Corona-Krise

Soziologie in der Presse

Corona und Weihnachten: Was ist eigentlich eine Familie?

Deutschlandfunk Kultur am 17. Dezember 2020

›Im engsten Familienkreis‹ darf man sich an Weihnachten auch mit etwas mehr Menschen treffen als zurzeit. Ist das fair gegenüber Freundschaften und Wahlfamilien? Ein Gespräch mit Dominik Djialeu, Stefanie de Velasco und Julia Hahmann.

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Digitalisierung und Corona: ›Wenn wir müssen, können wir auch‹

Die Zeit am 16. Dezember 2020

Die Corona-Pandemie verbessert das Verhältnis der Deutschen zur Technik. Ist für gesellschaftliche Veränderungen immer erst eine Krise nötig? Die Digitalministerin Dorothee Bär streitet mit der Soziologin Jutta Allmendinger.

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Ein Jahr im Lockdown – Wie viel haben wir verloren?

SWR2 Forum am 14. Dezember 2020

Corona hat der Gesellschaft das Gesellschaftliche genommen, der Wirtschaft das Wirtschaftliche und leider und manchmal auch den Menschen das Menschliche. Wir verbergen uns hinter Masken, meiden Kontakte und hoffen auf ein Ende. Die Konjunktur ist eingebrochen. Der Staat hat sich verschuldet. Insgesamt war das Jahr 2020 eine Enttäuschung. Aber seitdem es Impfstoffe gibt, gibt es auch ein Licht am Ende des Tunnels. Thomas Ihm diskutiert mit Prof. Dr. Michael Corsten – Soziologe, Elisabeth Niejahr - Hertie-Stiftung, Prof. Heribert Prantl - Süddeutsche Zeitung

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Zufriedenheit im Corona-Lockdown: Halten Sie durch!

Die Zeit am 9. Dezember 2020

Die Shutdown-Maßnahmen beeinträchtigen die Deutschen neuen Daten zufolge so stark wie sonst Scheidung oder Arbeitslosigkeit, analysiert der Soziologe.
Von Martin Schröder

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Trautes Heim – Arbeit allein?

Frankfurter Allgemeine Zeitung am 8. Dezember 2020

Mehr Flexibilität bei der Wahl des Arbeitsortes wäre gut. Aber Küchentisch, Sofa oder Schlafzimmer taugen nicht als Dauerlösung. Ein Gastbeitrag von Martin Diewald und Katja Nebe

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Freundschaften in der Pandemie: ›Wichtig ist, sich aufzuraffen‹

Frankfurter Allgemeine Zeitung am 1. Dezember 2020

Wenn Freunde sich in der Corona-Zeit zurückziehen, ist das schlimm – denn wir brauchen sie mehr denn je. Aber Verständnis und ein Plan B helfen, sagt Soziologe Janosch Schobin.

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›Frauen tragen wegen Homeoffice die Hauptlast‹

Frankfurter Allgemeine Zeitung am 1. Dezember 2020

Wegen Corona arbeiten viele Menschen im Homeoffice. Das sorgt in Familien für erhöhten Druck – die Hauptlast dabei tragen Frauen, sagt die Soziologin Sarah Speck.

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Soziologe erklärt: Das macht Corona mit unserer Gesellschaft

Nordbayern.de am 1. Dezember 2020

Er ist der aktuell wohl bekannteste deutsche Soziologe: Andreas Reckwitz ist Professor für Allgemeine Soziologie und Kultursoziologie an der Humboldt-Universität. In seinem Buch ›Die Gesellschaft der Singularitäten‹, das sich Politiker gern für Fotos auf den Schreibtisch legten, beschrieb er das Auseinanderdriften der Milieus. Wir fragten ihn nach den Folgen der Corona-Krise für die Gesellschaft.

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Kinderbetreuung: Väter holen auf

ORF Science am 30. November 2020

Kindergarten- und Volkschulkinder zuhause zu betreuen, ist für viele Eltern während des Lockdowns eine große Belastung. Eine deutsche Studie aus dem Frühjahr zeigt, dass Frauen dabei zwar die Hauptlast tragen, die Väter jedoch deutlich aufholen.

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Corona und Konsum: Pandemie könnte Konsumverhalten deutlich verändern

Deutschlandfunk am 29. November 2020

Die Corona-Pandemie kann dazu führen, dass sich auch unser Konsumverhalten nachhaltig ändert – davon geht Michael Jäckel, Professor für Soziologie an der Universität Trier, aus.

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›Wir dürfen Zahlen nicht fetischisieren‹

Die Zeit am 27. November 2020

Neuinfektionen, R-Wert, 7-Tages-Inzidenz: Unser Leben ist bestimmt von Zahlen. Das verändert die Gesellschaft und birgt Gefahren, sagt der Makrosoziologe Steffen Mau.

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Sehnsucht nach Solidarität

Umrisse #35 - Magazin der Kulturstiftung des Bundes

In der Erfahrung von Krisen wird Solidarität gern als politisches Allheilmittel beschworen — auch in der Anfangsphase der Corona-Pandemie. Eine Hoffnung, analysiert Vincent August, die nicht ausreicht, um die Herausforderungen unserer widerspruchsvollen Lebensverhältnisse zu bewältigen.
von Vincent August

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Zusammenhalt in der Corona-Krise: ›Wichtig, andere Meinungen nicht pauschal abzuwerten‹

Frankfurter Neue Presse am 22. November 2020

Der gesellschaftliche Zusammenhalt in der Corona-Krise ist weniger gefährdet als gedacht – das sagt eine Soziologin aus Frankfurt.
Zu Beginn des ersten Corona-Lockdowns rückten die Menschen enger zusammen, machten sich Mut, halfen. Doch das Gemeinschaftsgefühl scheint verflogen. Ob das wirklich stimmt, wie man gesellschaftlichen Zusammenhalt eigentlich misst und was wir von Verschwörungstheoretikern lernen können, darüber sprach Redakteurin Sarah Bernhard mit Daniela Grunow, die am neu gegründeten Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Wandel forscht.

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Eindämmung statt Ausmerzung – warum den Europäern in Sachen Corona das Lernen von Ostasien so schwer fällt

Neue Zürcher Zeitung am 20. November 2020

Blickt man auf den Umgang mit der Corona-Pandemie, fällt auf, wie glücklos der Westen und wie erfolgreich Ostasien agiert. Wie oft hat man gelesen, Europa müsste von Taiwan oder Südkorea lernen. Getan aber hat sich wenig. Wo liegen die Gründe?

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Protest gegen die Anti-Corona-Maßnahmen: ›Die wissen, auf welche Knöpfe man drücken muss‹

Deutschlandfunk Kultur am 19. November 2020

Für den Soziologen Armin Nassehi haben die Proteste gegen die Anti-Corona-Maßnahmen das Potenzial, eine Bewegung zu werden. Das rechte Spektrum nutze den Aufstand für eine Systemkritik, die zum Ziel habe, demokratische Verfahren zu zersetzen, warnt er.

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