Veranstaltungen

Veranstaltungen

Ankündigungen zu aktuellen Veranstaltungen des Nachwuchsnetzwerks sind unter ›Aktuell‹ zu finden.

Das Nachwuchsnetzwerk organsiert seit 2010 unterschiedliche Veranstaltungen und Aktivitäten. Mit dem Ziel, in einem interdisziplinären und überregionalen Rahmen aktuelle Interessen, Themen und Herangehensweisen zu bearbeiten sowie theoretische, methodologische und methodische Fragestellungen (weiter) zu entwickeln.

Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen!

Die Aktivitäten umfassen

  • Kolloquien zu Promotionsvorhaben
  • Forschungswerkstätten
  • Schreibwerkstätten
  • Methodenworkshops im Vorfeld zu Sektionstagungen
  • Postersessions auf Sektionstagungen
  • Nachwuchstreffen bei den Sektionstagungen
  • Retreat-Wochenenden
  • Wir sind offen für neue Vorschläge! Bringt Euch ein!

Veranstaltungen:

Gemeinsame Schreibzeit 29. -  31.03.2021 (online)

Das Schreiben der eigenen Qualifikationsarbeit ist, neben dem täglichen Schreiben im Rahmen von Studium, Lehre und Forschung, eine meist herausfordernde Aufgabe, welche Zeit, Raumund Ruhe verlangt. Diese Bedingungen wollen wir mit dem kollegialen Angebot der ›gemeinsamen Schreibzeit des wissenschaftlichen Nachwuchses‹ in der Kindheitsforschung schaffen. Dazu laden wir herzlich ein:

Ende März, vom 29. bis 31.03.2021, treffen wir uns Online, um am eigenen Schreibprojekt zu arbeiten, aber auch um über die Herausforderungen zu sprechen und eigene Möglichkeiten zu erkennen in einen Schreibfluss zu kommen. Das eigene Projekt kann dabei alles sein, bei dem Ihr aktuell schreibend arbeitet. Die drei Tage werden gerahmt durch Inputs zu geeigneten Schreiborten, Bedingungen, Regeln guten Schreibens und typischen Herausforderungen. In der Zeit von 9.00‐15.00Uhr arbeiten wir allein und in Kleingruppen, je nach eurem persönlichen Bedarf, an diesen und weiteren Themen. Die gemeinsame Schreibzeit ist auch dazu gedacht sich kennenzulernen, sich zu vernetzen und auszutauschen.

Außerdem bieten wir in der Woche auch eine Express‐Version an, den ›gemeinsamen Schreibabend‹ am 30.03.2021 von 17.30‐21.00Uhr. Auch hier geht es darum anhand von verschiedenen Impulsen ins Schreiben zu kommen.

Den Link und entsprechende Hinweise bekommt Ihr ein paar Tage vor der gemeinsamen Schreibzeit.

Anmeldung via s.amann@katho‐nrw.de bis zum 22.03.2021, gerne mit einem Hinweis ob Ihr Euch für die Schreibzeit (alle drei Tage) oder den Schreibabend anmeldet.

*Eine Kooperation der Gruppe der Nachwuchswissenschaftler*innen der DGfE‐Kommission ›Pädagogik der frühen Kindheit‹ und des Nachwuchsnetzwerks der DGS ›Soziologie der Kindheit‹

