Corona-Krise

Soziologie in der Presse

Leipziger Soziologe warnt vor vorschneller Ausgangssperre

MDR am 19. März 2020

Der Leipziger Soziologe Holger Lengfeld warnt trotz der steigenden Zahlen an Corona-Infektionen vor einer vorschnellen Verhängung eines Ausgangsverbotes. Dies könne nur das allerletzte Mittel sein, sagte der Geisteswissenschaftler dem Evangelischen Pressedienst. Laut Lengfeld bringe ein Ausgangsverbot ›viele negative Folgen für den Zusammenhalt der Gesellschaft mit sich‹.

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Mit Big Data gegen Corona: Weniger Datenschutz für mehr Seuchenschutz?

Medienwoche am 19. März 2020

Die Coronakrise wird auch zu einem Prüfstein für den Schutz der Privatsphäre. In mehreren Ländern nutzen Gesundheitsbehörden Smartphone-Daten, um Bewegungsprofile der Bevölkerung zu erstellen und Infektionsketten zurückzuverfolgen.

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Richard Sennett zur Corona-Krise: ›Wir müssen wachsam sein‹

Der Tagesspiegel am 19. März 2020

Der Ausnahmezustand darf nicht zur neuen Normalität werden: Der Soziologe Richard Sennett über die Corona-Krise und die Gefahr von noch mehr Überwachung.

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Ernährungstechnologien: Essen in Zeiten des Coronavirus

Deutschlandfunk am 19. März 2020

Hamsterkäufe im Supermarkt, Kochen und Essen zu Hause statt unterwegs im Imbiss, Haushalten mit begrenzten Ressourcen: Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie verändern unser Einkaufsverhalten und spiegeln sich auch auf dem Teller wieder. Werden am Ende viele gehortete Waren verdorben sein?

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Ändert Corona unsere Kultur?

WDR 5 Politikum am 18. März 2020

Vorträge, Messen, Kneipenbesuche - viele Formen der Begegnung müssen gerade unterbleiben. Das Corona-Virus hat das Potential, unsere Kultur zu verändern, meint Soziologe Paul Eisewicht. Er sieht darin auch Chancen.

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›Die Leute passen aufeinander auf‹

Frankfurter Rundschau am 18. März 2020

Der Berliner Soziologe Heinz Bude über die Signale einer scheuen Solidarität und des Endes der neoliberalen Hybris.

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Corona-Pandemie und Solidarität Nassehi: ›Das ist unverantwortliches Verhalten!‹

Deutschlandfunk am 18. März 2020

›Corona-Partys‹, Grilltreffs im Park und volle Spielplätze: Es sei schwer, Menschen allein durch Appelle zum richtigen Verhalten zu bewegen, sagte Soziologe Armin Nassehi im Dlf. Er sei kein Befürworter von Verboten, in Zeiten der Corona-Pandemie seien sie aber offensichtlich nötig.

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Corona-Virus: Warum wir uns ins Gesicht fassen

Süddeutsche Zeitung am 18. März 2020

Nicht ständig mit der Hand an den Kopf fahren, raten Experten. Doch so einfach ist das nicht. Warum eigentlich?

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Der Stresstest für die Familie ist es, wenn es keine Exit-Strategie gibt

Die WELT am 16. März 2020

Die beschlossenen Maßnahmen, um das Coronavirus einzudämmen, sind unbestritten sionnvoll, wahrscheinlich sind sie noch viel zu wenig weitreichend, abder darum soll es hier nicht gehen.
von: Armin Nassehi

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Soziologe Heinz Bude zu Corona: ›Solidarität ist heute etwas, worauf wir alle angewiesen sind‹

Deutschlandfunk Kultur am 16. März 2020

Wird sich durch die Coronakrise unsere Gesellschaft fundamental ändern? Der Soziologe Heinz Bude sieht eine Zeitenwende kommen. Er glaubt an eine Deglobalisierung und betont, dass der Virus auf privilegierte Positionen keine Rücksicht nimmt.

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Karlsruher Soziologin rechnet mit zunehmenden Spannungen wegen Corona

Badische Neueste Nachrichten am 16. März 2020

Das öffentliche Leben ist durch die Corona-Krise in großen Teilen zum Erliegen gekommen. Die Pädagogische Hochschule (PH) Karlsruhe hat ihren Semesterbeginn vorerst auf den 20. April verschoben. PH-Professorin Annette Treibel-Illian beschäftigt das Thema aber noch in anderer Form. Sie forscht unter anderem in Öffentlicher Soziologie und Zivilisationstheorie. BNN-Redakteur Pascal Schütt hat mit ihr über die Auswirkungen der Krise auf die Gesellschaft gesprochen.

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Montagsblock

Montagsblock /103 am 16. März 2020

Schulen, Kindergärten und Kitas geschlossen, Kulturveranstaltungen abgesagt, Sitzungen verschoben, Kontaktscheu prämiert, selbst die allwöchentliche Bundesligaliturgie unterbrochen, und sogar Berlin ist es nach sanftem Druck gelungen, die Clubs zu schließen. Die höchste Form der Solidarität ist gerade paradoxerweise der Verzicht auf soziale Kontakte.

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AfD: ›Der ultimative Niedergangsbeschleuniger‹

ZEIT Online am 15. März 2020

Sie fordern Grenzschließungen, horten Lebensmittel und träumen vom Ende der Demokratie: Wie Rechtsradikale versuchen, die Corona-Pandemie für ihre Ziele zu nutzen.
Ein Gastbeitrag von Matthias Quent

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Gesellschaft in Zeiten der CoronakriseSoziologe: ›Eine Chance zur Entschleunigung‹

Deutschlandfunk am 15. März 2020

Wegen der Coronavirus-Krise sind ab Montag wochenlang Kitas und Schulen geschlossen. Der Soziologe und Risikoforscher Ortwin Renn sieht den verordneten gesellschaftlichen Stillstand als Chance: ›Etwas mehr Ruhe, Muße, Zurückhaltung tut uns allen gut‹, sagte er im Dlf. Aber er warnt: ›Auch Panik ist ansteckend.‹

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Folge des Coronavirus: Die Lage an den Hochschulen in Deutschland

Frankfurter Allgemeine Zeitung am 9. März 2020

Ein erster Campus wurde geschlossen, ansonsten geht momentan fast jede Hochschule in Deutschland anders mit der Herausforderung durch den Coronavirus um. Ein Überblick von Berlin bis Trier.

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