Zukünfte der Gesellschaft

43. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Sozio­lo­gie vom 28. September bis 02. Oktober 2026 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz


Meldungen des Vorstands

Positionspapier zur Stärkung der Freiheit und Resilienz der Wissenschaften: Orientierungen und Empfehlungen

Wissenschaftsfreiheit ist eine Errungenschaft freier, demokratischer Gesellschaften, die aktiv verteidigt werden muss. Dieses Positionspapier einer Arbeitsgruppe des Senats der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) analysiert Angriffsmotive und -szenarien sowie strukturelle Verwundbarkeiten des deutschen Wissenschaftssystems – etwa in der Beschäftigungssituation, der Wissenschaftskommunikation und der Finanzierungsstruktur. Den Schwerpunkt bilden konkrete Handlungsempfehlungen für wissenschaftliche Einrichtungen und Wissenschaftler*innen: zur Stärkung von Resilienz und Prävention sowie für den Umgang mit akuten Bedrohungssituationen.

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SOZIOLOGIE Jahrgang 55 - Heft 3 - 2026

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Aus dem Inhalt

Stefan Müller-Doohm, Gertrud Nunner-Winkler, Jens Greve, Emil Sobottka
Zum Gedenken an Jürgen Habermas

Symposion
Streit um Wissenschaftskooperation, Teil 2

Fabian Anicker
Distante Autoritäten

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aus der Soziologie

Preis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften - gestiftet von der Peregrinus-Stiftung

Bewerbungsschluss: 30. September 2026

Der Preis ist mit 8.000 Euro dotiert und kann alle zwei Jahre für herausragende Leistungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den ost- und südosteuropäischen Ländern verliehen werden. Die Preisträger sollen gemessen an der von ihnen erbrachten Leistung als jung angesehen werden können. Die Verleihung des Preises erfolgt im Rahmen der jährlichen Festsitzung zum Einsteintag der Akademie am Ende des Jahres.

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›ImPulsRuhr – Förderprogramm der Krupp-Stiftung für eine Region im Wandel‹

Bewerbungsschluss: 18. September 2026

Das Ruhrgebiet kann Wandel – es steht wie kaum eine andere Region für strukturelle, soziale, kulturelle, ökologische, demografische und technologische Veränderungen. Diese Veränderungen prägten und prägen das Leben in der Region in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und stellen die Menschen vor neue Herausforderungen.

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mentoring³ - Karriereentwicklung für Frauen in der Wissenschaft

Bewerbungsschluss: 10. Juli 2026

mentoring³ ist ein Mentoringprogramm zur Karriereentwicklung für Wissenschaftlerinnen aus allen Fächergruppen der Universitätsallianz Ruhr. Es gibt eine Programmlinie für Doktorandinnen und eine Programmlinie für Postdoktorandinnen und Habilitandinnen.

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Max-Weber-Preis für Nachwuchsforschung 2026

Bewerbungsschluss: 15. Juli 2026

Das Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien der Universität Erfurt schreibt den Max-Weber-Preis für Nachwuchsforschung aus. Mit diesem Preis soll eine herausragende Arbeit eines Nachwuchswissenschaftlers*einer Nachwuchswissenschaftlerin im Rahmen des Weberschen Forschungsprogramms, d. h. auf dem Gebiet der interdisziplinären kultur- und sozialwissenschaftlichen Forschung mit historischer Tiefe und/oder Interesse an normativen Fragen, gewürdigt werden.

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Soziologische Fiktionen

Im Zentrum der Blogreihe ›Soziologische Fiktionen‹ stehen Geschichten des Alltags und Momente der Irritation, in denen soziale Ordnungen ins Wanken geraten. Die Reihe versteht sich als Einladung, Fiktionen als Form soziologischen Denkens ernst zu nehmen – und eigene Lesarten zu entwickeln.

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Soziologie in der Presse

Sind wir Deutschen wirklich chronisch unzufrieden, Herr Nassehi?: ›Nörgelei hat auch eine politische Funktion‹ (Paywall)

Tagesspiegel am 21. Juli 2026

Friedrich Merz beklagt in einem Interview erneut ›die ewige Nölerei‹ seines Volkes. Hat der Kanzler recht? Der Soziologe Armin Nassehi über Elitenkritik und die Plausibilität von Versprechungen.

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›Die Politik hat gelernt, dass man mit Klima­schutz Wahlen nicht gewinnt, sondern verliert‹ (Paywall)

RND am 23. Juli 2026

Die Schäden, die der Klimawandel verursacht, sind immer offensichtlicher. Zugleich wird das Thema politisch immer stärker an den Rand gedrängt. Der Soziologe Jens Beckert erklärt, woran das liegt.

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Debatte um Wasser. Soziologe: ›Knappheit hat auch immer etwas mit Regulierung zu tun‹

Deutschlandfunk am 19. Juli 2026

Vor dem Hintergrund der Debatte um den Wasserverbrauch beobachtet der Soziologe Stephan Lorenz eine gesellschaftliche Veränderung. Seit einigen Jahren machten die Menschen regelmäßig im Sommer Erfahrungen mit Hitze und Trockenheit, sagte Lorenz im Deutschlandfunk.

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›Ich habe gemerkt: Ich bin ja doch nicht dumm‹ (Paywall)

Spiegel am 20. Juli 2026

Christina Möller wuchs in einer Arbeiterfamilie im Ruhrpott auf, besuchte die Hauptschule und wurde Bürogehilfin. 40 Jahre später ist sie Soziologieprofessorin. Wie sie das geschafft hat.

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Der fragile Mann der Mitte

Deutschlandfunk am 13. Juli 2026

›Toxisch‹ oder ›progressiv‹: Debatten um Männlichkeit drehen sich oft um konträre Leitbilder. Doch was ist mit Männern der Mitte? Forschungen zeigen: Viele erleben ihre Männlichkeit als fragil. Das beeinflusst die Gesellschaft und ihr Wahlverhalten.

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