seit 2020: online Austauschformat des Nachwuchsnetzwerks Kindheitsforschung 

Die für März 2020 geplante Schreibwerkstatt des Nachwuchsnetzwerkes sozialwissenschaftliche Kinder- und Kindheitsforschung wurde auf Grund der Kontaktbeschränkungen durch die Corona-Pandemie kurzfristig in ein virtuelles Format umgewandelt. Angeregt durch dieses als produktiv und unkompliziert empfundene virtuelle Zusammentreffen entwickelten vordergründig Irene Leser (HU Berlin) und Swaantje Brill (Universität Siegen) die Idee, ein neues Format zum regelmäßigen Austausch im Netzwerk zu erproben. Initiiert wurde so eine regelmäßige Zoom-Konferenz zu Themen, die uns als Qualifikand*innen der sozialwissenschaftlichen Kinder- und Kindheitsforschung betreffen. Mit dem Themenschwerpunkt ›Erfahrungen mit Zeitschriften/Publikationsorganen in ›der‹ Kindheitsforschung‹ wurde die erste ›Konferenz‹ Anfang Mai 2020 erfolgreich abgehalten. Seitdem findet der Austausch an jedem ersten Montag im Monat statt. Organisation und Moderation der Treffen werden in einem niedrigschwelligen Format abwechselnd von den Teilnehmer*innen übernommen. In den Konferenzen im Juni und Juli beschäftigten wir uns mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf unsere Forschungstätigkeiten. Konkret wurde in der Juni-Konferenz das Thema ›Promovieren und Habilitieren in Zeiten von Corona‹ diskutiert, woraus sich dann eine thematische Vertiefung zu ›method(olog)ischen Auswirkungen von Corona auf die konkrete Qualifikationsarbeit‹ für den Austausch im Juli entwickelte.

Die Bekanntgabe des Themas und Einladung erfolgt über den E-Mail-Verteiler des Nachwuchsnetzwerkes.

Für die folgenden Konferenzen sind bereits weitere interessante Themen angedacht, über die von den Teilnehmer*innen jeweils in der vorangehenden Sitzung abgestimmt wird:

  • Umgang mit Publikationsdruck
  • Austausch über jeweilige Schreibstile
  • Umgang mit Rückmeldungen (Zeitschriften, Buchbeiträge, Abstracts ...)
  • Austausch über die finale Phase der Dissertation (fertig werden/geworden sein)
  • Zeitmanagement (Work-Life-Balance, Methoden ...)
  • Austausch über theoretische Konzepte der Kindheitsforschung
  • ...

Weitere Interessierte sowie neue Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.

Überblick vergangener Veranstaltungen

  • 2019     Workshop ›Forschungsethische Herausforderungen der Kindheitsforschung‹ im Vorfeld der Sektionstagung ›Methoden der Kindheitsforschung‹ in Bielefeld (mitorganisiert von Britta Menzel, Inka Fürtig und Markus Kluge), Interpretationswerkstatt an der Goethe-Universität Frankfurt am Main (organisiert von Nicoletta Eunicke und Stephanie Meiland) und Retreat-Wochenende (organisiert von Nicoletta Eunicke)
  • 2018     Kolloquium an der Universität Münster (organisiert von Markus Kluge)
  • 2017     Postersession ›Aktuelle Forschungen in der sozialwissenschaftlichen Kindheitsforschung‹ im Rahmen der Jahrestagung ›Materialitäten der Kindheit: Körper – Räume – Dinge" an der Universität Trier (organisiert von Laura B. Kayser) und Mitorganisation des Methodenworkshops „Materialitäten der Kindheit – Materialitäten der Kindheitsforschung‹ an der Universität Trier (Sabine Bollig und Laura B. Kayser)
  • 2017     Retreat-Wochenende (organisiert von Laura B. Kayser)
  • 2016     Forschungswerkstatt NEUES FÜR DIE WERKZEUGKISTE!? - Eine Werkstatt für junge Wissenschaftler*innen rund um Methode und Methodologie in der sozialwissenschaftlichen Kindheitsforschung an der Goethe-Universität Frankfurt/Main (organisiert von Nicoletta Eunicke, Laura B. Kayser, Irene Leser & Britta Schäfer)
  • 2013     Videographie-Workshop und Forschungswerkstatt an der Goethe-Universität Frankfurt/Main
  • 2012     Forschungswerkstatt an der Bergischen Universität Wuppertal
  • 2010     Workshops an der Martin-Luther-Universität Halle

Impressionen ausgewählter Veranstaltungen

Workshop ›Forschungsethische Herausforderungen der Kindheitsforschung‹ – ein Bericht von Inka Fürtig, Markus Kluge und Britta Menzel 

Gemeinsam mit der Sektion ›Soziologie der Kindheit‹ organisierte das Nachwuchsnetzwerk sozialwissenschaftliche Kinder- und Kindheitsforschung einen Workshop, in dem forschungsethische Herausforderungen aktueller Projekte aus der großen Bandbreite der Kindheitsforschung im Fokus standen. 

