Meldungen des Vorstands

Meldungen des DGS-Vorstands

SOZIOLOGIE Jahrgang 50 - Heft 2 - 2021

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Aus dem Inhalt

Georg Vobruba
Spannungsabbau

Matthias Leanza, Axel T. Paul
Kolonialismus und globale Moderne        

Bernhard Schäfers
Soziologen-Tag in Leipzig 1991            

Ergebnisse der Wahlen zu Vorsitz, Vorstand und Hälfte des Konzils der DGS

Daniel Drewski
National and regional symbolic boundaries among EU elites

Alexandra Schauer
Gesellschaftlicher Veränderungswille oder ohnmächtige Angst?

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RatSWD-Umfrage für Forschende zur Bedarfsermittlung für Unterstützungsangebote im Bereich Forschungsethik

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) hat eine Arbeitsgruppe Forschungsethik eingerichtet. Ein Ziel ist es, auf der Basis von systematischen Bedarfsermittlungen konkrete Empfehlungen und Handreichungen für den Aufbau und die Arbeit von lokalen Ethikkommissionen zu erarbeiten. Dabei ist vor allem die Sicht von aktiv forschenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern von besonderem Interesse.

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Günter Endruweit verstorben

Die DGS trauert um ihr langjähriges Mitglied Prof. Dr. jur. Günter Endruweit, der am 22. Februar 2021 im Alter von 81 Jahren verstarb.

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Auswertung der Teilnehmenden-Umfrage zum 40. Kongress der DGS ›Gesellschaft unter Spannung‹

Digitaler DGS-Kongress 2020

Der 40. Kongress des Deutschen Gesellschaft für Soziologie unter dem Titel ›Gesellschaft unter Spannung‹ war ursprünglich als Präsenzkongress vom 14. bis 18. September 2020 an der TU Berlin geplant. Nachdem sich im Früh­sommer 2020 abgezeichnet hatte, dass im Herbst keine Präsenz­ver­an­stal­tungen dieser Größe – die letzten DGS-Kongresse hatten Teil­neh­men­den­zahlen von über 2.000 verzeichnet – möglich sein würden, musste der Präsenzkongress notgedrungen abgesagt werden. Daraufhin entschied sich der Vorstand der DGS kurzfristig, einen digitalen Kongress auszurichten. Der erste rein digitale Soziologiekongress wurde zur Entzerrung der Ver­an­stal­tungsdichte auf zwei Wochen gestreckt und fand vom 14. bis zum 24. September 2020 über die Videokonferenzplattform ›Zoom‹ statt.

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Stellungnahme zur Situation von befristet angestellten und verbeamteten Wissenschaftler_innen während der Corona-Pandemie

Die Gesellschaft für Medienwissenschaft und die unterstützenden Fachgesellschaften weisen mit Nachdruck darauf hin, dass die aktuellen Belastungen durch die Corona-Pandemie gerade für die große Mehrheit der befristet beschäftigten wie auch befristet verbeamteten Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaftler_innen eine besondere Benachteiligung darstellen.

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Plaudern mit Soziolog:innen? #dgsvirtual

Mal wieder Kolleg:innen aus dem Fach treffen? Sich mit anderen soziologisch unterhalten, über dies und das? Das ermöglicht nun die DGS virtuell.…

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Ergebnisse der DGS-Gremienwahl 2021

Dem neuen Vorstand (Amtszeit 2021-2023) gehören an:

Prof. Dr. Paula-Irene Villa Braslavsky (Vorsitzende)
Prof. Dr. Dirk Baecker
Prof. Dr. Manuela Boatcă
Prof. Dr. Petra Böhnke
PD Dr. Heike Delitz
Prof. Dr. Hubert Knoblauch
Prof. Dr. Jörg Strübing

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Prof. Dr. Urs Jaeggi gestorben

Die Deutsche Gesellschaft für Soziologie trauert um ihr langjähriges Mitglied Prof. Dr. Urs Jaeggi, der am 13. Februar 2021 im Alter von 89 Jahren in Berlin gestorben ist.

