Soziologie in der Presse

Soziologie in der Presse

Lebenslänglich abgehängt

Bildungsklick am 5. Juli 2021

Bildung schafft Chancen – aber nicht für alle. Manche Kinder sind von Beginn an chancenlos. Wie Schulen darauf reagieren müssen. Ein Interview mit Aladin El-Mafaalani.

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Bürgerliche Angst vor Rassismuskritik: Die Aufklärung muss gegen ihre Verfechter verteidigt werden

Der Tagesspiegel am 30. Juni 2021

Die Critical Race Theory wird als Angriff auf liberale Werte kritisiert. Kritik ist wichtig, doch es kursieren Halbwahrheiten und Lügen. Ein Gastbeitrag von Floris Biskamp.

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Das DIW braucht Geld

Frankfurter Allgemeine Zeitung am 3. Juli 2021

Das ›sozio-ökonomische Panel‹ ist ein Aushängeschild am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung unter Marcel Fratzscher. Doch die Vorzeige-Abteilung gerät in Geldnot. Jetzt schalten sich bekannte Wissenschaftler ein.

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Soziologe Bogner: ›Natürlich muss man Alternativmeinungen Gehör schenken‹

Der Standard am 7. Juli 2021

Alexander Bogner, der kürzlich einen Essaywettbewerb gewann, über Experten in der Corona-Krise und über Greta Thunbergs Parole, der Wissenschaft zu folgen.

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#IchBinHanna: Kritik am WissZeitVG

Forschung & Lehre am 20. Juni 2021

Wissenschaftsverbände geben Erklärung zur Prekarität wissenschaftlicher Laufbahnen heraus. Sie fordern einen Reformprozess und Systemwandel.

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Soziologie: Wer sieht hier ein Muster?

Die Zeit am 30. Juni 2021

Soziologen sollen der Gesellschaft erklären, wie sie tickt. In der Krise sind sie gefragt wie nie – doch je populärer sie werden, desto umstrittener sind ihre Diagnosen.

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Wie haben Corona-Krise und Lockdown unsere Freundschaften verändert?

shz.de am 1. Juli 2021

Der Lockdown stellte auf die Probe, was unverbrüchlich schien: Freundschaften zum Beispiel. Ein Experte erklärt die Probleme und was Hoffnung macht. 

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Zwischen Pest und Decamerone

Süddeutsche Zeitung am 30. Juni 2021

Neubiberger Forscher untersuchen, wie Medien die Pandemie mittels alter Romane und Filme erklären.
Ein tödliches Virus, das jeder in sich tragen und verbreiten kann, ohne dass er es bemerkt. Der Ausbruch der Covid-19-Pandemie vor mehr als einem Jahr war für viele Menschen ein Schock, auf jeden Fall eine völlig neue Erfahrung. Nur, wie versteht man eine Pandemie, wie kann man einen solchen Eingriff ins private und öffentliche Leben akzeptieren, wenn man noch nie eine erlebt hat? Viele Medien behalfen sich damit, die aktuelle Situation mit Szenen aus Büchern und Filmen zu vergleichen. Sina Farzin und Fabian Hempel von der Universität der Bundeswehr in Neubiberg nehmen diesen Aspekt nun mit Kollegen von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg in dem Forschungsprojekt ›Pandemic meets Science‹ genauer unter die Lupe.

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Reichtum und Sozialstaat in Deutschland: ›Die Mittelschicht ist bereit, mehr zu zahlen‹

Deutschlandfunk Kultur am 29. Juni 2021

Die Zahl der Millionäre in Deutschland steigt, gleichzeitig zahlen Geringverdiener überproportional viel in die Sozialkassen. Der Soziologe Christoph Butterwegge fordert einen ›inklusiven Sozialstaat‹, in dem Reichtum nicht auf Kosten der Armen wachse.

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Kyoto-Preis geht an Bruno Latour

Frankfurter Allgemeine Zeitung 23. Juni 2021

Der französische Soziologe Bruno Latour bekommt den Kyoto-Preis. Er erhält ihn für sein ›terrestrisches Denken‹. Mit diesem überwinde er den Gegensatz von Natur und Gesellschaft.

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›Soziologie der Entnetzung‹: Urs Stäheli über sein Sachbuch

NDR Kultur am 21. Juni 2021

Der Schweizer Soziologe Urs Stäheli hat ein Sachbuch geschrieben, das einer ›Soziologie der Entnetzung‹ auf die Spur geht.

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Bremer Experten warnen vor Blase aus Fake News und Corona-Leugnern

buten un binnen am 27. Juni 2021

Smartphones und soziale Medien böten beste Voraussetzungen für Fake News, findet die Bremische Landesmedienanstalt. Der Bremer Soziologe Jakob Fruchtmann erklärt, woran das liegt. 

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Antisemitismus-Vorwürfe gegen Carolin Emcke: ›Strategische Diskreditierung einer öffentlichen Stimme‹

Deutschlandfunk Kultur am 15. Juni 2021

Die Soziologin Paula-Irene Villa Braslavsky kritisiert die massiven Vorwürfe der Springerpresse gegen Carolin Emcke als gezielte Diffamierung. Es habe eine zynische Tragik, dass mit Emcke genau das passiert, wovor sie in ihrer Rede gewarnt hatte.

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Katja Sabisch: ›Der Fußball ist fest in Männerhand‹

Westfalenpost am 15. Juni 2021

Katja Sabisch, Professorin für Gender Studies, über Ungleicheit auf und neben dem Platz.
Im sechsten Teil unserer Serie ›Frauenfußball in Wittgenstein‹ stellen wir Katja Sabisch vor. Die 44-Jährige ist Professorin für Gender Studies an der Ruhr-Universität Bochum. Dabei befasst sich die gebürtige Rahrbacherin, die jetzt in Düsseldorf lebt, auch mit Fußball.

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Klassismus: Ausgegrenzt wegen Armut - ›Es geht um verinnerlichte Vorurteile‹

Deutschlandfunk Kultur am 20. Juni 2021

Soziale Ungleichheit verschärft sich, doch der Widerstand dagegen ist so schwach wie nie. Die Politik habe das Thema ignoriert, kritisieren der Soziologe Klaus Dörre und Kulturanthropolog*in Francis Seeck: Höchste Zeit, wieder über Klasse zu reden.

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