Soziologie in der Presse

Soziologie in der Presse

Krise als Alltag

Süddeutsche Zeitung am 29. März 2020

Wo das Ende des Vertrauten droht, werden Gewohnheiten wichtiger, praktisch wie symbolisch. Wir stellen Normalität aktiv her.
Von Teresa Koloma Beck

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Corona-Maßnahmen: Alle kontrollieren alle

ZEIT Online am 29. März 2020

Der da hält doch den Abstand nicht ein! Die neuen Corona-Regeln sind ein Fest für Blockwarte – und ein gigantischer Feldversuch in sozialer Gestaltung.

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Der Tag mit Teresa Koloma Beck: Sind wir im Krieg mit dem Coronavirus?

Deutschlandfunk Kultur am 28. März 2020

Massive Einschränkungen gewohnter Freiheitsrechte: Die Corona-Pandemie stellt unsere offene Gesellschaft in Frage. Wie tief dürfen jetzt staatliche Eingriffe unser Leben verändern? Darüber sprechen wir mit der Soziologin Teresa Koloma Beck.

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›Auf einmal sind Verbote sexy‹

Süddeutsche Zeitung am 27. März 2020

Der Soziologe Armin Nassehi ist als politischer Berater gefragter denn je. Ein Gespräch über ungekannte Freiheitsbeschränkungen, die bürgerliche Romantisierung der Isolation, Söders Krisen-Rhetorik und die Frage, wie es um die Seele unserer Gesellschaft bestellt ist.

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›Ausnahmezustand‹

Der SPIEGEL am 27. März 2020

Die Pandemie sei nicht nur für das Gesundheitssystem und die Wirtschaft der größtmögliche Stresstest, sagt der Soziologe Armin Nassehi, sondern auch für das Zusammenleben. Sie versetze unsere Gesellschaft in den Kriegsmodus – ohne Krieg.

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Wappnet euch mit Gleichmut

Frankfurter Allgemeine am 27. März 2020

Auf welchen Modus die Sozialordnung einschwenkt, ist schwer zu bestimmen. Alle Anstrengungen richten sich auf die Gesundheitsvorsorge der Bevölkerung. Während die dafür zuständigen Institutionen und Berufsgruppen sich auf diese Herausforderung einstellen, sind Alltagsnormen und Lebensgefühle, so viel ist gewiss, mit einer Ungewissheit konfrontiert, die sozial nicht zurechenbar ist. Diese Qualität einer Schicksalhaftigkeit erscheint besonders bedrohlich. Verdacht und Misstrauen, Einstellungen, die Austausch und Kooperation zu Fall bringen, erscheinen plötzlich als Tugenden der Solidarität. Die Kompromissformel ›Homeoffice‹ soll die Zuversicht verbreiten, dass viele bei der Suche nach einer Anpassung an die veränderte Lage auf Vertrautes setzen können.
von Tilman Allert

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Soziologe zu Coronakrise: ›Werden eine Rückkehr des Staates erleben‹

Deutschlandfunk am 27. März 2020

Der Soziologe Heinz Bude glaubt, dass die Gesellschaft durch die Coronakrise ein neues Bewusstsein für die Bedeutung kollektiver Güter, die nicht privat hergestellt werden können, haben wird. Im Dlf bezog er sich dabei auf das Gesundheitssystem und die Strukturen der sozialen Absicherung.

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Die Chance der Entschleunigung: In der Corona-Krise gibt es nichts zum Abarbeiten

SWR 2 Leben & Gesellschaft am 26. März 2020

Aus einer historisch-soziologioschen Sicht sei eine Krise wie die Corona-Pandemie immer auch eine Chance, dass gesellschaftliches Neues entstehen könne, so der Soziologe Hartmut Rosa in SWR2.

