Portrait

Portrait

Die Gründung der Arbeitsgruppe trägt dem ›Boom‹ der empirischen Subjektivierungsforschung Rechnung, der sich seit einigen Jahren beobachten lässt. Ausgangspunkt der Subjektivierungsforschung bilden Michel Foucaults und Judith Butlers Überlegungen zur Subjektivierung, die in der empirischen Subjektivierungsforschung mit unterschiedlichen theoretischen Ansätzen, methodologischen Verortungen und methodischen Umsetzungen erforscht werden und den Zusammenhang von normativ-symbolischen Subjektordungen und den tatsächlichen Selbstverhältnissen, Selbstpraktiken und Biographien tatsächlich lebender und handelnder Menschen in den Blick nehmen. 

Die AG Subjektivierungsforschung ist in der Sektion Biographieforschung angesiedelt und wurde in Kooperation mit der Sektion Wissenssoziologie gegründet. Damit wird ein Schwerpunkt der empirischen Subjektivierungsforschung abgebildet, der in der Verknüpfung wissenssoziologisch diskurs- und biographieanalytischer Perspektiven besteht. Daneben bilden erziehungswissenschaftliche und praxistheoretische Ansätze weitere zentrale Programmatiken der Subjektivierungsforschung.

Die AG Subjektivierungsforschung organisiert zudem regelmäßige Netzwerktreffen, bei denen theoretische und methodologische Fragen ebenso im Zentrum stehen wie auch Diskussionen von Projekten und laufenden Promotionsvorhaben. 

Verantwortliche

Lisa Pfahl, Innsbruck

Tina Spies, Darmstadt

Sasa Bosancic, Augsburg

Boris Traue, Berlin

Lena Schürmann, Berlin

Kontakt, Hinweise auf Veranstaltungen, Publikationen etc. und Anmeldung zum Newsletter der AG: tina.spies(at)eh-darmstadt.de