Soziologie in der Presse

Soziologie in der Presse

Armin Nassehi zum Leopoldina-Papier: ›Wir sind noch lange nicht über den Berg‹

Deutschlandfunk Kultur am 14. April 2020

Der Soziologe Armin Nassehi, Mitglied der Leopoldina-Expertengruppe, warnt davor, die coronabedingten Einschränkungen zu schnell zu lockern. Erst wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt seien, könne man damit beginnen.

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Für ein Vermummungsgebot

Der Freitag am 14. April 2020

Wer Lockerung anstrebt, muss erst die Bedingungen schaffen, unter denen die Bevölkerung freiwillig kooperiert. von Andreas Diekmann

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Pandemie als Realexperiment

ORF am 13. April 2020

Was wir gerade erleben, ähnelt einem riesigen Realexperiment mit ungewissem Ausgang, schreibt der Sozialwissenschaftler Franz Seifert in einem Gastbeitrag. Zwar war Expertise noch selten so wichtig für Entscheidungen, aber Wissen sei derzeit oft provisorisch. Wissenschaftliche Wahrheitssuche werde so Teil des politischen Alltags.

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Wie verändert die Pandemie die Gesellschaft? ›Die Corona-Krise spaltet die sozialen Milieus neu‹

Der Tagesspiegel am 13. April 2020

Der Berliner Soziologe Andreas Reckwitz über die Klassenfrage in der Corona-Krise, die Stärkung des Staates – und die Nebenwirkungen der Ausgangsbeschränkungen.

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Corona-Krise: Was Solidarität auch meinen könnte

Frankfurter Rundschau am 12. April 2020

Die Pandemie ist eine Chance, Grenzen der Solidarität zu erkennen – und zu überwinden. 

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Über die Hyperkomplexität der Corona-Krise: Nicht Einzelne sind infiziert, sondern die ganze Gesellschaft

Der Tagesspiegel am 11. April 2020

Der Umgang mit der Virus-Pandemie stellt Politik und Bürger vor schwer aufzulösende Zielkonflikte. Der Ausnahmezustand überdeckt sie. Ein Gastbeitrag von Armin Nassehi

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Digitale Freundschaften in der Coronakrise: „Der rettende Anker in diesem komischen Alltag

Deutschlandfunk Kultur am 11. April 2020

Die meisten von uns werden ihre Freunde jetzt schon eine Weile nicht mehr getroffen haben – zumindest physisch. Corona hat alles ins Digitale verlagert. Sind diese digitalen Kontakte schlechter als analoge?

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Die Verteidigung des Alltags bedeutet Krisenbewältigung: Soziales Leben im Angesicht von Bedrohungen

SWR 2 am 11. April 2020

›In Krisensituationen versuchen wir dass, was uns im Alltag vertraut ist, so weit wie möglich fortzusetzen‹, sagt Prof. Teresa Koloma Beck in SWR2 am Morgen. Beck lehrt Soziologie der Globalisierung an der Universität der Bundeswehr in München und am Hamburger Institut für Sozialforschung in Hamburg. Alltagsstrukturen würden dem Menschen Stabilität geben. Was aber natürlich nicht bedeuten würde, dass alles so weiter ginge, wie bisher, denn die Bedingungen hätten sich ja geändert. ›Verteidigung des Alltags heißt immer auch: Veränderung des Alltags. Wir machen weiter Schule, aber wir machen es anders. Wir machen weiter Universität, wir machen weiter Forschungsinstitut, wir öffnen weiter die Supermärkte, aber wir machen es auf eine veränderte Weise", so Koloma Beck. Einige Politiker sprechen ja derzeit davon, man befände sich im „Krieg‹ - und es gäbe durchaus Ähnlichkeiten zwischen einer Kriegssituation und der gegenwärtigen Pandemie, aber doch auch einen ganz deutlichen Unterschied. „Das Problem bei der Pandemie besteht darin, dass die Form des gemeinsamen Handelns, die auch hilft, Gefühle der Angst und des Bedrohtseins zu verarbeiten, das diese Form jetzt gegenwärtig nicht mehr zur Verfügung steht, weil man sich ja nicht begegnen soll. Krisenbewältigung individuell und gesellschaftlich ist darum in der Pandemie-Situation schwieriger", so Beck. Die Soziologin forscht über die Frage, wie es Menschen gelingt, angesichts existenzieller Bedrohungen die Herausforderungen des Alltags zu bewältigen

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Coronavirus-Pandemie schürt Existenzängste: ›Fehlt im Job die Anerkennung, empfinden das viele als Scheitern‹

Der Tagesspiegel am 11. April 2020

Die Soziologinnen Christine Wimbauer und Mona Motakef über die Folgen unsicherer Arbeit – und warum ausgerechnet jene wenig verdienen, die unabkömmlich sind.

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Darum fällt es Europäern so schwer, eine Maske zu tragen

Bayerischer Rundfunk am 9. April 2020

Während in Asien alle sofort mit Mund- und Nasenschutz auf die Corona-Pandemie reagieren, tun sich Europäer schwer damit. Der Soziologe Hartmut Rosa kann mit seiner Resonanztheorie erklären, was Masken und Abstandsgebot mit uns machen.

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Corona-Bonds gegen die Gefahr der doppelten Ansteckung

Der Standard am 8. April 2020

Im Gastkommentar zieht der Soziologe Georg Vobruba Parallelen zwischen Corona- und Eurokrise. Er sieht die Zeit für Euro-Bonds gekommen.
 

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Simplifikation des Sozialen

Frankfurter Allgemeine Zeitung am 7. April 2020

Durch die Corona-Pandemie wird die Weltgesellschaft einer unbekannten Situation ausgesetzt: Was passiert, wenn alle ihre Funktionssysteme zeitweilig einem einzigen Imperativ folgen?
von Rudolf Stichweh

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Es fehlt bislang eine klare Corona-Strategie

Rheinische Post am 6. April 2020

Der Soziologe und Bestsellerautor Aladin El-Mafaalani warnt vor einer schnellen Lockerung der strengen staatlichen Maßnahmen, die eine rasche Verbreitung des Coronavirus hemmen sollen. 

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Soziologe Prisching: ›Krise unvergleichbar‹

ORF Radio Steiermark am 5. April 2020

Der Grazer Soziologe Manfred Prisching hat sich immer wieder mit unterschiedlichen Formen von Krisen auseinandergesetzt. Die aktuelle Krise aber, sagt er, sei ›unvergleichbar mit anderen‹.

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Der Soziologe Hartmut Rosa sagt: ‹Eine Spaltung zwischen den Generationen liegt im Bereich des Möglichen›

Neue Zürcher Zeitung am 3. April 2020

Beschleunigung? Das war einmal. In den letzten Tagen sind viele Agenden leer geworden. Der Soziologe Hartmut Rosa erklärt, wie der moderne Mensch auf den Stillstand reagiert, weshalb die Gesellschaft vom Lockdown profitiert – und wo die grossen Gefahren lauern.

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