Für Menschen, die jetzt nicht arbeiten könnten und jetzt zuhause seien, gebe es kein Ziel, nichts zum Abarbeiten. Hartmut Rosa ist Professor für Allgemeine und Theoretische Soziologie an der Universität Jena, Rosa ist bekannt für seine Studien zur Beschleunigung der Arbeits- und Lebenswelt. Zuletzt erschien sein Buch "Unverfügbarkeit". SWR2 befasst sich in einer Gesprächsreihe mit den Folgen der Corona-Pandemie. Corona könnte wichtige gesellschaftliche Entwicklungen beschleunigen, sei es in der Politik zum Klimawandel, im Gesundheitswesen oder bei der Digitalisierung.

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Soziologe Nassehi: ›Zerstreuung ist zivilisatorische Errungenschaft‹

Der Standard am 26. Mörz 2020

Armin Nassehi hält nichts von der Romantisierung des "idyllischen Schreibtischglücks". Die Corona-Krise zeige, wie sehr wir mehrere Orte zum Sein brauchen

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Die Chance der Entschleunigung: In der Corona-Krise gibt es nichts zum Abarbeiten

SWR2 am 26. März 2020

Aus einer historisch-soziologioschen Sicht sei eine Krise wie die Corona-Pandemie immer auch eine Chance, dass gesellschaftliches Neues entstehen könne, so der Soziologe Hartmut Rosa in SWR2. Für Menschen, die jetzt nicht arbeiten könnten und jetzt zuhause seien, gebe es kein Ziel, nichts zum Abarbeiten. Hartmut Rosa ist Professor für Allgemeine und Theoretische Soziologie an der Universität Jena, Rosa ist bekannt für seine Studien zur Beschleunigung der Arbeits- und Lebenswelt. Zuletzt erschien sein Buch "Unverfügbarkeit". SWR2 befasst sich in einer Gesprächsreihe mit den Folgen der Corona-Pandemie. Corona könnte wichtige gesellschaftliche Entwicklungen beschleunigen, sei es in der Politik zum Klimawandel, im Gesundheitswesen oder bei der Digitalisierung.

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Soziologe Hartmut Rosa über Corona: ›Wir sind in einem Versuchslabor‹

taz am 25. März 2020

Die Corona-Pandemie zwingt uns, alles neu zu denken, sagt der Soziologe Hartmut Rosa. Unsere Gesellschaft könne sich neu erfinden – und hätte es nötig.

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Coronakrise weltweit: Freiheit braucht eine Wahl

taz am 25. März 2020

Steht die Gesundheit über allem? Was und wer ist wirklich systemrelevant? Sind wir mit der Globalisierung zu weit gegangen? Was wir aus der Krise lernen können.
Ein Essay von Aladin El-Mafaalani

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Solidarität in der Krise: Warum die Suche nach Sündenböcken so schädlich ist

GEO im März 2020

Wenn ein Erdbeben die Stadt in Schutt und Asche legt, verhalten sich die Menschen solidarisch. Wenn eine Seuche grassiert, frisst die Angst oft ihre Empathie. Warum das so ist und wieso gegenseitiges Vertrauen das einzige Heilmittel ist, erklärt der Soziologe Prof. Dr. Sighard Neckel im Interview

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Hamburger Soziologe Sighard Neckel: ›Polarisierungen werden zunehmen‹

Berliner Zeitung am 24. März 2020

Ein Wissenschaftler wie Sighard Neckel muss auch erst einmal damit fertig werden, plötzlich viel Zeit zu haben. Der Betrieb an der Universität ist stillgelegt, Vorträge und Konferenzen sind abgesagt. Ein Interview zur Lage kommt dem Soziologen, der sich wie wenige mit dem Wechselspiel von Ökonomie und Kultur beschäftigt, gerade gelegen.

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Corona-Folgen: Vernunft, Verzicht und Ellbogen

Die ZEIT am 24. März 2020

Die Corona-Krise verändert unsere Gesellschaft. Klima, Wissenschaft, Onlinehandel und Internetkonzerne gewinnen, aber das menschliche Miteinander ist in Gefahr.
Von Gesa Lindemann

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