Soziologie in der Presse
Soziologie in der Presse
Soziologe: ›Männlichkeitsideale, Unterwerfung und Sadismus führen zu Gewalt‹
mdr am 22. Februar 2026
Alexander Yendell forscht zu autoritären Mustern, die Menschen dazu bringen, Krieg zu unterstützen. Seine Studie identifiziert drei Hauptfaktoren: autoritäre Unterordnung, Radikalisierung und traditionelle Männlichkeitsbilder. Diese Faktoren fördern Gewaltbereitschaft und spielen eine Schlüsselrolle in der Legitimierung militärischer Konflikte.
Soziologe warnt: Gegen Fake News reichen Faktenchecks allein nicht
Merkur am 27. Februar 2026
Emotionale Antworten auf emotionale Bedürfnisse? Warum Faktenchecks oft ins Leere laufen und was wirklich hinter der Anziehungskraft von Propaganda steckt, erklärt Soziologe Matthias Quent.
›Me Too hat ein großes Ausmaß an sexueller Gewalt sichtbar gemacht‹ (Paywall)
SZ am 20. Februar 2026
Irène Théry ist französische Soziologin und überzeugte Feministin. Für ›Le Monde‹ hat sie den Pelicot-Prozess begleitet. Ihr überraschendes Resümee: Optimismus. Wenn auch nicht im Fall Epstein.
Zerstörungslust: Droht der ›demokratische Faschismus‹?
NDR am 22. Februar 2026
Zusammen mit ihrem Kollegen Oliver Nachtwey stellt die in Basel lehrende Soziologin Carolin Amlinger aufgrund fundierter, empirischer Sozialforschung fest: Trotz persönlich guter Lage neigen viele Menschen zu faschistischen Einstellungen.
Wohnen mit Ex - Zusammenleben nach Trennung
Deutschlandfunk Nova am 20. Februar 2026
Eine Wohnung zu finden, ist in vielen Großstädten ein Glücksspiel: Die Mieten sind hoch, Besichtigungen überlaufen. Kilian und seine Ex-Freundin haben sich entschieden, weiter zusammenzuleben. Eine Soziologin gibt Tipps für die WG mit der oder dem Ex.
›Es gibt keinen Grund, allein die heile Familie zu idealisieren‹ (Paywall)
Spiegel am 19. Februar 2026
Ungleichheit, sagt die Soziologin Christina Cross, untergräbt die Demokratie. Deshalb erforscht sie, wie sich Armut über Generationen verfestigt. Aus ihren Erkenntnissen kann auch Deutschland lernen.
Warum ein Bildungsforscher wieder über Kopfnoten diskutieren will
Spiegel am 25. Februar 2026
Fleiß und Betragen als Noten auf dem Zeugnis? Angesichts von Ungleichheit in Schulen regt ein Bildungsforscher die Rückkehr zu Kopfnoten an. Gleichzeitig warnt er vor Problemen einer solchen Bewertung.
Mehr Resonanz - Auswege aus der Beschleunigungsgesellschaft
SWR am 13. Februar 2026
Wenn Beschleunigung das Problem der Gesellschaft ist, dann ist die Lösung die Resonanz. Sie befreit aus falschen, weil oberflächlichen Welt- und Selbstzusammenhängen, sie konterkariert unsere permanenten Zerstreuungsmodi durch eine neue Aufmerksamkeit und kontemplative Sinnhaftigkeit.
M. Rainer Lepsius über den Nationalsozialismus. Deutschlands Entschleimer
SZ am 15. Februar 2026
Wie schaffte es Adolf Hitler, die NS-Diktatur zu etablieren? Der Soziologe M. Rainer Lepsius hat 1983 in einer Vorlesung Max Webers Theorie der charismatischen Herrschaft auf den Hitlerismus angewandt.
›Epsteins Elitenetzwerk ist in mancher Hinsicht eine Ausnahme‹
SRF am 15. Februar 2026
In den vergangenen Tagen wurde viel über das Netzwerk des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein berichtet. Im Zentrum steht vor allem der Missbrauch junger oder minderjähriger Frauen und Kindern durch einflussreiche Männer. Wie in solchen Netzwerken Reiche und Einflussreiche auch andere Geschäfte einfädeln und Informationen austauschen, erklärt der Soziologe Michael Hartmann.
Die Klimakrise ist noch aufzuhalten
Deutschlandfunk Kultur am 14. Februar 2026
Das Klima retten sollte der grüne Kapitalismus. Doch CO₂-Preis und Marktmechanismen liefern ernüchternde Ergebnisse, analysiert der Soziologe Sighard Neckel. Hoffnung biete ein Konzept, das allen Bürgern Energie und Behausung klimaneutral ermöglicht.
›Jeder geht davon aus, dass er übers Ohr gehauen wird‹
SZ am 16. Februar 2026
Unter den Starsoziologen ist Hartmut Rosa der furchtlos lebensnahe Beobachter. Die Unfähigkeit zum Bürokratieabbau und der Videobeweis in der Fußballbundesliga sind für ihn Teil desselben Problems. Ein Gespräch über den übersehenen Urgrund unserer Krise.
Häusliche Gewalt: ›Es braucht eine öffentliche Reaktion‹
Deutschlandfunk Nova am 11. Februar 2026
Nur fünf Prozent der Fälle häuslicher Gewalt in Deutschland werden angezeigt. Denn viele Opfer haben Angst oder fühlen sich zu Unrecht mitschuldig. Deshalb braucht es eine öffentliche Reaktion sowie Täterarbeit, sagt die Soziologin Barbara Kavemann.
Soziologe Hartmann: Epstein-Netzwerk war keine globale Verschwörungselite
Deutschlandfunk am 07. Februar 2026
Das internationale Epstein-Netzwerk gefährdet nach Einschätzung des Soziologen Michael Hartmann das Vertrauen in die Demokratie und ihre Institutionen.
Soziologe Hartmut Rosa über Burn-Out: Nur wer handelt, fühlt sich lebendig
Der Freitag am 04. Februar 2026
Wird der Mensch ohne Spielräume ängstlich, wütend, depressiv – und rechts? In seinem neuen Essay erklärt der Soziologe Hartmut Rosa, warum Rechtspopulisten auf dem Vormarsch sind, und dass der Videobeweis im Fußball Menschlichkeit kostet
