Soziologie in der Presse

Soziologie in der Presse

Andreas Reckwitz:›Wir haben eine Grenze der Verluste erreicht‹

SWR Kultur am 6. Februar 2025

Verlust. Für den Soziologen Andreas Reckwitz ist er ein Grundproblem moderner Gesellschaften und vielfach zu beobachten: Wenn politische Ordnungen zerfallen, gewohnte Arbeitsweisen verschwinden, Gletscher schmelzen oder Urwald gerodet wird. Verlusterfahrungen prägen unsere Welt. Verlustangst ist verbreitet. Und wird verdrängt, wenn uns die›Verlusteskalation‹überfordert. Nach›Gesellschaft der Singularitäten‹und›Ende der Illusionen‹ist dies sein neues Thema: wie kulturelle Praktiken und soziale Strukturen uns helfen oder hindern, Verluste zu bewältigen.

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›Ich habe wahnsinnig viel Unfug gemacht‹

Zeit Online am 31. Januar 2025

Bestsellerautor Heinz Bude singt gerne im Fußballstadion mit und erinnert sich an seine katholische Kindheit. Außerdem spricht er über seine Zeit als Hausbesetzer.

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›Alarm, Alarm, Gender Studies‹ (Paywall)

Zeit Campus am 04. Februar 2025

Die AfD will die Gender Studies abschaffen. Betroffen wären Professoren wie Paula-Irene Villa Braslavsky. Hier erklärt sie, warum ihr Fach so ein gutes Feindbild abgibt.

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Mythen über Migration: Viele Annahmen stimmen nicht

Deutschlandfunk Nova am 30. Januar 2025

Das Thema Migration wird derzeit viel und emotional diskutiert. In seinem Vortrag beschreibt der Migrationsforscher Hein de Haas, warum viele gängige Annahmen über Migration wissenschaftlich nicht haltbar sind.

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Was dran ist an den Generations-Vorurteilen?

ZDF heute am 27. Januar 2025

Boomer, Millennials, Gen Z und die Generationen Alpha und Beta: Je nach Geburtsjahr wird man einer Generation zugeteilt. Aber sagt das wirklich etwas aus?

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Rechtspopulismus auf dem Vormarsch: Könnten Bürgerräte gegen die Demokratiekrise in Ostdeutschland helfen? (Paywall)

Tagesspiegel am 22. Januar 2025

Die demokratischen Fundamente in Ostdeutschland zerbröseln, sagt der Soziologe Steffen Mau. Er plädiert dafür, verstärkt Bürgerräte zu erproben. Was andere Fachleute davon halten.

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Warum Corona uns nicht loslässt. Der Tag im Dialog

hr am 23. Januar 2025

Vor fünf Jahren brach die Corona-Pandemie aus und versetzte die Welt in Angst und Schrecken. Die einen blieben zuhause, impften und testeten sich. Andere weigerten sich, Maske zu tragen und gingen für ihre Freiheitsrechte auf die Straße. Die Gesellschaft spaltete sich in Gegner und Befürworter der Corona-Maßnahmen. Der Riss ging tief und ist immer noch nicht geschlossen. Bis heute fehlt eine politische Aufarbeitung. Dabei ist das Bedürfnis, über die Pandemie zu sprechen, bei vielen nach wie vor groß.

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Soziale Gerechtigkeit und politische Teilhabe

Deutschlandfunk am 26. Januar 2025

Im Bundestag sind Nicht-Akademiker und Arbeiter zu wenig vertreten, sagt Soziologe Linus Westheuser. Dabei sollten in der Demokratie alle befähigt sein, Politik mitzugestalten. Um diese›Repräsentationslücke‹zu schließen, könnten Bürgerräte helfen.

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Deutschland streitet über das Streiten (Paywall)

Spiegel am 19. Januar 2025

In der sogenannten kritischen Öffentlichkeit wird die Auseinandersetzung nur noch simuliert. Sachkenntnis ist nicht notwendig, es geht um die richtige Haltung.

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Schader-Preis 2025 für die Soziologin Martina Löw: Preiswürdige Beiträge zur Raumsoziologie

idw am 12. Dezember 2024

Die Soziologin Martina Löw erhält im Jahr 2025 den Schader-Preis. Der Senat der Schader-Stiftung hat sich am 15. November 2024 in seiner Sitzung für die Vergabe an die Professorin für Planungs- und Architektursoziologie an der Tech-nischen Universität Berlin ausgesprochen.

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Forscher: Arbeitssucht nimmt zu - vor allem Frauen gefährdet

MDR am 05. Januar 2025

Arbeitsforscher vermuten, dass es in den kommenden Jahren mehr Arbeitssüchtige geben werde. Bereits 2019 seien von 8.000 Befragten zehn Prozent betroffen gewesen, sagt Soziologin Beatrice van Berk. Nach Corona könne diese Zahl noch weiter angestiegen sein. Einer, der seit 30 Jahren zu Workoholics forscht, sieht vor allem Frauen gefährdet.

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Visionslose Geistesarbeiter – Wer vermisst die Intellektuellen?

SWR Kultur am 03. Januar 2025

Sie klagen, sind chronisch unzufrieden und für das gute Gewissen zuständig, haben aber selten Sachkenntnis, etwa bei Klimaschutz oder Gaza-Krieg. Ihre Expertise ist moralischer Natur. Die öffentlichen Intellektuellen kritisieren, was ist, und sagen, was sein soll: eine bessere Welt. Meist sind es Schriftsteller. Doch sie sind nicht frei davon, sich zu blamieren, wenn sie öffentlich sprechen, von Peter Handke, über Günter Grass bis Martin Walser. Hat sich die klagende Klasse überlebt, ist sie historisch? Wann war ihre große Stunde? Ist es heute nur noch "peinlich, Visionen zu haben“ (Nora Bossong)?

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Die Rolle von Vermögen für die soziale Ungleichheit: Soziologe Fabian Pfeffer

BR am 13. Januar 2025

Die einen haben viel Geld, die anderen wenig - die einen erben gut, die anderen womöglich vor allem Schulden. Zur Vermögensverteilung in Deutschland Prof. Fabian Pfeffer vom Lehrstuhl Soziale Ungleichheit und Soziale Strukturen an der LMU in München.

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›Der Staat kann nicht die Mütter ersetzen‹ (Paywall)

Zeit Online am 15. Januar 2025

Kinder verbringen so viel Zeit außerhalb der Familie wie nie zuvor. Doch Kitas und Schulen sind überfordert, sagt der Soziologe Aladin El-Mafaalani – und macht einen Vorschlag, wer helfen könnte.

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›Musk und Milei bilden ein Auffangbecken für politisch Heimatlose‹ (Paywall)

Zeit Online am 12. Dezember 2024

Christian Lindner will sich stärker an Elon Musk und Javier Milei orientieren. Dabei hat deren Auftreten etwas Apokalyptisches, sagt die Soziologin Carolin Amlinger.

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