Der Workshop fand am 19. September im Kontext der Sektionsjahrestagung am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) an der Universität Bielefeld statt. Im Rahmen des Workshops hatten Teilnehmende die Möglichkeit, in Form kurzer Impulsreferate, Anreize für eine gemeinsame problemzentrierte Diskussion zu schaffen. Grundlage der Impulse bildeten eigene, aktuelle und vergangene Forschungsarbeiten. In den Präsentationen wurde die Vielfalt forschungsethischer Fragen und Problemlagen sichtbar. Jede Session wurde von ein bis zwei critical friends (Inka Fürtig & Markus Kluge, Marc Schulz, Jutta Wiesemann) begleitet, die anschließend die Inputs der Teilnehmenden in bestehende Debatten einordneten und gemeinsam reflektierten. Besprochen wurden unter anderem Besonderheiten in partizipativen Forschungsdesigns, die Beziehungsgestaltung im Feld und das Forschen zu sensiblen Themen. Abschließend konnten alle Teilnehmenden ihre Eindrücke in einer Plenardiskussion teilen und diskutieren. 

Insgesamt nahmen an der Veranstaltung 27 Wissenschaftler*innen teil. Die Organisation teilten sich: Lars Alberth, Inka Fürtig, Markus Kluge und Britta Menzel. 

Auch aufgrund des vielfach geäußerten positiven Feedbacks hält das Nachwuchsnetzwerk weiter an entsprechenden ›niedrigschwelligen‹ Veranstaltungsformaten fest, so dass Raum für regen und offenen Austausch zu spezifischen kindheitssoziologischen Themen geschaffen wird.

Interpretationswerkstatt des Nachwuchsnetzwerks Kindheitsforschung – ein Bericht von Swaantje Brill und Teresa Erlenkötter

Das Nachwuchsnetzwerk sozialwissenschaftliche Kinder- und Kindheitsforschung veranstaltete vom 24. bis 26. Oktober 2019 an der Goethe-Universität Frankfurt eine Interpretationswerkstatt um sich den unterschiedlichen Qualifikations- und Forschungsvorhaben der Nachwuchswissenschaftler:innen zu widmen. Teilgenommen haben: Marina Bonanati (Goethe-Universität, Frankfurt), Swaantje Brill (Universität Siegen) Teresa Erlenkötter (Universität Siegen), Nicoletta Eunicke (Johannes-Gutenberg-Universität Mainz), Stephanie Meiland (Technische Universität Dresden), Susanne Siebholz (Martin-Luther-Universität, Halle-Wittenberg) und Nina Skorsetz (Goethe-Universität, Frankfurt).

Organisiert wurde das Netzwerktreffen von Nicoletta Eunicke und Stephanie Meiland – vielen Dank für das Engagement.

Im Verlauf der dreitägigen Veranstaltung standen Interpretationen von Beobachtungsprotokollen, Diskussionen zu Publikationsvorhaben sowie die Strukturierung bzw. Ausdifferenzierung von bereits analysierten und in Zwischenergebnissen dargestellten Datensätzen im Fokus. Gerahmt wurde die gemeinsame Arbeit von einem gemütlichen Abendprogramm, was auch zum Austausch abseits universitärer Strukturen einlud. 

Das Treffen ermöglichte einen überregionalen, institutionsübergreifenden und transdisziplinären Austausch über aktuelle Forschungsthemen und -projekte, sowohl inhaltlich als auch strukturell aus der Perspektive von Nachwuchswissenschaftler:innen. 

Dabei wurde auch deutlich wie interdisziplinär die Kindheitsforschung angelegt ist, denn die vorgestellten Projekte und Materialien entstammten sehr unterschiedlichen Arbeitsbereichen wie der Grundschulpädagogik, dem Sachunterricht und seiner Didaktik, der Pädagogik der frühen Kindheit, der Allgemeinen Erziehungswissenschaft, der Sozialpädagogik und Sozialarbeit und der Kinder- und Jugendhilfe.

Videographie-Workshop und Forschungswerkstatt 2013 an der Goethe-Universität Frankfurt/Main

In Kooperation mit der GRADE ›Doc-AG Kindheitsforschung‹ der Goethe-Universität Frankfurt/Main fanden am  15.-16.11.2013 der Workshop ›Videographisch Forschen – Möglichkeiten der Datengenerierung und -analyse‹ mit Dr. Matthias Herrle und die Forschungswerkstatt des Nachwuchsnetzwerkes Kindheitssoziologie in Frankfurt statt.

