Calls und Tagungen

Call for Papers ›Die Post-Corona-Gesellschaft? Pandemie, Krise und ihre Folgen‹, Soziologiekongress 2021 der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie (ÖGS) und Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS), 23.-25. August 2021, Wirtschaftsuniversität Wien

Die Covid-19-Pandemie trifft die unterschiedlichsten wirtschaftlichen Bereiche – und damit auch die Forschungsfelder der Wirtschaftssoziologie. Auffällig ist, dass sie Themen und Risikodiagnosen berührt, die schon vor der Pandemie ›virulent‹ waren und dies nicht erst mit dem Hereinbrechen der Pandemie wurden, wie z.B. Mobilität, die Arbeit im Homeoffice und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Rezession in Teilen Europas, und die Bankenkrise. Weitere Informationen

Call for Papers ›Wirtschaften im Zeichen der Pandemie: zwischen radikaler Ungewissheit, Prävention und neuen Solidaritäten‹ - Frühjahrstagung der Sektion Wirtschaftssoziologie an der FernUniversität in Hagen (20.–21. Mai 2021)

Covid-19 macht uns bewusst, dass wir nicht nur prinzipiell, sondern ganz konkret mit einer ›multitude of possible futures‹ (Gidley 2017) zu rechnen haben. Seine pandemische Verbreitung führt in vielen Bereichen des ökonomischen Lebens zu einem Zusammenbruch von Erwartungen und zu einem dramatischen Verlust der Kalkulierbarkeit. Zugleich entstehen in atemberaubender Geschwindigkeit neue gesellschaftliche Rahmenbedingungen des Wirtschaftens. Weitere Informationen

Kritik des Eigentums? Zu einer Soziologie der Privatisierung und Vergesellschaftung - Frühjahrstagung der Sektion Wirtschaftssoziologie Universität Hamburg 25. - 26. März 2021

Diese Tagung soll Gelegenheit bieten, sich kritisch-analytisch mit Fragen zur gesellschaftlichen Rolle verschiedener Arten von Eigentum zu befassen und zu einer Wirtschaftssoziologie des Eigentums beizutragen. Dabei soll Eigentum als soziale Beziehung und gesellschaftlich definierte Kategorie der Inklusion und Exklusion betrachtet werden. Sämtliches Eigentum – sei es Privat-, Gemein-, oder öffentliches Eigentum – beruht demnach auf Verhandlungen über individuelle und kollektive Ansprüche, die notwendigerweise soziale Konflikte um Eigentumsverhältnisse mit sich bringen. Weitere Informationen