Soziologie in der Presse

Soziologie in der Presse

Ist das Homeoffice ein Karrierekiller?

Frankfurter Allgemeine Zeitung am 22. Januar 2020

Wer sich nicht in der Kaffeeküche blicken lässt, kann den Aufstieg vergessen, hieß es früher. Das ist heute anders – aber es bleibt kompliziert.

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Schön, schöner, Instagram

Süddeutsche Zeitung am 21. Januar 2020

Immer mehr Nutzer optimieren ihre Bilder für soziale Medien - schon weil sie dazugehören wollen. Die Soziologin Paula-Irene Villa über veränderte Selbstwahrnehmung und die Folgen für die Schönheitschirurgie.

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›Luanda-Leaks‹ über Korruption in Angola: Im Dilemma von Stabilität und Demokratie

Deutschlandfunk Kultur am 20. Januar 2020

In den ›Luanda Leaks‹ wird die angolanische Unternehmerin Isabel Dos Santos der Korruption beschuldigt. Die Soziologin Teresa Koloma Beck zeigt sich über die Vorwürfe wenig überrascht und verweist auf die Lebenswirklichkeit von Nachkriegsgesellschaften.

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Soziologe Andreas Reckwitz: Plädoyer für eine Abkühlung öffentlicher Debatten

Deutschlandfunk Kultur am 18. Januar 2020

Kaum eine öffentliche Debatte wird derzeit sachlich geführt. Überall sind heftige Gefühle im Spiel. Das sei typisch für unsere spätmoderne Lebensform, meint Soziologe Andreas Reckwitz. Er plädiert für eine Entemotionalisierung im öffentlichen Raum.

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Benachteiligte Stadtteile. Eine Quote gegen die Ghettobildung

Deutschlandfunk Kultur am 10. Januar 2020

Arme und reiche Menschen wohnen in Deutschland inzwischen selten Tür an Tür. Es drohen echte Ghettos, in denen nur noch Empfänger staatlicher Hilfen leben. Der Soziologe Reinhold Sackmann hat eine Idee, wie man gegensteuern könnte.

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Stefan Kühl: Wie weit darf die Verfälschung von Daten gehen?

Frankfurter Allgemeine Zeitung am 8. Januar 2020

Die Verzerrung von Forschungsdaten ist nicht in jedem Fall verwerflich. Manchmal ist sie sogar unumgänglich.

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›Aggression und Scham liegen nah beieinander‹

Der Freitag Ausgabe 52/2019

Stephan Lessenich erforscht, wie Finanzkrise, Migration und Klimawandel die Menschen verunsichern.

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Andreas Reckwitz: ›Auf nichts verzichten‹

Der Freitag Ausgabe 51/2019

Nur selten werden soziologische Begriffe zu Schlagworten in öffentlichen Debatten. Andreas Reckwitz’ Formel von einer ›Gesellschaft der Singularitäten‹ gelang das. Mit Das Ende der Illusionen. (Suhrkamp 2019) knüpft der Soziologe an seine Arbeit zum Strukturwandel der Moderne an.

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Systemtheorie: Wie können Plattformen begriffen werden?

Deutschlandfunk Kultur am 21. Dezember 2019

Die Macht von Plattformen ist schwer zu beschreiben, die Systemtheorie könnte dabei helfen. Ein Gespräch mit Dirk Baecker.

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Soziologe zum Klimakompromiss der Koalition: ›Eigentlich müsste man durchregieren‹

Deutschlandfunk Kultur am 16. Dezember 2019

Am Thema Klimaschutz komme niemand mehr vorbei – ›das ist der Erfolg von Fridays for Future‹, sagt der Soziologe Armin Nassehi. Im Kompromiss über den CO2-Preis erkennt er den Einstieg in einen gesellschaftlichen Wandel, der allerdings nicht ohne Frust auskomme.

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Narrative des Klimawandels: ›Aufschwung des utopischen Denkens‹

Deutschlandfunk am 15. Dezember 2019

Vor drei Wochen rief das EU-Parlament den Klima Notstand aus. Die gesellschaftlichen Szenarien schwanken zwischen Apokalypse und Modernisierung durch Technik. Für nachhaltige Veränderungen bräuchten wir ›positive Vorstellungen‹ von der Zukunft, sagte der Soziologe Sighard Neckel im Dlf.

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Wissenschaftskommunikation: Fachvertreter fordern Mitsprache bei Förderung

Forschung & Lehre am 12. Dezember 2019

Mehrere Fachgesellschaften befürworten die Inititative der Forschungsministerin für gute Kommunikation. Bei der Umsetzung wollen sie mitreden.

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Wirtschaft als Schulfach: Soziologe: Kein Mangel an deutschen Schulen

Deutschlandfunk am 18.12.2018

Wirtschaftsverbände beklagen, es werde zu wenig ökonomisches Wissen an deutschen Schulen vermittelt. Dem widerspricht der Soziologe Reinhold Hedtke: Seine Untersuchungen belegten, dass überraschend viel Lehrzeit mit ökonomischen Themen verbracht werde, sagte er im Dlf. Von Wirtschaft als eigenem Schulfach rät er ab.

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Mehr Soziologie in Schulen

SWR 2 am 31.10.2018 

Das fordert die Deutsche Gesellschaft für Soziologie und kritisiert einen Rückgang soziologischer Inhalte in den Lehrplänen. Rebecca Müller im Gespräch mit Reiner Keller, Beauftragter für Lehre im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.

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