Unterstützt und finanziert wurde die Veranstaltung von der Graduiertenakademie GRADE – Goethe Graduate Academy. Der Workshop zum videoethnographischen Forschen in Theorie und Praxis stellte den Auftakt des Treffens dar. Dr. Matthias Herrle führte als Referent durch den Tag und stellte Möglichkeiten und Grenzen des videographischen Forschens vor. Bereits hier hatten die insgesamt 12 Teilnehmer_innen aus Frankfurt, Luxemburg, Kassel und Wuppertal die Möglichkeit, eigenes Videomaterial einzubringen, gemeinsam zu diskutieren und zu interpretieren. Am zweiten Veranstaltungstag wurden Promotionsprojekte der Teilnehmer_innen präsentiert und diskutiert. Mit dem Beitrag von Elena Bütow (Goethe-Universität Frankfurt) zur Analyse von Körperpraktiken von Kindern im urbanen Raum konnte unmittelbar an den vorangegangenen Workshop angeschlossen werden. Sylvia Nienhaus (Universität Luxemburg) diskutierte im Anschluss theoretische und methodologische Überlegungen zur Beobachtung von Übergangssituationen in Tageseinrichtungen für Kinder in Luxemburg. Zum Abschluss stellte Laura Kayser (Goethe-Universität Frankfurt) ihr Exposé zu ihrem geplanten Promotionsprojekt vor und nutzte den Rahmen, um in der Gruppe methodologische Überlegungen zu diskutieren.

Insgesamt wurde die Veranstaltung in der gemeinsamen Abschlussrunde als äußerst ertragreich und weiterführend reflektiert.  Auch für 2014 ist ein Netzwerktreffen (evtl. mit Workshop) geplant.

Bericht von Elena Bütow (Goethe-Universität Frankfurt) & Stefanie Bischoff (Goethe-Universität Frankfurt)

Rückblick auf die Forschungswerkstatt des Nachwuchsnetzwerks Kindheitssoziologie am 30. September 2012 an der Bergischen Universität Wuppertal

Die im Vorfeld des DGS-Kongresses veranstaltete Forschungswerkstatt hatte sich zum Ziel gesetzt, den Austausch und die Zusammenarbeit unter den Mitgliedern des seit 2009 bestehenden ›Nachwuchsnetzwerkes Kinder- und Kindheitsforschung‹ zu fördern. Organisiert von den Wuppertaler Mitgliedern des Netzwerkes und finanziert vom Wuppertaler Zentrum für Graduiertenstudien (ZGS), diente die Veranstaltung als Plattform für die Präsentation und Diskussion von Fragen theoretischer, methodischer und methodologischer Art im Hinblick auf die Forschungsschwerpunkte und -arbeiten der Teilnehmenden. Thematische Schwerpunkte der sechs Vorträge bildeten Fragen nach ›Bildung und Förderung‹ von Kindern in Grund- und Vorschuleinrichtungen (Block 1), ›Kinder und objekt- sowie medienbezogene Praktiken‹ (Block 2), sowie nach dem ›Bedeutungs- und Funktionswandel frühkindlicher Bildungsangebote‹ (Block 3), die im Plenum der insgesamt 10 Teilnehmer der Forschungswerkstatt aus Wuppertal, Frankfurt und Halle für anregende und ergiebige Diskussionen sorgten. Hierbei wurden offene Fragen der spezifischen Zugänge fokussiert sowie Parallelen in den Vorgehensweisen festgestellt. Entsprechend diesem positiven Fazit, beschloss das Plenum – auf Initiative der Frankfurter Mitglieder – im kommenden Jahr ein Netzwerktreffen zu veranstalten, das in Form einer Interpretationswerkstatt stattfinden soll; ein Schwerpunkt soll dann auf der Auswertung und Interpretation von videographischem Material liegen. Exakte Angaben hierzu werden zeitnah übermittelt.

Bericht von Jessica Schwittek (Wuppertal) und Marius Mader (Halle)