Soziologie in der Presse

Soziologie in der Presse

Soziologin Cordula Kropp zur Corona-Krise: ›Wir brauchen eine Vielfalt der Perspektiven‹

Stuttgarter Nachrichten am 5. Mai 2020

Die Situation ist so komplex, dass sie nur im Dialog zu lösen ist, meint die Stuttgarter Soziologin Cordula Kropp. Unsere Gesellschaft, sagt sie, wird sich ändern, und wir können vor allem eines tun: gemeinsam lernen.

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El-Mafaalani: ›Kinder können sehr gefährdet sein, und wir sehen es nicht‹

Deutschlandfunk am 3. Mai 2020

Für Kinder aus benachteiligten Milieus sei Schule der Ort gewesen, an dem sie gelernt hätten, sagte der Soziologe Aladin El-Mafaalani im Dlf. Das sei für viele derzeit nicht möglich und führe zu einer stärkeren Benachteiligung. Auch Kindeswohlgefährdungen würden kaum gemeldet, da das meist Lehrkräfte getan hätten.

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Wie schaffen wir die Gratwanderung? Corona: Leben mit der ›neuen Normalität‹

Deutschlandfunk Kultur am 2. Mai 2020

Wir sollen Schutzmasken tragen, Abstand halten, direkte Kontakte meiden. Das Corona-Virus zwingt uns einen neuen Alltag auf. Arbeit, Schule, Freizeit – alles ist betroffen. Wie können wir mit dieser ›neuen Normalität‹ leben? Diskutieren Sie mit!

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Allmendinger im Interview: ›Frauen tragen die Hauptlast der Krise‹

Frankfurter Allgemeine Zeitung am 1. Mai 2020

Im Audio-Interview mit F.A.Z.-Redakteur Johannes Pennekamp spricht die Soziologin Jutta Allmendinger über Soziale Marktwirtschaft in Corona-Zeiten. Die Nöte der Mütter müssten gesehen werden, sagt die Forscherin. Sie verdienten mehr Gehör.

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Soziologe über Chancen durch Corona: ›Wir brauchen die Industrie‹

taz am 30. April 2020

Wer die Coronakrise für die Transformation nutzen will, muss jetzt für eine Rückkehr ins Tarifsystem streiten, sagt der Soziologe Gerhard Bosch.

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Zukunft der Arbeit: Digitaler? Flexibler? Besser bezahlt?

Deutschlandfunk Kultur am 30. April 2020

Wird künftig für viele Homeoffice die Regel werden? Und werden systemrelevante Berufe endlich besser bezahlt? Der Soziologe Philipp Staab erwartet politische Konflikte – und erklärt, wie sich die Coronakrise auf die Arbeitswelt auswirken könnte.

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Soziologin zu Lebensschutz in Coronazeiten: ›Tagtäglich werden manche Leben gerettet und andere nicht‹

Deutschlandfunk Kultur am 29. April 2020

Schutz des Lebens als oberste Richtschnur allen Handelns? So absolut gilt das nicht, sagt die Soziologin Sabine Hark. Es gebe einen Unterschied zwischen moralischem Gebot und konkretem Handeln. Kritik übt sie an dem Grünen-Politiker Boris Palmer.

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Homeoffice im Praxistest: Soll es ein Recht auf einen Heim-Arbeitsplatz geben?

Bayern 2 Tagesgespräch am 28. April 2020

Dass Corona soziale Ungleichheiten reproduziert oder potenziell gar verstärkt, zeigt sich auch in der Arbeits- und Alltagspraxis im Umgang mit Telearbeit. Die aktuelle, z.T. kollektive Form des Homeoffice ist verbunden mit der typischen Gemengelage zwischen den Freiheiten und Zwängen räumlich entgrenzten Arbeitens. Sie birgt aber auch neue Chancen und Risiken. Norbert Huchler, Soziologe am ISF München, diskutiert mit Hörer*innen die Veränderungen von Homeoffice in Zeiten von Corona.

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Armin Nassehi über Corona: ‹Ich wundere mich, mit welcher Sicherheit manche einen Epochenwechsel ausrufen. Die Routinen werden sehr schnell wiederkommen›

Neue Zürcher Zeitung am 28. April 2020

In der Corona-Krise berät der Soziologe Armin Nassehi die deutsche Regierung. Die Bürger hätten den Lockdown sehr gut ausgehalten, erst mit der Debatte über Lockerungsmassnahmen sei Unruhe entstanden, sagt er im Gespräch. Dass sich durch die Pandemie grundsätzlich etwas ändern wird, glaubt er nicht: Gesellschaften seien träge.

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Prävention-Paradox: Wenn der Erfolg der Covid-19-Prävention gefährlich wird

Deutschlandfunk Nova am 27. April 2020

Beim Gesundheitsschutz kann gerade der Umstand, dass Prävention funktioniert, dazu führen, dass weniger Menschen mitmachen - und damit der Schutz sinkt. Ganz entscheidend dabei: die Gruppendynamik, erklärt ein Soziologe.

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Soziologin zu Rollenbildern in der Krise: ›Frauen sind besonders getroffen‹

taz am 26. April 2020

Mareike Bünning erforscht, wie sich der Alltag der Menschen durch die Corona-Krise verändert. Der taz berichtet sie von ihren ersten Ergebnissen.

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Armin Nassehi: ›Es ist eine digitalisierte Selbstbeobachtung der Gesellschaft‹

Frankfurter Rundschau am 24. April 2020

Der Soziologe Armin Nassehi über die Rolle des Staates in einer Krise, in der das Virus gesellschaftlichen Mustern folgt.

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Prof. Koloma Beck: ›Das Bedrohungsszenario ist ähnlich wie im Krieg‹

ARD Panorama am 23. April 2020

Teresa Koloma Beck lehrt am Hamburger Institut für Sozialforschung und an der Bundeswehr-Universität in München. Die Soziologin kennt den Alltag in bewaffneten Konflikten, hat in Afghanistan und Angola geforscht.

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Heinz Bude über Corona: ›Weltgeschichtliche Zäsur‹

NDR Kultur am 23. April 2020

In ihrer Regierungserklärung hat Bundeskanzlerin Angela Merkel vor zu schnellen Corona-Lockerungen gewarnt und betonte erneut, dass diese Krise für Deutschland die größte Bewährungsprobe seit dem Zweiten Weltkrieg sei. Der Soziologe Heinz Bude drückt es ähnlich aus: Er spricht von einer "weltgeschichtlichen Zäsur". Ein Interview.

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Nostalgie-Trend in Corona-Zeiten: Gruppentherapie mit alten Pop-Hits

Deutschlandfunk am 22. April 2020

Längst vergessene Hits wie ›99 Luftballons‹ von Nena erleben in der Corona-Krise einen zweiten Frühling – ›Throwback‹-Playlists sind im Trend. Die Vermutung liegt nahe: Nostalgie, die Sehnsucht nach einem vermeintlich besseren Gestern, spielt eine große Rolle bei der Bewältigung der Krise.

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