Corona-Krise

Soziologie in der Presse

Ein Phänomen bei Corona-Demos: ›Dann bin ich eben rechts!‹

NDR am 19. Mai 2021

Menschen mit extremen Meinungen, aber auch ›Normalbürger‹: Auf Demos von Gegnern der Corona-Schutzmaßnahmen laufen auch in Schleswig-Holstein immer mehr Menschen aller politischen Richtungen mit. Das ist ein Phänomen, findet Hartmut Rosa.

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Soziologe: ›Mehr soziale Kompetenz wäre angebracht‹

Deutschlandfunk am 18. Mai 2021

Der Soziologe Stephan Lessenich sieht in der Erfahrung eines gemeinsam geteilten Risikos in der Pandemie einen großen Wert. Doch vermisst er echten gesellschaftlichen Zusammenhalt über soziale und nationale Grenzen hinweg. Jetzt sei eine nachhaltige sozialpolitische Debatten notwendig, forderte er im Dlf.

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Kulturbetriebe öffnen wieder für Publikum: Die Scheu vor den Anderen

Deutschlandfunk Kultur am 18. Mai 2021

Die Museen haben vielerorts schon wieder für Besucher geöffnet. Zu Pfingsten sollen auch Theater und Konzertveranstalter folgen. Der Soziologe Hartmut Rosa glaubt jedoch, dass wir uns erstmal wieder an körperliche Nähe gewöhnen müssen.

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Bettina Kohlrausch: ›Homeoffice ist ein Privileg der Reichen‹

Die Zeit am 12. Mai 2021

Der jüngste ›Armutsbericht‹ der Bundesregierung zeigt, dass sich Armut verfestigt – erst recht durch Corona. Die Soziologin Bettina Kohlrausch warnt vor Polarisierung.

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Unerwünschtes Gefühl – Ist Wut für etwas gut?

SWR2 Leben & Gesellschaft am 3. Mai 2021

Unzufriedenheit, Empörung und Wut sind Dauerbegleiter in dieser Corona-Pandemie. Wir sind wütend darüber, dass wir unser Leben nicht leben können, wie wir gerne möchten. Wie damit umgehen? Kühlen Kopf bewahren, Querdenker-Demos oder Rückzug in den Frust? Was passiert, wenn wir Wut unterdrücken? Ist Wut nur destruktiv, oder auch für etwas gut? Gregor Papsch diskutiert mit Friederike von Aderkas - Systemische Coachin und Autorin, Bad Belzig, Prof. Dr. Heinz Bude - Soziologe, Universität Kassel, Prof. Dr. Ute Frevert - Historikerin, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin

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Mütter in der Pandemie: So stark macht die Corona-Krise Ungleichheiten deutlich

Redaktionsnetzwerk Deutschland am 3. Mai 2921

Haushalt, Kinder, Heimarbeit: Lange Zeit kümmerten sich vor allem Frauen um diese Aufgaben.
Führt die Corona-Pandemie dazu, dass sie wieder verstärkt in traditionelle Rollenmuster gedrängt werden?
Zum Muttertag ein Blick auf die Rolle der Mütter in der Krise.

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Treibt Corona die Menschen auseinander? Das sagt ein Bremer Soziologe

buten un binnen am 2. Mai 2021

Menschen protestieren: Gegen Corona-Auflagen – oder für einen harten Lockdown. Gibt es nur noch schwarz und weiß? Was passiert gerade auch in Bremen und Bremerhaven?

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Corona-Politik: Ist das jetzt der Tornado?

Die Zeit am 30. April 2021

Wenn ein Wirbelsturm kommt, gibt sich die Politik für eine gewisse Zeit ganz in die Hände der kundigen Wissenschaft. In der Pandemie gibt es Gründe, das nicht zu tun.
Ein Gastbeitrag von Alexander Bogner.

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Erkranken Menschen mit Migrationshintergrund häufiger an Covid-19? Wieso die Situation so komplex ist

SWR Aktuell am 27. April 2021

Beobachtungen, dass Patienten mit Migrationshintergrund häufiger in Krankenhäusern versorgt werden, lassen sich nicht bestätigen. Experten, darunter ein Tübinger Soziologe, suchen nach Erklärungen.

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Debatte um Impfneid: Zwischen nacktem Eigeninteresse und notwendiger Kooperation

Deutschlandfunk Kultur am 27. April 2021

Solange nicht genug Impfstoff für alle da ist, werde es immer eine Priorisierung geben, sagt Sighard Neckel. Der Soziologe fordert, auch die Wohnlage und das Infektionsrisiko bei der Priorisierung zu berücksichtigen.

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Debatte um Impfungen: Soziologe Bude beobachtet Entsolidarisierung

Deutschlandfunk am 27. April 2021

Wer hat eine Impfeinladung, wer nicht? Wer bekommt welchen Impfstoff? Fragen wie diese führen laut Soziologe Heinz Bude derzeit zu einer unsolidarischen Situation in der Gesellschaft. Dem könne man nur Herr werden, indem man die Impfpriorisierung möglichst schnell aufhebe, sagte er im Dlf.

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Gute Freunde kann niemand trennen – auch keine Pandemie?

NWZ Online am 25. April 2021

Freundschaften werden die Corona-Krise überstehen, meint Dr. Julia Hahmann, Soziologin an der Uni Vechta. Im Audio-Interview spricht sie auch über Freundschaft als Familienmodell – und wie die Politik das übersieht.

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Soziale Ungleichheit: ›Unsere Gesellschaft ist keine einheitliche Herde‹

Die Zeit am 17. April 2021

Deutschland hat im Gegensatz etwa zu den USA kaum gelernt, über soziale Unterschiede nachzudenken, sagt der Soziologe Jens Beckert. Das zeige sich nun in der Pandemie.

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Universität Bielefeld beteiligt sich an Studie zu Lebenszufriedenheit: Wie geht es uns in der Pandemie?

Westfalenblatt am 16. April 2021

Ohne Sorgen an einem Strand in der Sonne liegen oder sich mit Freunden zum Plausch treffen: Je länger die Corona-Pandemie dauert, umso sehnlicher wünscht man sich ein Stück Normalität. Forscher der Universität Bielefeld machen Mut: Die Lebenszufriedenheit soll bald wieder steigen.

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Interview mit dem Soziologen Christian von Scheve: ›Wir werden gestärkt aus der Krise gehen‹

Südwest Presse am 16. April 2021

Bricht nach der Pandemie das Zeitalter der Egoisten an? Nein, meint der Soziologe Christian von Scheve. Sein Zukunftsszenario ist ein ganz anderes.

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