Corona-Krise

Soziologie in der Presse

Daten der Woche

SR Fernsehen am 31. Januar 2021

Mutation: Zwei Virusmutationen im Saarland nachgewiesen, Sechs Punkte-Programm: Schärfere Regeln für Altenheime, Pandemie: Wie stark ist der kleine Grenzverkehr von den neuen Einreisebedingung in Frankreich betroffen?, Bilanz: Was für Kosten sind bisher durch die Pandemie entstanden?, Interview: Prof. Dr. Reinhard Stockmann vom Centrum für Evaluation Uni Saarbrücken, Voit: Angestellte üben Verzicht für Arbeitsplatzsicherheit, Pingusson-Bau: Wie geht es weiter mit dem historischen sehr sanierungsbedürftigen Bau?, Detektivaffäre: Schneidewind legt Revision gegen sein Urteil ein, Max Ophüls Preis: Die Leitung zieht Bilanz der ersten Online-Ausgabe des Filmfestivals, Lockdown: Geschlossene Fitnessstudios sorgen für Heim-Fitness-Boom.

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Region am Mittag

SR am 28. Januar 2021

Moderation: Renate Wanninger-----Klage gegen Doppelbesteuerung im Saarland- Gesprächsstoff: Lebenslang für Lübke-Mörder- Screening in saarländischen Laboren, wie läuft das?- Evaluation muss für die Entwicklung eine Langzeitstrategie genutzt werden- Verhaltens-Check für Waldbesucher. Mit einem Beitrag von Reinhard Stockmann.

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Neue Berliner Blase & Corona-Soziologie

WDR 5 Politikum - Das Meinungsmagazin am 27. Januar 2021

Moderator Max von Malotki diskutiert, warum Soziolog*innen mehr Einfluss auf die Corona-Politik nehmen sollten. Clubhouse kann nicht nur für Bodo Ramelow zur unangenehmen Socialmedia-Blase werden. Und: Boris Hermann hält Kurs fürs Klima.

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Eine neue Berührungsordnung nach Corona?

L.I.S.A. am 25. Januar 2021

Es fing im vergangenen Jahr gleich nach der Karnevalszeit an, dass das Coronavirus auch in Deutschland und Europa ernst genommen wurde, was wiederum sehr bald zu ungewöhnlichen Maßnahmen des Staates führte. Zunächst untersagte der Staat vor allem Großveranstaltungen, beispielsweise Fußballspiele, Musikkonzerte, Theater- und Kinoaufführungen usw. Der leitende Gedanke dabei: Veranstaltungen, bei denen viele Menschen sich so nahe kommen, dass sie sich unweigerlich immer wieder berühren, zu unterbinden, um Infektionsketten zu unterbrechen. Bei den Massenveranstaltungen blieb es nicht, sondern kurz darauf sollten zudem private Kontakte möglichst reduziert werden, um auch hier Berührungen weitestgehend zu vermeiden. ›Social distancing‹ hieß das Gebot der Stunde - eine Bezeichnung, die sich im vergangenen Frühjahr viral verbreitete, inzwischen aber aus dem Sprachlichen wieder so gut wie verschwunden ist. Diese Ausgangslage - die Regelung von menschlichen Berührungen - hat die Soziologin Prof. Dr. Gesa Lindemann von der Universität Oldenburg zum Anlass genommen, über unsere gegenwärtige und vielleicht auch künftige Berührungsordnung nachzudenken und darüber ein Buch zu schreiben: Die Ordnung der Berührung. Staat, Gewalt und Kritik in Zeiten der Coronakrise. Uns wiederum hat das Buch dazu veranlasst, Professor Lindemann zu einem virtuellen Videogespräch bei Zu Gast bei L.I.S.A. einzuladen.

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Soziologe über Einsamkeit im Lockdown: ›Gefangen wie in einem eisernen Käfig‹

Deutschlandfunk Kultur am 23. Januar 2021

Der Corona-Lockdown bedeutet für viele bittere Einsamkeit. Neben den Älteren leiden darunter auch Kinder, so der Soziologe Janosch Schobin. Immerhin: Einsamkeit werde nun nicht mehr nur als privates, sondern als gesellschaftliches Problem erkannt.

