Soziologie in der Presse
Soziologie in der Presse
›Die Debatte hat die Funktion, die Linke zu schwächen‹
TAZ am 22. September 2026
Der Soziologe Peter Ullrich weist Antisemitismusvorwürfe gegen die Linkspartei zurück. Er kritisiert eine rechte Kampagne, die strategisch eingesetzt werde.
›Dann wird das Kind eben bis in die Haupt- oder Förderschule runtergereicht‹ (Paywall)
SZ am 18. September 2026
Ruiniert der Pessimismus in Deutschland die schulischen Leistungen? Bildungsforscher Aladin El-Mafaalani erklärt die miserablen Pisa-Ergebnisse – und berichtet von Schulen, die ihre letzte Chance in gezielten Regelbrüchen suchen.
Die Grünen ringen um den Kurs gegen Rechts
FR am 18. September 2026
Nach den Wahlen diskutieren die Grünen über den richtigen Umgang mit der AfD. Ein Experte erklärt die Brandmauer für tot, Katharina Dröge widerspricht.
Soziologe Hoffmann: Es wird schwer, AfD-Wähler zurückzugewinnen
NDR am 21. September 2026
Denn sie seien längst keine Protestwähler mehr, sondern von den Botschaften der Partei überzeugt, sagt der Soziologe Philipp Hoffmann von der Uni Bamberg.
›Linke haben verlernt, Konflikte zu benennen‹ – Soziologe erklärt, warum Arbeiter zur AfD laufen
HNA am 15. September 2026
Soziologe Klaus Dörre, der die politischen Einstellungen von VW-Beschäftigten in Baunatal erforscht hat, spricht im HNA-Interview über Gründe, die Menschen zur rechtsextremen AfD treiben.
›Eine Enttabuisierung von rechtsextremen Politikangeboten‹ (Paywall)
Die Zeit am 08. September 2026
Was bedeutet der AfD-Sieg für Sachsen-Anhalt? Der Soziologe David Begrich fürchtet, es könnte ein Versuchslabor für rechtsautoritäre Gesellschaftsexperimente werden.
Warum jetzt auch Männer immer schöner werden wollen
SRF am 13. September 2026
Selten waren Muskeln und glatte Haut so extrem und so sichtbar bei Männern. Warum braucht Männlichkeit heute einen idealen Körper?
›Wir werden einfach Konsumenten sein, ohne Anspruch auf Gemeinschaft‹ (Paywall)
Handelsblatt am 12. Oktober 2026
Aus dem Handelsblatt-Archiv: Die US‑Soziologin Allison Pugh warnt: Menschen verlieren ihre Würde, wenn KI alle Arbeit ersetzt. Künftig könnte vor allem eine Fähigkeit zählen.
Wie lässt sich die Spaltung zwischen Ost und West überwinden? (Und gibt es überhaupt eine?) (Paywall)
Der Spiegel am 06. September 2026
Deutschland wird immer ostdeutscher, sagt der Soziologe Armin Nassehi. Der Osten wird vom Westen herabgesetzt, erwidert der Germanist Dirk Oschmann. Der SPIEGEL hat beide zusammengebracht. Hier suchen sie nach Lösungen.
Flüchten bei AfD-Bundesregierung? ›Das ist nachvollziehbar‹
Focus am 06. September 2026
Laut einer Umfrage will jeder Fünfte bei einer AfD-Regierung auswandern. Soziologe Gert Pickel beobachtet große Angst und mahnt, die Zahl ernst zu nehmen. Es drohe ein ›Brain-Drain‹ von jungen Menschen.
Fatale Illusion bei Sachsen-Anhalt-Wahl: Warum Merz die AfD nicht spaltet
FR am 05. September 2026
Das AfD-Hoch bei der Sachsen-Anhalt-Wahl sollte ein Warnschuss für den Westen sein. Soziologe Oliver Nachtwey erklärt, warum die AfD profitiert – und die Union sich irrt.
Die Abwendung der Katastrophe kann nur kollektiv gelingen
TAZ am 03. September 2026
Die Klimakatastrophe stellt Gesellschaften vor Herausforderungen, die sie überfordern. Der Soziologe Sighard Neckel analysiert die Blockaden, die Lösungen verhindern.
›Da die Katastrophe nun da ist, könnte sie einen Aufbruch erzeugen‹ (Paywall)
Die Zeit am 07. September 2026
Die demokratischen Parteien können die AfD auch wieder kleinkriegen, sagt der Soziologe Hartmut Rosa. Nur müssten sie an einer Sehnsucht der Menschen anknüpfen.
›Ein Beamter sagte, viele Kolleg*innen fänden die AfD gut‹
TAZ am 02. September 2026
Die Soziologin Franziska Sujeba beobachtete die Polizei Sachsen-Anhalt wochenlang bei Einsätzen. Ihre Frage: Wie antisemitisch sind die Beamten?
Carolin Amlinger: ›Alles, was der AfD schadet, nutzt der Demokratie‹
SWR am 02. September 2026
›Seit den 1930er Jahren hat die radikale Rechte keinen solchen Aufschwung erlebt‹, sagt Carolin Amlinger. Die Literatursoziologin diagnostiziert aktuell eine grassierende ›Zerstörungslust‹ als Kern dessen, was sie ›Demokratischen Faschismus‹ nennt.
