Soziologie in der Presse

Soziologie in der Presse

Digitalisierung der Arbeit. Wie technische Systeme die Arbeit verändern

Deutschlandfunk am 20. Dezember 2021

Ersetzen Roboter zunehmend menschliche Arbeit? Keineswegs, berichtet Simon Schaupp, zumindest nicht im Bereich der einfachen Arbeit. In ›Technopolitik von unten‹ erläutert der Soziologe, dass die Technik vielmehr die menschliche Arbeit optimieren soll.

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Wissenschaft und Politik: Die Macht des Wissens als Gefahr für die Demokratie

Deutschlandfunk Nova am 17. Dezember 2021

Politik ist auf Expertise angewiesen – gerade bei komplexen Herausforderungen wie etwa der Corona-Pandemie. Wenn Expert*innen-Rat aber mehr Macht bekommt als die Vermittlung widerstreitender Meinungen, Wertüberzeugungen und Interessen, dann gerät die Demokratie in Gefahr, warnt der Soziologe Alexander Bogner.

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Die Bruder-Beziehung | Der Soziologe Tilman Allert über Konkurrenz und Solidarität zwischen Söhnen

SWR2 am 17. Dezember 2021

Bruder sein bedeutet: Man schaut sich an, man beäugt sich, man bewundert sich, bekämpft sich und das alles, um sich gegenseitig zu überbieten. Aber Brüderlichkeit bedeutet auch: große Solidarität untereinander.

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Innen offen, außen zu: Europas Grenzen in der Pandemie

Wiener Zeitung am 20. Dezember 2021

Am Druck durch Migrationskrise und Pandemie wäre das Schengen-Regime ohne Ausnahmeregeln zerbrochen. Ein Gastkommentar von Georg Vobruba.

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Armin Nassehi: Unbehagen. Theorie der überforderten Gesellschaft

SWR2 am 20. Dezember 2021

Sind wir zu dumm oder faul, die Klimakrise oder die Pandemie zu bewältigen? Nein, erklärt der Soziologe Armin Nassehi in "Unbehagen": Die Gesellschaft scheitert schlicht an ihrer eigenen Komplexität - ständig! Für jegliche gesellschaftliche Veränderung empfiehlt Nassehi daher kleine, praktizierbare, motivierende Veränderungen im Alltag.

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Die Pflicht ruft

Die Zeit am 15. Dezember 2021

"Es ist verboten zu verbieten", skandierten die Achtundsechziger. Heute dagegen sehnen sich gerade Progressive nach Regeln. Was ist da passiert? Ein Gastbeitrag von Andreas Reckwitz

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Soziologie - Lehren aus der Pandemie: Umdenken in der Arbeitspolitik

Deutschlandfunk Nova am 16. Dezember 2021

Krisen können Chancen sein – besonders, wenn sie Missstände offenlegen. So auch die Corona-Pandemie. Sie rückt ins öffentliche Bewusstsein, dass viele Menschen, die systemrelevante Arbeit leisten, dies unter schlechten Bedingungen und bei mieser Bezahlung tun. Hat Corona daran etwas geändert? Nein, sagt die Soziologin Nicole Mayer-Ahuja in ihrem Vortrag, aber es sollte und es könnte sich etwas ändern.

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Die Angst vor dem Abstieg ist unnötig: Was ist dran an der bröckelnden Mittelschicht?

Der Tagesspiegel am 18. Dezember 2022

Die oberen Einkommen legen mehr zu als die unteren. Daraus ergibt sich eine statistische Armutsgefährdung, die im Alltag kaum erlebt wird. Ein Gastbeitrag von Holger Lengfeld.

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Arbeit in Zeiten von Corona: ›Man kann nicht pauschal sagen, ob das Home-Office gut ist‹

Süddeutsche Zeitung am 20. Dezember 2021

Nach der Pandemie wird man weiter in den eigenen vier Wänden arbeiten. Arbeitssoziologin Sabine Pfeiffer zu der Frage, was sich ändern muss - und warum der Gesetzgeber unbedingt eingreifen sollte.

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Heißes Eisen: So sieht eine Bremer Soziologin die Rentenpläne im Bund

buten un binnen am 11. Dezember 2021

Sozialverbände sind bei den Rentenplänen der neuen Ampel-Koalition in Berlin auf der Palme. Die Soziologin Simone Scherger schüttelt den Kopf, sieht aber auch gute Ideen.

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Was ist eigentlich Rassismus?

Frankfurter Allgemeine Zeitung am 14. Dezember 2021

Von positiven und negativen Akzeptanzwerten: Eine soziologische Untersuchung widerspricht einer beliebten Vorstellung darüber, was Rassismus sei.

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Große Männer, keine Frauen: Wer in den Sozialwissenschaften zum Klassiker wird

Deutschlandfunk am 9. Dezember 2021

Max Weber, Karl Marx: In Einführungsvorlesungen der Soziologie tauchen immer die gleichen großen Männernamen auf. Dabei gab in dem Fach immer auch gute Wissenschaftlerinnen. Ob ein Werk zum ›Klassiker‹ wird, entscheidet aber nicht nur die Qualität der Forschung.

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Ökosozialismus oder Klimakatastrophe, wir haben die Wahl

Dissens Podcast am 8. Dezember 2021

Aber was heißt das schon im 21. Jahrhundert? In seinem Buch ›Die Utopie des Sozialismus‹ zeichnet Klaus Dörre eine freiheitliche und sozial-ökologische Alternative zum Krisenkapitalismus. Ein Gespräch über Klimagerechtigkeit und den Sozialismus der Zukunft. Der Dissens Podcast mit Lukas Ondreka.

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›Wir leben auf Kosten anderer‹

Salto.bz am 11. Dezember 2021

Soziologe Stephan Lessenich über Gerechtigkeit: global, beim Klimaschutz und der Impfdebatte.

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Zerreißprobe - Spaltet Corona die Gesellschaft?

Phoenix am 12. Dezember 2021

Anke Plättner diskutiert mit Lisa Federle (Notärztin), Prof. Raj Kollmorgen (Soziologe), Sebastian Fiedler (SPD MdB, ehem. Vors. Bund Deutscher Kriminalbeamter) und Stephan Mayer, (CSU, ehem. Parl. Staatssekretär Bundesinnenministerium).

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