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Studie zur ›Querdenker‹-Bewegung: ›Kommt zum Teil von links, geht aber eher nach rechts‹

Deutschlandfunk am 21. Januar 2021

Der Soziologe Oliver Nachtwey identifiziert bei den Teilnehmenden der Corona-Proteste eine große Entfremdung vom traditionellen politischen System. Viele Leute seien antiautoritär geprägt und sozialisiert, machten dann aber eine Wandlung durch und sähen in der AfD eine Alternative, sagte er im Dlf.

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Die bunte Welt der Querdenkerinnen

Frankfurter Allgemeine Zeitung am 21. Januar 2021

Wer gegen Corona-Maßnahmen demonstriert, ist meist gut ausgebildet, eher weiblich und divers. Das ist das Klischee des typischen Protestlers, wie Soziologen in einer Feldstudie ermittelt haben.

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Pandemie-Jahr: China gewinnt im Systemvergleich

Frankfurter Allgemeine Zeitung am 13. Januar 2021

Der chinesische Erfolg bei der Bewältigung der Corona-Krise stellt alte Gewissheiten in Frage. Ist die technische Autokratie der westlichen Demokratie überlegen? Ein Gastbeitrag von Jürgen Gerhards und Michael Zürn.

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Hartmut Rosa: ›Inspiration braucht Irritation‹

Deutschlandfunk am 12. Januar 2021

Der Lockdown sei eine Herausforderung für die Kreativität, sagte der Soziologe Hartmut Rosa im Dlf. Es bestehe die Gefahr, dass man in den immer gleichen Kreisen laufe, denselben Gedanken folge und dabei komplett unkreativ werde.

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Alternativen zum Lockdown: Welchen Wissenschaftlern folgen wir in der Pandemie?

Frankfurter Allgemeine Zeitung am 11. Januar 2021

Wenn es darum geht, wie der Pandemie zu begegnen wäre, wird wissenschaftliches Expertentum als höchste Instanz beschworen. Die unterschiedlichen Disziplinen weisen aber unterschiedliche Wege. Ein Gastbeitrag von Wolfgang Streeck.

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Freundschaft und Corona: Die anrufen, an die man nicht sofort denkt

HNA am 11. Januar 2021

Seit Beginn der Pandemie haben viele ein erhöhtes Bedürfnis, sich mit Freunden auszutauschen. Warum das anstrengend, aber auch eine Chance sein kann, darüber spricht der Kasseler Soziologe Janosch Schobin im Interview.

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Soziologin Allmendinger über Corona und Geschlechtergerechtigkeit: Junge Mütter sind die größten Leidtragenden

Deutschlandfunk Kultur am 8. Januar 2021

Wer kocht, wer putzt, wer arbeitet, wer versorgt die Kinder? Diese Frage beschäftigt Familien mit Beginn der Corona-Pandemie mehr denn je. Vor allem Mütter stecken eher zurück. ›Das schleicht sich so ein‹, beklagt die Soziologin Jutta Allmendinger.

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Was die Pandemie mit den Menschen und der Stadt macht

rbb Inforadio am 7. Januar 2021

Corona hat außer gesundheitlichen und wirtschaftlichen Problemen auch gesellschaftliche Folgen gebracht: weniger Begegnungen, weniger Austausch. Wie wir unter Corona aufpassen müssen, nicht an Zusammenhalt zu verlieren, darüber spricht Ursula Voßhenrich mit Talja Blokland, Professorin für Stadtsoziologie an der Humboldt-Uni Berlin.

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Suspendiert den Patentschutz!

Der Freitag am 6. Januar 2021

Der Patentschutz hat zur raschen Entwicklung von Impfstoffen geführt: Jetzt aber behindert er den Impfschutz und gefährdet Menschenleben.
von Andreas Diekmann

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Soziologe Armin Nassehi: ›Pandemie ist ein wunderbares Beispiel, wie träge Gesellschaften sind‹

Deutschlandfunk am 2. Januar 2021

Die Corona-Pandemie zeigt, wie sehr sich eine Gesellschaft mit Risiken auseinandersetzen muss. Zwar sei der Mensch in der Lage, bestimmte Gefährdungen als Risiken wahrzunehmen und auf diese zu reagieren, sagte der Soziologe Armin Nassehi im Dlf. Die Pandemie zeige aber auch, wo die Grenzen des Kalkulierbaren seien.

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