Kurzportrait

Kurzportrait

Die Sektion bietet ein Forum für medizin- und gesundheitssoziologische Diskussionen im Rahmen der Soziologie und im Austausch mit den Nachbardisziplinen Medizin, Psychologie und Pädagogik. Ebenso angesprochen sind die unter dem Oberbegriff ›Public Health‹ vereinten Forschungsbereiche wie Gesundheitsökonomie, Gesundheitssystemforschung und Sozialepidemiologie. Die Sektion fördert den grenzübergreifenden Dialog mit anderen medizinsoziologischen Fachverbänden. Zu diesem Zweck werden regelmäßig Sektionstagungen veranstaltet, die aktuelle und vordringliche Probleme der Medizin- und Gesundheitssoziologie aufgreifen und damit zu einer soziologischen Fundierung der öffentlichen Diskussion um das Gesundheitswesen beitragen. Im Austausch mit den angrenzenden Disziplinen der Gesundheitswissenschaften betont die Medizin- und Gesundheitssoziologie einen genuin soziologischen Beitrag. Dies soll erreicht werden durch:

  1. die Bezugnahme auf soziologische Theorien zur Erklärung gesundheitsrelevanter gesellschaftlicher Phänomene,
  2. die neuesten Standards entsprechende Anwendung qualitativer und quantitativer Methoden der empirischen Sozialforschung,
  3. die Wahl von Forschungsfragestellungen, die als gesellschaftlich relevant angesehen werden und
  4. eine kritisch-reflexive Grundhaltung, die sowohl die eigene Vorgehensweise immer wieder hinterfragt als auch die Verwendung bzw. Rezeption der Forschungsergebnisse in der Praxis und Fachöffentlichkeit bedenkt.

Mitgliedschaft

Personen, die auf dem Gebiet der Medizin- und Gesundheitssoziologie arbeiten und sich durch aktive Mitarbeit in der Sektion (Tagungsbesuch, Vorträge, Tagungsorganisation usw.) beteiligen wollen, können durch Beschluß der Mitgliederversammlung Mitglied in der Sektion werden. Eine gleichzeitige Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie ist nicht erforderlich. Ihr Interesse können Sie durch eine formlose E-Mail an Dr. Merih Ates bekunden.