Soziologie in der Presse

Soziologie in der Presse

Prof. Hartmut Rosa | Soziologe und Zeitforscher | Zwangs-Entschleunigung durch die Pandemie

SWR1 am 15. Februar 2022

Er kommt daher, wo es besonders entspannt zugeht. Soziologe und Zeitforscher Hartmut Rosa stammt nämlich aus dem ruhigen Schwarzwalddorf Grafenhausen. Vielleicht ist er deshalb ein Experte für das Thema Entschleunigung. Gerade in Zeiten der Pandemie beschäftigen sich viele Menschen immer mehr mit der digitalen Welt und immer weniger mit unseren Mitmenschen. Die Corona-Jahre bezeichnet Rosa als Zwangs-Entschleunigung und mahnt, dass nach der Pandemie die Maschine wieder angeschoben und auch ein Wachstumsschub erzeugt werden müsste.

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Soziologin Jutta Allmendinger ›Deutschland ist keine moderne Gesellschaft, was die Gleichstellung betrifft‹

Der Spiegel am 5. Februar 2022

Am Anfang der Pandemie sagte die Soziologin Jutta Allmendinger, Kita- und Schulschließungen führten zu einer Retraditionalisierung im Verhältnis der Geschlechter. Heute würde sie das etwas anders formulieren.

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Corona und seine Folgen: Spaltet Corona die Gesellschaft? Ein Soziologe der Uni Augsburg erklärt

Augsburger Allgemeine am 2. Februar 2022

Professor Dr. Reiner Keller lehrt an der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät an der Uni Augsburg. Im Interview schätzt er die Corona-Kritiker ein.

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Politik und Zukunft: Kein Stein wird auf dem anderen bleiben

Süddeutsche Zeitung am 5. Februar 2022

Klima, Geld, Pflege: Einiges wird sich ändern müssen mit der Ampel-Koalition. Vor allem Grüne und FDP sollten ihrer Wählerschaft das jetzt mal sagen. Gastbeitrag von Heinz Bude

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Soziologe Armin Nassehi: ›Wir sind ja nicht gerade eine wissensgetriebene Gesellschaft‹

Frankfurter Rundschau am 2. Februar 2022

Der Soziologe Armin Nassehi spricht im Interview über Expertentum, Gewohnheit und ein Freiheitsverständnis, das darin besteht, auf keinen anderen Rücksicht nehmen zu wollen.

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Sozialleben unter Corona: Nicht alles ist schlechter

Deutschlandfunk Nova am 29. Januar 2022

Vor gut zwei Jahren wurden die ersten Corona-Fälle in Deutschland bekannt. Wir wissen es alle nur zu gut: Es folgte eine Zeit der sozialen Einschnitte. Aber die Pandemie hat auch ihre guten Seiten, hat die Soziologin Barbara Rothmüller herausgefunden. Und davon können wir in der Zeit nach Corona profitieren.

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Allmacht und Ohnmacht - unser digitales Lebensgefühl

ZDF am 30. Januar 2022

Was macht das mit unserem Bewusstsein von der Welt und von uns selbst? Bekommen wir das Leben durch diese digitale Welterweiterung besser in den Griff oder verlieren wir es aus dem Blick? Macht die digitale Technik uns freier und mächtiger oder abhängiger und ohnmächtiger? Darüber spricht Richard David Precht mit dem Soziologen Hartmut Rosa.

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Verdachtsfall Freie Sachsen: Die Spaziergänger mit der braunen Weste

Deutschlandfunk Kultur am 31. Januar 2022

Bei den Protesten gegen die Coronapolitik in Sachsen sind auch Mitglieder der Freien Sachsen beteiligt. Nun wird die Partei auch vom Bundesverfassungsschutz beobachtet. Sie seien vor allem für die Mobilisierung zuständig, so Soziologe Johannes Kiess.

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Corona in Dänemark: Die entspannteren Nachbarn

Deutschlandfunk Kultur am 31. Januar 2022

Dänemark hebt ab 1. Februar trotz hoher Inzidenzen fast alle Corona-Regeln auf. Die Dänen seien in der Pandemie weniger verängstigt als die Deutschen, sagt Soziologe Merlin Schaeffer von der Uni Kopenhagen. Dort gebe es ›starkes Systemvertrauen‹.

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Orientierung in der Pandemie - Soziologe: ›Die meisten legen sich selbst etwas zurecht‹

Deutschlandfunk am 29. Januar 2022

Der Soziologe Heinz Bude sieht die deutsche Gesellschaft in der Corona-Pandemie in einem orientierungslosen Zustand. ›Die Bundesregierung und der Kanzler haben verpasst, die Deutung der Lage an sich zu ziehen, die Daten der Wissenschaft helfen nicht mehr so richtig weiter und nun fangen die Menschen an, sich ihre eigene Regeln zurecht zu legen‹, sagte Bude im Dlf.

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›Mit ein bisschen Glück haben wir eine erste Ruhephase im Sommer‹

SWR Aktuell am 22. Januar 2022

Die Sehnsucht nach einem Ende der Corona-Pandemie ist bei vielen groß. Aber wann kann tatsächlich damit gerechnet werden und wird danach wirklich alles wie vorher?
Ein Leben wie vor der Pandemie - wünschen wir uns das? Nicht ganz, sagt der Koblenzer Soziologe Oliver Dimbath. 

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Soziologe Armin Nassehi: ›Demokratie ist nicht für Harmonie gemacht‹

Augsburger Allgemeine am 22. Januar 2022

Armin Nassehi will von einer Spaltung der deutschen Gesellschaft in der Pandemie nichts wissen. Eine Gesellschaft aus ›einem Guss‹ hält er nicht für erstrebenswert.

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Studie zum Radverkehr: ›Das Fahrrad ist zum Statussymbol der Gebildeten geworden‹

Die Zeit am 17. Januar 2022

Soziale Ungleichheit zeigt sich auch im Straßenverkehr, sagt der Soziologe Ansgar Hudde. Der Erfolg des Fahrradfahrens gehe vor allem von Menschen mit Abitur aus.

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Inzidenz von 2500: Soziologe aus Kopenhagen erklärt, warum die Dänen trotzdem ganz entspannt bleiben

Redaktionsnetzwerk Deutschland am 12. Januar 2022

Im Vergleich zu Dänemark hat Deutschland beinah eine niedrige Corona-Inzidenz. Doch anders als beim nördlichen Nachbarn veranlasst das Politik und Gesellschaft in Deutschland erneut, sich harte Corona-Regeln aufzuerlegen. Im Interview erklärt der Soziologe Merlin Schaeffer von der Universität Kopenhagen, warum die Dänen gerade so entspannt durch die Corona-Pandemie gehen.

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Soziologe Heitmeyer zu den ›Querdenken‹-Demos: ›Es geht ums Ganze‹

Frankfurter Rundschau am 18. Januar 2022

Der Bielefelder Soziologe Wilhelm Heitmeyer sieht die Gefahr von rechten Bedrohungsallianzen, die sich bei ›Querdenken‹-Demos zeigen. Er spricht von einer ›asymmetrischen Polarisierung‹ nach dem Motto ›Leise Mehrheit, laute Minderheit‹.

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