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Online-Umfrage zur Weiterentwicklung von SocioHub bis zum 14.02.

Sehr geehrte Soziologinnen und Soziologen, die Plattform SocioHub (sociohub-fid.de) dient als zentrale Anlaufstelle für Ihre Literatursuche, Kommunikation und Information in der Soziologie. Sie wird von der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln sowie GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften entwickelt und von der DFG gefördert.

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Prof. Dr. Bernhard Giesen verstorben

Die DGS trauert um ihr langjähriges Mitglied Prof. Dr. Bernhard Giesen. Der Makro- und Kultursoziologe war Mitbegründer der Sektion Soziologische Theorie und verstarb am 26. Dezember 2020 im Alter von 72 Jahren.

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SOZIOLOGIE Jahrgang 50 - Heft 1 - 2021

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Aus dem Inhalt

Birgit Blättel-Mink, Alexander Bogner, Benedikt Fecher, Julika Griem, Lars Rinsdorf, Paula-Irene Villa Braslavsky
Wissenschaftskommunikation in den Gesellschaftswissenschaften        

Stefan Kühl
Soziologie der Gruppen

Stefan Hirschauer
Ungehaltene Dialoge

Die Post-Corona-Gesellschaft?
Themenpapier zum Kongress der DGS und der ÖGS 2021 in Wien

Anika Steppacher
Von allen Wahrheiten die Beste 

Robert Dorschel
›Data Science‹ 

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Kritik an der Marginalisierung von Soziologie im Lehramtsstudium für sozialwissenschaftliche Schulfächer in Nordrhein-Westfalen

Stellungnahme der DGS zum Änderungsentwurf zur Lehramtszugangsverordnung in Nordrhein-Westfalen

Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen will das Studienfach Sozialwissenschaften (Politikwissenschaft, Soziologie, Wirtschaftswissenschaft) für das Lehramt abschaffen und durch das Studienfach Wirtschaft-Politik ersetzen. Das sieht eine Änderung der Lehramtszugangsverordnung (LZV) vor. Die Deutsche Gesellschaft für Soziologie kritisiert dieses Vorhaben, weil es die Fachkompetenz der Lehrkräfte durch eine Marginalisierung der Soziologie im Studium deutlich verschlechtern würde. Darüber hinaus ignoriert die geplante Änderung die Anforderungen an das Lehramtsstudium, die sich zwingend aus den neuen Kernlehrplänen und ihren Inhaltsfeldern und Kompetenzerwartungen ergeben.

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Neue SozBlogger*innen

Im Dezember und Januar werden Wissenschaftler*innen der Initiative CareMachtMehr für den SozBlog schreiben. Bereits im Sommer 2013 machte die Gruppe…

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Save the Date: DGS-Kongress 2022 in Bielefeld

Der 41. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie findet vom 26.-30.09.2022 an der Universität Bielefeld statt. 

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Regina Becker-Schmidt mit dem Lebenswerkpreis der DGS ausgezeichnet

Auf dem 40. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) wurde Regina Becker-Schmidt der Preis für ein hervorragendes wissenschaftliches Lebenswerk 2020 verliehen. Mit ihren vor allem sozialphilosophisch und sozialpsychologisch geprägten Arbeiten zur Geschlechter- und Kritischen Theorie ebnete Regina Becker-Schmidt den Weg für einen festen Platz geschlechterbezogener Fragestellungen in soziologischer Theorie und Forschung. Sie entwickelte unter anderem das Konzept der doppelten Vergesellschaftung, die das Geschlecht als eine weitere soziale Ungleichheit generierende Strukturkategorie in kritischen Gesellschaftsanalysen berücksichtigt, und prägte damit die heutige Intersektionalitätsforschung in maßgeblicher Weise. 

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