Corona-Krise

Soziologie in der Presse

Wissenschaft ist (k)ein Wunschkonzert

Der Standard am 21. Juni 2021

Die Corona-Krise hat die Wissenschaft gezwungen, eigene Lernprozesse öffentlich und in Echtzeit vorzuführen. Wobei es immer so ist, dass der Fortschritt nicht geradlinig, ohne Rückschläge und Irrwege verläuft. Was Forschung bedeutet.
Der Soziologe Alexander Bogner beleuchtet im Gastbeitrag, wie sich die Coronavirus-Pandemie auf die Wissenschaft auswirkt.

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Bürgerlicher Groll in Zeiten von Corona

Der Standard am 15. Juni 2021

Leistungsbewusst und staatstragend, so wird das Bürgertum gerne gesehen. Bis Corona kam, war man gewohnt, dass der Staat einen in Ruhe lässt. In der Pandemie kam das anders – das irritiert und verärgert die Mittelschicht. von Sighard Neckel

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Einsame Studierende: ›Man starrt auf seinen Bildschirm‹

SWR Aktuell am 10. Juni 2021

Wie erleben Studierende die Pandemie? Das hat der Präsident der Universität Trier, der Soziologe Michael Jäckel, untersuchen lassen. Das Ergebnis: Egal, ob Erstsemester oder fortgeschrittener Studierender - die Probleme waren ähnlich. Ein gutes Viertel sagt, es sei ›ganz gut‹ durch die Pandemie gekommen, fast ein Fünftel beschreibt die Erfahrungen als ›schlecht‹ oder ›sehr schlecht‹. Entweder man habe auf eine Wand im Zimmer oder auf den Bildschirm gestarrt. Hier müsse mehr Abwechslung ins studentische Leben kommen, fordert Jäckel im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Sebastian Felser.

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Wie geht es den Deutschen?

Die Zeit am 9. Juni 2021

Stefan Liebig erforscht das Befinden des Landes – in der Krise und danach. Nun warnt der Soziologe vor einem Generationenkonflikt, der die Gesellschaft spalten könnte.

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Leipziger Soziologie-Professor im Interview: ›In der Corona-Pandemie bleibt Solidarität eine Leerformel‹

Leipziger Volkszeitung am 7. Juni 2021

Alle reden über Solidarität. Besonders in Zeiten von Corona. Aber meinen damit auch alle dasselbe? Wie solidarisch sind die Leipziger, die Sachsen? Wir haben den Soziologen Holger Lengfeld von der Universität Leipzig und dem Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt danach gefragt.

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›Ich würde mir wünschen, dass Kinder so wichtig werden wie Autos‹

Nordwestzeitung am 27. Mai 2021

Was bleibt von der Pandemie? Ein Gespräch mit Professor Dr. Gesa Lindemann, Soziologin an der Uni Oldenburg, über die Bedeutung funktionierender Schulen und die Rückkehr in die Normalität.

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›Westliche Impfpassbesitzer werden wieder privilegierte Reisende sein‹

Die Zeit am 22. Mai 2021

Grenzen, sagt der Soziologe Steffen Mau, sind ›Sortiermaschinen in einer globalisierten Welt‹. In der Pandemie spüre der Westen, was anderswo immer herrscht: Immobilität.

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Nahostkonflikt und andere Netz-Diskussionen: Twittern, bis es knallt?!

Deutschlandfunk Kultur am 20. Mai 2021

Nahostkonflikt, Gendern, Rundfunkbeitrag – der Ton in den sozialen Medien war schon immer rau und verschärft sich weiter. Wo soll das hinführen? Wir sprechen mit dem Journalisten Hasnain Kazim und der Soziologin Paula-Irene Villa Braslavsky

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Soziologie des Gangsta-Rap

WDR 3 Kultur am Mittag

In seiner ›Soziologie des Gangstarap‹ analysiert Martin Seeliger das Genre als Suche der postmigrantischen Gesellschaft zwischen Ungleichheitskritik, Regression und politischer Attitüde.

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Ein Phänomen bei Corona-Demos: ›Dann bin ich eben rechts!‹

NDR am 19. Mai 2021

Menschen mit extremen Meinungen, aber auch ›Normalbürger‹: Auf Demos von Gegnern der Corona-Schutzmaßnahmen laufen auch in Schleswig-Holstein immer mehr Menschen aller politischen Richtungen mit. Das ist ein Phänomen, findet Hartmut Rosa.

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Soziologe: ›Mehr soziale Kompetenz wäre angebracht‹

Deutschlandfunk am 18. Mai 2021

Der Soziologe Stephan Lessenich sieht in der Erfahrung eines gemeinsam geteilten Risikos in der Pandemie einen großen Wert. Doch vermisst er echten gesellschaftlichen Zusammenhalt über soziale und nationale Grenzen hinweg. Jetzt sei eine nachhaltige sozialpolitische Debatten notwendig, forderte er im Dlf.

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Kulturbetriebe öffnen wieder für Publikum: Die Scheu vor den Anderen

Deutschlandfunk Kultur am 18. Mai 2021

Die Museen haben vielerorts schon wieder für Besucher geöffnet. Zu Pfingsten sollen auch Theater und Konzertveranstalter folgen. Der Soziologe Hartmut Rosa glaubt jedoch, dass wir uns erstmal wieder an körperliche Nähe gewöhnen müssen.

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Bettina Kohlrausch: ›Homeoffice ist ein Privileg der Reichen‹

Die Zeit am 12. Mai 2021

Der jüngste ›Armutsbericht‹ der Bundesregierung zeigt, dass sich Armut verfestigt – erst recht durch Corona. Die Soziologin Bettina Kohlrausch warnt vor Polarisierung.

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Unerwünschtes Gefühl – Ist Wut für etwas gut?

SWR2 Leben & Gesellschaft am 3. Mai 2021

Unzufriedenheit, Empörung und Wut sind Dauerbegleiter in dieser Corona-Pandemie. Wir sind wütend darüber, dass wir unser Leben nicht leben können, wie wir gerne möchten. Wie damit umgehen? Kühlen Kopf bewahren, Querdenker-Demos oder Rückzug in den Frust? Was passiert, wenn wir Wut unterdrücken? Ist Wut nur destruktiv, oder auch für etwas gut? Gregor Papsch diskutiert mit Friederike von Aderkas - Systemische Coachin und Autorin, Bad Belzig, Prof. Dr. Heinz Bude - Soziologe, Universität Kassel, Prof. Dr. Ute Frevert - Historikerin, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin

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Mütter in der Pandemie: So stark macht die Corona-Krise Ungleichheiten deutlich

Redaktionsnetzwerk Deutschland am 3. Mai 2921

Haushalt, Kinder, Heimarbeit: Lange Zeit kümmerten sich vor allem Frauen um diese Aufgaben.
Führt die Corona-Pandemie dazu, dass sie wieder verstärkt in traditionelle Rollenmuster gedrängt werden?
Zum Muttertag ein Blick auf die Rolle der Mütter in der Krise.

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