Corona-Krise

Soziologie in der Presse

Soziologe über Coronaproteste: Feindbild Staat

Deutschlandfunk Kultur am 14. April 2021

Teile der Berliner Coronaprotestbewegung sollen durch den Verfassungsschutz als Verdachtsfall eingestuft werden. Über die Demos hat der Soziologe Sebastian Koos geforscht. Auch viele Menschen aus dem bürgerlichen Lager hätten sich radikalisiert.

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Mit der Corona-Pandemie verbinden sich viele Hoffnungen und Befürchtungen – was aber bleibt wirklich?

Neue Zürcher Zeitung am 13. April 2021

Die Hoffnung, dass Corona bald Geschichte sein wird, könnte sich als trügerisch erweisen. Das Virus hat vieles durcheinandergeworfen, womit sich auf vage Weise Utopien und Dystopien verbinden. Indes lässt sich über die Folgen der Pandemie jetzt schon Sicheres sagen.
Ein Gastkommentar von Georg Vobruba.

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Wie werden wir weniger mütend, Herr Mau?

Berliner Zeitung am 12. April 2021

Nach 13 Monaten Corona wächst die Wut in Deutschland. Wie kommen wir da wieder raus? Ein Gespräch mit dem Berliner Sozialforscher Steffen Mau.

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Zusammenleben in der Pandemie: Bin ich ein Denunziant, wenn ich Corona-Verstöße melde?

Der Tagesspiegel am 12. April 2021

Der Soziologe Rafael Behr erklärt im Interview den Unterschied zwischen Bespitzelung und sozialer Achtsamkeit.

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Gerhard Preyer, Reuss-Markus Krausse: COVID-19 as immune event. Multiple irritation scenario beyond Western Modernizations

The contribution to the volume formulates theses on the ongoing interpretation of the selfirritation of societal communication and membership in social systems that is triggered by the observable pandemic. The article reconceptualizes immune events of societal communication from a membership sociological point of view.

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Corona: Wie viel Vertrauen hat die Politik verspielt?

Sächsische Zeitung am 6. April 2021

Und können Lokalpolitiker es besser machen? Ja, sagt der Görlitzer Soziologe Raj Kollmorgen.

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Empirische Sozialforschung - Sozialforscher: Mit Evaluation Coronamaßnahmen verbessern

Deutschlandfunk am 23. März 2021

Der Sozialforscher Reinhard Stockmann plädiert für mehr Evaluation in der Corona-Pandemie, um die Wirksamkeit von Maßnahmen zu überprüfen. Er schlägt zum Beispiel vor, verschiedene Hygienekonzepte in Restaurants zu testen. Allerdings seien solche Experimente nun angesichts des exponentiellen Wachstums schwierig.

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‹Wer sich selbst kontrolliert, arbeitet strenger›, sagt der Soziologe Armin Nassehi

Neue Zürcher Zeitung am Sonntag am 19. März 2021

Die Pandemie hat den Trend zur Digitalisierung noch einmal beschleunigt. Muss uns das beunruhigen? Ein Gespräch über Risiken und Chancen der künftigen Arbeitswelt.

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Soziologin erklärt, warum Migranten häufiger und schwerer an Corona erkranken

Berliner Zeitung am 16. März 2021

Die Soziologin Judith Kohlenberger sieht vor allem sozio-ökonomische Gründe: Viele Menschen mit Migrationshintergrund arbeiten in systemerhaltenden Berufen.

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Schulöffnungen: Fürther Soziologin warnt vor Leistungsdruck

Nordbayern.de am 14. März 2021

Prof. Nina Weimann-Sandig aus Fürth fordert mit Blick auf Schulöffnungen, besser auf die Bedürfnisse von Jugendlichen einzugehen. Und sie verlangt mehr Stellen für die Schulsozialarbeit.

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Soziologe Bude über die Coronakrise: ›Die 30- bis 50-Jährigen mit einer vorgezogenen Impfung belohnen‹

Der Spiegel am 13. März 2021

Die Coronapolitik der Regierung gescheitert, die Gesellschaft gelähmt – und nun? Der Soziologe Heinz Bude hält der Kanzlerin ihre Fehler vor und setzt auf eine solidarische Geste für die mittlere Generation.

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Klassengesellschaften: ›Die Risiken sind dramatisch ungleich verteilt‹

Süddeutsche Zeitung am 9. März 2021

Corona trifft Arme härter als Reiche. Aber dazu gibt es in Deutschland keine Statistiken, in Großbritannien hingegen schon. Warum eigentlich? Ein Gespräch mit dem Soziologen Oliver Nachtwey.

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›Wir werden in ein, zwei Jahren sehen, wie einschneidend Corona für viele Frauen war‹

Süddeutsche Zeitung am 8. März 2021

Die Soziologin Lena Hipp erklärt, warum Frauen unter der Pandemie oft mehr gelitten haben als Männer, aber warum es ausgerechnet Alleinerziehenden eher nicht schlechter geht.

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Sozialforscher zu Corona-Beschlüssen: ›Was wir jetzt machen, ist blind im Nebel stochern‹

Deutschlandfunk am 4. März 2021

Immer noch haben Politik und Behörden in Deutschland so gut wie keine Erkenntnisse darüber, welche Szenarien für die Verbreitung des Coronavirus relevant sind und welche nicht. Es fehle eine Erhebung von soziodemografischen Daten beim Testen und Impfen, kritisierte der Sozialforscher Rainer Schnell im Dlf.

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Geschäftsreisen: Am Boden bleiben!

Die Zeit am 3. März 2021

Corona zeigt, dass für die Vielfliegerei in der Wissenschaft keine Notwendigkeit besteht. 

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