Soziologie in der Presse

Soziologie in der Presse

Soziologe Bude über Bürgerlichkeit: Verständigung und Orientierung sind unabdingbar

Deutschlandfunk am 16. Februar 2020

Viele Parteien in Deutschland verstünden sich als bürgerlich. Die politische Diskussion, was das eigentlich heiße, führten sie aber nicht, kritisierte der Soziologe Heinz Bude im Dlf. In den klassischen politischen Richtungen müsse wieder über die Bedeutung von Bürgerlichkeit gestritten werden.

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Kritik am deutschen Bildungssystem: Durchlässig, aber nicht gerecht

Der Tagesspiegel am 13. Februar 2020

Wie Schulen soziale Ungleichheit zementieren: Der Erziehungswissenschaftler Aladin El-Mafaalani zerpflückt den deutschen ›Mythos Bildung‹.

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Der Umgang mit der AfD: Die Nichtwähler sind entscheidend

Deutschlandfunk Kultur am 10. Februar 2020

Ist es hilfreich, wenn in Thüringen die etablierten Parteien auf größere Distanz zur AfD gehen – und damit auch zu ihren Wählern? Für das Funktionieren der Demokratie hält der Soziologe Steffen Mau eine andere Frage für dringlicher.

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Welche Helden brauchen wir?

Deutschlandfunk Kultur am 9. Februar 2020

Mutig oder machtbesessen? Selbstlos oder rücksichtslos? Helden sind umstrittene Figuren. Gehören sie überhaupt noch in eine moderne Demokratie? Unbedingt, meint der Philosoph Dieter Thomä. Der Soziologe Ulrich Bröckling sieht das anders.

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Unser Umfeld beeinflusst, wie intelligent wir sind

Deutschlandfunk Nova am 8. Februar 2020

Wir denken, wir lösen Probleme, wir sind intelligente Wesen. Das zeichnet uns Menschen aus. Manche sind schlauer als andere, Einstein zum Beispiel. Mit Intelligenztests können wir das messen. Nur wissen wir leider gar nicht so genau, was wir da messen, sagt der Soziologe Armin Nassehi.

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›Die Internet-Konzerne nehmen die Märkte in Besitz‹

Frankfurter Rundschau am 7. Februar 2020

Der deutsche Soziologe Philipp Staab über digitalen Kapitalismus und die Machtvon Amazon, Apple, Facebook und Co.

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Jutta Allmendinger: Wie nahe uns Obdachlosigkeit ist

rbb Inforadio am 7. Februar 2020

Am Freitag gibt es in Berlin erstmals Zahlen, wie viele Obdachlose in der Stadt leben. Jutta Allmendinger, Soziologin und Präsidentin des Wissenschaftszentrum Berlin, befasst sich mit Bildungsthemen sowie Wohnungs- und Obdachlosigkeit. Darüber hat Inforadio-Reporterin Anna Corves mit ihr gesprochen.

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Gender Studies zwischen Diffamierung und Begeisterung

Podcast, die bessere Debatte, Folge II, GenderStudies am 4. Februar 2020

Welche Missverständnisse und Falschdarstellungen über die Geschlechterforschung sind im Umlauf? Und wie damit umgehen? Sollten Expert_innen darauf reagieren (Sichtbarkeit! Debatte! Aufklärung! – oder es lieber lassen (›Stöckchenspringen‹-Problem und weitere Politisierung)? In der zweiten Folge des Podcasts besprechen Andrea Geier und Paula-Irene Villa Braslavsky den Aktionstag und Wissenschaftstag #4GenderStudies, der am 18.12.2019 stattfand, als ein Beispiel für den Versuch, Sichtbarkeit für ein stark umstrittenes Forschungsfeld herzustellen. Was hat geklappt? Warum (nicht)? Sie diskutieren ihre Eindrücke in nuancierten Differenzen und blicken aus Anlass des 10jährigen Bestehens der Fachgesellschaft Gender Studies auf die Herausforderungen für die Zukunft

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Soziologe: ›Wir streiten uns um das, was die Mächtigen übrig lassen‹

Der Standard am 4. Februar 2020

Politische Teilhabe hängt in unserer Gesellschaft von Geld und Macht ab, sagt Stephan Lessenich. Daher seien Demokratie und Kapitalismus nicht kompatibel

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Demokratie galt nie für alle

ORF.at am 29. Januar 2020

Wer sich heute darum sorgt, dass die Demokratie in Gefahr ist, kann beruhigt sein, meint der Soziologe Stephan Lessenich: Sie war nie das, was sie versprochen hat. Jedenfalls nicht für alle.

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Nachruf: Otthein Rammstedt gestorben

Süddeutsche Zeitung am 29. Januar 2020

Er war Assistent Niklas Luhmanns in Bielefeld und später Professor an derselben Universität: der Soziologe Otthein Rammstedt ist tot.

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Digitalisierung verstehen

SWR2 Wissen (Podcast)

Der Soziologe Professor Armin Nassehi verfolgt einen spannenden Ansatz bei der Analyse der Digitalisierung: Er fragt, wie muss eine Gesellschaft ticken, die bereitwillig die Digitalisierung vieler Lebensbereiche zulässt. Darüber spricht er mit Ralf Caspary.

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Soziologie des Gaffens: Was gibt es hier zu sehen?

Frankfurter Allgemeine Zeitung am 24. Januar 2020

Verbote sind zwecklos: Privatleute protokollieren Verkehrsunfälle, auch wenn sie die Rettung der Opfer gefährden. Warum? Zu einfach wäre es, der Aufnahmetechnik die Schuld zu geben. Über das Gaffen.
von Tilman Allert

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Ist das Homeoffice ein Karrierekiller?

Frankfurter Allgemeine Zeitung am 22. Januar 2020

Wer sich nicht in der Kaffeeküche blicken lässt, kann den Aufstieg vergessen, hieß es früher. Das ist heute anders – aber es bleibt kompliziert.

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Schön, schöner, Instagram

Süddeutsche Zeitung am 21. Januar 2020

Immer mehr Nutzer optimieren ihre Bilder für soziale Medien - schon weil sie dazugehören wollen. Die Soziologin Paula-Irene Villa über veränderte Selbstwahrnehmung und die Folgen für die Schönheitschirurgie.

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