Soziologie in der Presse

Soziologie in der Presse

Widersprüche beim neuen Hochschulgesetz: Der rot-rot-grüne Neoliberalismus bei den Unis funktioniert nicht

Der Tagesspiegel am 11. März 2021

Das neue Berliner Hochschulgesetz will eine unternehmerische Uni, die gleichzeitig detailgesteuert ist. Das wirft Fragen auf. Ein Gastbeitrag von Katharina Bluhm.

a

Wie Farb-Klischees die Entwicklung von Kindern beeinflussen

MDR Wissen am 14. März 2021

Babys werden direkt nach der Geburt in zwei Gruppen eingeteilt: in Mädchen und Jungen. Und in den Köpfen vieler Eltern und Großeltern geht eine Schublade auf, die die passenden Farben dazu bereithält: Rosa für die Mädchen und für die Jungen Hellblau. Doch das ist kein Naturgesetz. Die Wissenschaft weiß, dass das früher völlig anders war und dass sich in den Farben auch immer gesellschaftliche Entwicklungen widerspiegeln. Welche Folgen haben diese Farb-Klischees für die Entwicklung der Kinder?

a

Soziologie der Lebensplanung: Patchwork im Prekariat

Frankfurter Allgemeine Zeitung am 15. März 2021

Bewegen wir uns wirklich immer mehr in Richtung Individualismus, auch was die Lebensplanung betrifft. Bei Besserverdienenden hält sich die Neigung zu bunten Lebensläufen durchaus in Grenzen.

a

Soziologin erklärt, warum Migranten häufiger und schwerer an Corona erkranken

Berliner Zeitung am 16. März 2021

Die Soziologin Judith Kohlenberger sieht vor allem sozio-ökonomische Gründe: Viele Menschen mit Migrationshintergrund arbeiten in systemerhaltenden Berufen.

a

Schulöffnungen: Fürther Soziologin warnt vor Leistungsdruck

Nordbayern.de am 14. März 2021

Prof. Nina Weimann-Sandig aus Fürth fordert mit Blick auf Schulöffnungen, besser auf die Bedürfnisse von Jugendlichen einzugehen. Und sie verlangt mehr Stellen für die Schulsozialarbeit.

a

Soziologe Bude über die Coronakrise: ›Die 30- bis 50-Jährigen mit einer vorgezogenen Impfung belohnen‹

Der Spiegel am 13. März 2021

Die Coronapolitik der Regierung gescheitert, die Gesellschaft gelähmt – und nun? Der Soziologe Heinz Bude hält der Kanzlerin ihre Fehler vor und setzt auf eine solidarische Geste für die mittlere Generation.

a

Zwei Jahre nach dem Verbot: Wie geht es den Gender Studies in Ungarn?

Der Tagesspiegel am 5. März 2021

Unter Viktor Orbán dienen Gender Studies als politisches Feindbild. Aber ungarische Fachvertreter*innen finden Wege, weiter zu lehren und zu forschen.

a

Klassengesellschaften: ›Die Risiken sind dramatisch ungleich verteilt‹

Süddeutsche Zeitung am 9. März 2021

Corona trifft Arme härter als Reiche. Aber dazu gibt es in Deutschland keine Statistiken, in Großbritannien hingegen schon. Warum eigentlich? Ein Gespräch mit dem Soziologen Oliver Nachtwey.

a

›Wir werden in ein, zwei Jahren sehen, wie einschneidend Corona für viele Frauen war‹

Süddeutsche Zeitung am 8. März 2021

Die Soziologin Lena Hipp erklärt, warum Frauen unter der Pandemie oft mehr gelitten haben als Männer, aber warum es ausgerechnet Alleinerziehenden eher nicht schlechter geht.

a

Sozialforscher zu Corona-Beschlüssen: ›Was wir jetzt machen, ist blind im Nebel stochern‹

Deutschlandfunk am 4. März 2021

Immer noch haben Politik und Behörden in Deutschland so gut wie keine Erkenntnisse darüber, welche Szenarien für die Verbreitung des Coronavirus relevant sind und welche nicht. Es fehle eine Erhebung von soziodemografischen Daten beim Testen und Impfen, kritisierte der Sozialforscher Rainer Schnell im Dlf.

a

Soziologe über Vornamen bei Migrantenkindern: ›Eltern wollen die männliche Vormachtstellung weitergeben‹

Der Spiegel am 2. März 2021

Warum geben zugewanderte Familien ihren Mädchen eher deutsche Namen und Jungs eher welche, wie sie im Heimatland üblich sind? Jürgen Gerhards hat die Gründe und die Folgen erforscht.

a

›Die Gelegenheit zu zeigen, wie gut du es kannst‹

SR2 Kulturradio am 25. Februar 2021

Ein Gespräch mit Prof. Paula-Irene Villa, Expertin für Allgemeine Soziologie und Gender Studies an der Ludwig-Maximilians-Universität München, über Frauenquoten in deutschen Vorstandsetagen.

a

Geschäftsreisen: Am Boden bleiben!

Die Zeit am 3. März 2021

Corona zeigt, dass für die Vielfliegerei in der Wissenschaft keine Notwendigkeit besteht. 

a

Corona verstärkt Bildungsungleichheiten: ›Talente werden unsichtbar gemacht‹

Der Tagesspiegel am 1. März 2021

Der Soziologe Aladin El-Mafaalani spricht über die wachsende Bildungsschere in Pandemiezeiten – und eine notwendige Neuausrichtung des Schulsystems. 

a

Studie: Gravierende soziale Benachteiligung von Sinti und Roma

Evangelisch.de

Sinti und Roma in Deutschland sind einer Studie zufolge auf gravierende Weise sozial benachteiligt. Die Untersuchung belege, wie sehr Angehörige der Minderheit von einem ›sozial sehr ungerechten Bildungssystem‹ betroffen seien, sagte der Freiburger Soziologe Professor Albert Scherr am Mittwoch bei der Online-Präsentation der Studie ›Ungleiche Teilhabe. Zur Lage der Sinti und Roma in Deutschland‹.

a