Prof. Hartmut Rosa aus Jena erläutert im RND-Interview, wie es zu solchen Hassexzessen von Bürgern kommen kann.
Er sagt: ›Corona fungiert höchstens als Verstärker.‹

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